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Andacht vom 01. April 2008.

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Erkenntnisse auf der Römerstrasse



Wenn man sich durch den Römerbrief durcharbeitet, dann befindet man sich in geistlicher Hinsicht auf der "Römerstrasse". Darauf unterwegs kam ich zu folgenden Erkenntnissen:

Wir Menschen halten uns für gut, weil wir uns in der Freiwilligen Feuerwehr, beim Roten Kreuz oder in der Kirchengemeinde engagieren. Andere halten sich schon für gut, weil sie viel Böses nicht getan haben: Sie haben noch keinen bestohlen oder verletzt oder gar umgebracht. Allein dieses Faktum genügt ihnen, um sich als gerecht zu empfinden Doch was sagt Gott dazu?

"Kein Mensch kann vor Gott als gerecht bestehen, kein Mensch hat Einsicht und fragt nach Gottes Willen!" (Römer 3:10-11)

Ein Arbeitskollege von mir behauptete, so gut zu sein, dass er auch ohne das Erlösungswerk Jesu auskommen könne. Er wäre allein durch seine Werke heilig und hätte die Herrlichkeit verdient. Aber wir alle sind nicht gut: Wir lügen und betrügen und versuchen, uns in ein beseres Licht zu setzen. Wir werden schuldig, indem wir andere verletzen, oft auch, ohne dies zu wollen, aber schuldig werden wir trotzdem.

"Alle sind schuldig geworden und haben die Herrlichkeit verloren, in der Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hatte." (Römer 3:23)

Damit sind wir eigentlich verloren; das weiss im Grunde jeder Mensch. Deshalb flüchten viele vor der Frage, was nach dem Tod kommt. Das Sterben wird ausgeblendet, und kaum jemand fragt danach, was uns jenseits des Todes erwartet. Das Thema macht vielen Angst. Bei einem meiner Cousins ist es sogar so schlimm, dass er keinen Friedhof besucht und an keiner Beerdigung teilnimmt. Im Grunde spürt er, dass er verloren ist.

"Deshalb gilt: Wie die Sünde durch einen einzigen Menschen in die Welt gekommen ist, so auch die Überwindung der Sünde. Die Sünde dieses einen brachte den Tod mit sich, und alle verfielen dem Tod mit sich, und alle vierfielen dem Tod, weil sie auch alle selbst sündigten." (Römer 5:12)

In dem voran gegangenen Vers deutet sich schon an, dass es einen gibt, der unsere Sünde überwunden hat: Jesus. Darin liegt auch unsere Rettung.

"Wie sehr Gott uns liebt, beweist er uns damit, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren." (Römer 5:8)

Als Sünder brauchen wir also Jesus; ansonsten sind wir verloren, wir sind tot. Ohne Jesus gibt es kein Leben, auch wenn wir atmen, denken, sprechen, handeln. Wir ernten den Lohn für unsere Sünde. Das Leben finden wir nur in Jesus; durch Ihn - und nur durch Ihn! - erhalten wir das Leben, und zwar eines, das ewig währt!

"Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod. Gott aber schenkt uns unverdient, aus reiner Gnade, ewiges Leben durch Jesus Christus, unseres Herrn." (Römer 6:23)

Auf Jesus können wir uns verlassen: Wer sich zu Ihm bekennt, ist gerettet. Wer sich zu Jesus bekennt, ist gerettet.
"Es heisst ja auch "Alle, die sich zum Herrn bekennen und seinen Namen anrufen, werden gerettet."" (Römer 10:13)

Deshalb steht ja der Herr an der Tür unseres Herzens und klopft an. Er möchte zu uns kommen, uns retten, uns erlösen. Deