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ICH schaffe NEUES!
Gott spricht:
Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?
Jesaja 43,19
Das liebe Leser/innen und Leser ist die Jahreslosung 2007, ein tolles Wort von Gott dem Herrn an uns. Neues,... da ist ja in Deutschland in letzter Zeit viel passiert. Vor allem an Neuigkeiten die aus der Politik kommen, konnte man sich in den zurückliegenden Monaten nur schwer gewöhnen. Meistens hat es mit Kürzungen, Teuerungen, Erhöhungen und auch Reformen zu tun, die uns das Portmonee schmaler werden lassen.
Wenn Gott aber spricht: „Siehe ich will ein NEUES SCHAFFEN!“ dann ist das was ganz Tolles. Etwas das unsere Leben nicht enger, sondern weiter werden lässt. Wenn Gott Neues schafft, dann werden wir aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Denn wir haben einen Gott der Wunder tut.
Im zweiten Teil des Verses geht es dann direkt mit einem Wunder weiter: „Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde!“ Gott hat also vor uns Veränderungen, also NEUES zu schenken, ohne das wir Angst haben müssen, denn er liebt uns unbeschreiblich und meint es nur gut mit uns.
Da wird es einmal, wie an jeder Schwelle zum neuen Jahr, die sichtbaren Veränderungen in der Welt geben, denen wir doch immer zaghaft gegenüberstehen, solange wir nicht konkret wissen, wie es sich auswirken wird. Auch hier wird Gott sicherlich einiges NEUES schaffen und es wird Veränderungen geben.
Kirchen und Dienste werden sich unter solch einem Wort von Gott: "Ich SCHAFFE NEUES!“ sicherlich verändern.
Ich glaube auch, dass Gott an Orten Neues schaffen kann, wo sichtbar nur Wüste ist, nicht nur in der Sahara, sondern auch in Landstrichen, wo der Glaube nicht so stark da ist. Die Einöde wird Wasserströme hervorbringen, wenn er nur ein Wort spricht. Es gibt ja viele Gebiete wo das Evangelium noch gar nicht gepredigt wird, aber auch zum Beispiel bei uns am Niederrhein ist es in der Beziehung nicht grade üppig blühend. Gott verspricht Neues zu schaffen, die Wüste mit einem Weg zu durchkreuzen und Wasser in öde Gebiete zu bringen. Wasser ist hier für mich auch ein Zeichen für den Heiligen Geist, der unfruchtbares Gebiet endlich fruchtbar macht. Schön finde ich, dass Gott sagt: „ICH schaffe Neues!“ Er wird handeln, nicht wir, und am Ende gehört dann auch die Ehre für das was entstand IHM allein und nicht uns.

Aber es gibt auch unsichtbare Veränderungen, nämlich die, die IN UNS stattfinden!
In Hesekiel 36,26 und 27 sagt uns der HERR:
„Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun!"
Nicht nur die Welt um uns herum soll sich durch sein Handeln wundern, über dass was er tut, sondern er wird es AUCH AN UNS TUN!
Gott sagt uns zu, dass wir ein NEUES HERZ bekommen sollen, und einen NEUEN GEIST, dass er auch uns NEU SCHAFFEN WILL.
Auch Paulus beschreibt es in Epheser 4, dass WIR NEU werden sollen:
"Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit."
Das was Gott schaffen will, fängt also auch IN UNS und AN UNS an.
Ein NEUES HERZ, eine NEUE GESINNUNG, ein NEUER GEIST, der uns führt und leitet und uns zu NEUEN MENSCHEN MACHT, wie JESUS ES AUCH WAR:
Wir sollen IHM ähnlich werden. Oder auch, seine BRAUT(-gemeinde) werden! Alle Menschen die glauben, die Jesus von Herzen lieb haben, gehören zu dieser BRAUT die Jesus zugeführt werden soll.
Wenn Gott uns da verspricht, dass durch die Wüste ein WEG gelegt wird, dass Ströme in die Einöde kommen, dann heißt das auch, dass sich die Beziehung zu ihm selber völlig erneuern wird. Wir werden ein neues HERZ haben, eines in dem ER wohnen kann, eines das endlich fähig wird zur Beziehung mit dem Herrn unserem Gott. Eines das fähig wird, Beziehungen zu dem Mitmenschen in Liebe zu pflegen! Ein NEUES HERZ eben, eines das nicht mehr einem Stein gleicht, sondern weich, warm und durchblutet ist. Eines aus Fleisch!
Jesus sagt es auch seinen Jüngern, die ihn lieben und dieses NEUE HERZ wohl schon hatten.
Joh. 13,34 : Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
Harte Gesetzesregelungen, die wohl niemand mehr zählen konnte, werden bei den Menschen die ein neues HERZ aus FLEISCH und BLUT haben, durch das Gebot der Liebe ersetzt! Denn nur diejenigen, die dieses Herz haben, dass Gott ihnen gab, nämlich das NEUE HERZ, sind fähig es einzuhalten!
AUS LIEBE können wir dann solche Leute werden, die Gott sich wünscht! Das ist etwas das wir selber nicht vollbringen können, aber Gott kann es! ER möchte uns verändern, er möchte uns fähig machen seine Gebote zu halten und IHN zu lieben, er möchte uns befreien und heilen und uns dazu setzen auch unsere Mitmenschen durch dieses Herz ganz neu zu erreichen und zu lieben. Auch das ist in der heutigen Zeit ein Wunder, denn die meisten Menschen sind gar nicht mehr richtig fähig Beziehungen zu leben. So viele Scheidungen zeugen davon, dass wir alle es einfach nicht mehr wirklich können. AUCH hier wird es NEUES durch GOTT geben! In diese BEZIEHUNGSWÜSTEN will der HERR WEGE machen und in die EINÖDEN der trockenen Herzen, sollen WASSERSTRÖME fließen. Jesus verspricht es seinen Jüngern, denen die IHN kennen gelernt haben, denen die IHN lieben und an ihn glauben:
Aus euch werden STRÖME LEBENDIGEN WASSERS FLIESSEN!
(Johannes 7,38 )
Gott verändert und schafft Neues also nicht nur in der Welt um uns herum, er will dieses Wunder AN UNS tun! Wenn wir dies erleben, wird es nur so aus uns herausfließen und auch die Umwelt wird sich dann sichtbar verändern!
Wie Paulus den Korinthern schreibt: 2.Kor 5,17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!
Je enger die Beziehung zu Gott also wird, um so mehr wird die NEUE SCHÖPFUNG in uns für alle sichtbar! Es klingt in dem Zusammenhang fast ein bisschen wie der Stolz des Schöpfers aus dem Munde des Paulus, im Blick auf dass, was er an seinen Kindern NEU geschaffen hat: DAS ALTE IST VERGANGEN, siehe NEUES ist geworden!
Wir sind dann seinem Sohn Jesus ähnlich, und wir dürfen in diesem NEUEN leben!
Es wird uns dann auch nicht mehr so anstrengend sein, denn wie der Vers es sagt: DAS ALTE ist vergangen! Wir brauchen uns nicht in der Vergangenheit zu verstricken und ängstlich umsehen, sondern GOTT sagt: "Es ist vorbei, schaut nach vorne, das Alte ist VERGANGEN!"
Das Neue Leben wird in uns wachsen und wir werden es sehen, dass sich dadurch ALLES verändert. Wir dürfen erkennen, GOTT HAT NEUES GESCHAFFEN, in der WELT, aber zuerst IN UNS!
Aus der Ewigkeit heraus kommt dann auch ein NEUES LIED, für die NEUE SCHÖPFUNG, eines dass JESUS preist und würdig erklärt: Offenbarung 5,9 und 10:
und sie sangen ein NEUES Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden!
Welch ein Ausblick für uns, die wir IHM gehören, er hat alles gegeben, dass das NEUE in uns wachsen kann. Im Unsichtbaren sind wir es schon längst: KÖNIGE UND PRIESTER, erkauft durch sein BLUT!
Diejenigen die Jetzt schon zu IHM gehören, nämlich seine Braut, werden auch mit ihm herrschen! Ein Satz im alten Testament „sprang mir dazu heute noch richtig in die Augen“
Jeremia 31,22
Denn der HERR wird ein Neues im Lande schaffen: Die Frau wird den Mann umgeben.
Es ist ein Wort an das abtrünnige Jerusalem, aber für mich ist es auch heute an uns alle! DIE FRAU, die GEMEINDE, die BRAUT, wird den MANN, JESUS, umgeben, er wird nicht mehr allein sein, sondern wir als seine GEMEINDE werden ihm mit NEUEN HERZEN, mit NEUER GESINNUNG und NEUEM GEIST so nah sein, wie nie zuvor! Die Einöde unserer Gottesbeziehung mit trockenen ZEITEN wird beendet sein, denn Gott macht in die Wüste unserer LEBEN einen WEG, und WASSERSTRÖME des HEILIGEN GEISTES um uns zu erfrischen und zu ERNEUERN!
Ich glaube wir haben ein SUPERJAHR vor uns, denn der HERR schafft NEUES!
Das es so für uns alle wird, wünsche ich Euch liebe Leser/innen und mir auch von ganzem Herzen für das neue Jahr 2007!
Recht für den Text
Elke Aaldering
Liebe Leserinnen und Leser,
Elke und ich haben uns anlässlich des Startes dieser Seite dazu entschieden, zum Neujahrstag beide eine Andacht zu schreiben.
Auch ich wünsche Euch allen ein segensreiches neues Jahr und möge Gott Euch auch 2007 gnädig sein.
Ich könnte es mir einfach machen und sagen: "Ich schließe mich den Worten meiner Vorrednerin an." Denn Elke hat im Grunde das Wichtigste schon gesagt und ich kann dem eigentlich kaum mehr etwas hinzufügen. Aber ich habe mir natürlich trotzdem so meine Gedanken zur Jahreslosung und zu dem Neuen gemacht, das uns hoffentlich im neuen Jahr erwartet.
Hast Du Dich eigentlich schon einmal gefragt, warum der Lauf der Zeit so ist, wie er ist? Also warum haben wir Stunden, Tage, Wochen, Jahre? Warum ist das so, dass wir am Tag aktiv sind, dann in der Nacht schlafen und am nächsten Tag wieder aufstehen? Natürlich, könntest Du sagen, das ist eben in der Natur so. Das ist selbstverständlich. Der Tag teilt sich eben in 24 Stunden ein. Ein Jahr ist genau der Zeitraum, den die Erde benötigt, um einmal um die Sonne zu kreisen. Und der Mensch benötigt nun einmal seinen Schlaf. Deswegen schlafen wir ein, wachen auf, schlafen ein, wachen auf usw. Die Tage kommen und gehen. Und so geht es das ganze liebe Jahr lang, die Jahrzehnte, so lange eben, bis uns der Allmächtige abberuft.
Das stimmt natürlich. Aber Gott hätte in seiner Allmacht das System auch ganz anders laufen lassen können. Ohne weiteres hätte Gott Menschen erschaffen können, die nie Schlaf benötigen, die linear ihr Leben durchleben. Die Vorstellung ist sicherlich ungewöhnlich, doch Gott ist absolut nichts unmöglich und er hätte es so machen können. Es würde keine Einteilung in die uns bekannten Zeiten geben, alles was wir hätten wäre eine immer weiter voranschreitende Zeit, beginnend bei Null und dann immer weiter ohne dass es eines Neubeginnes am nächsten Tage bedürfte. Es würde keine Nacht geben, die Erde wäre immer von der Sonne bestrahlt und die ganze Einteilung in Tage, Wochen, Jahre wäre unnötig. Wir würden zwar eine Zeit haben, die aber immer endlos weitergeht. Jetzt hätten wir vielleicht die Zeit 1.453.221. Wir würden weiter Zeitspannen definieren, also so etwas wie eine Sekunde, damit unsere Zeit auch weltweit einheitlich wäre und wir auch Termine etc. vereinbaren können.
Gott hätte es durchaus so oder noch ganz anders einrichten können. Doch er tat es nicht. Und ich habe mich gefragt, warum. Ich sehe hier einen absoluten Wink Gottes. So wie das ganze riesige Universum symbolisch für die Unendlichkeit und Weite Gottes steht, so glaube ich, dass auch unser ganzes Zeitsystem ein Gnadenakt Gottes ist. Wie oft hast Du das schon erlebt? Du wachst am nächsten Tage auf und die Welt sieht schon wieder ganz anders aus? Ich habe das schon oft erlebt. Da schien eine Situation so verzwickt, dass kaum ein Ausweg möglich schien, doch nach einer Nacht öffneten sich plötzlich ungeahnte Ausgänge. Jeder Tag bietet uns die Chance zum Neuanfang. Jedes Jahr ebenso. Gottes größtes Anliegen an uns Menschen ist die Umkehr. "Lasst euch wieder versöhnen mit Gott!", heisst es in 2 Korinther 5,20. Und Gott hat ein System eingerichtet, in dem wir jede Menge Gelegenheiten haben, die ausgestreckte Hand Gottes zu ergreifen. Jeder Tag, den der Herr ins Lande ziehen lässt, ist wieder ein Tag voller Chancen, das Rettungsangebot Jesu anzunehmen. Jedes neue Jahr steht für einen Neuanfang. Wir können Altes hinter uns lassen und Neues beginnen. So reich ist Gott an Gnade. Er hat uns Menschen alle Möglichkeiten gegeben, ihn zu erkennen. So wie wir Gott in seiner Schöpfung erkennen können (Römer 1,20), so ist auch die Zeit ein Teil der Schöpfung. An ihr sehen wir, worauf es ankommt: Buße zu tun und ein neues Leben in Christo zu beginnen. Und das wünsche ich uns allen, insbesondere denen, die diesen Neuanfang noch nicht gewagt haben. Das Jahr 2007 beginnt. Wieder hat Gott Dir eine Chance hingelegt. Erkennst Du es denn nicht? Ergreife sie jetzt. Du weißt nicht, wo Du nächstes Sylvester sein wirst.
Eckart Haase
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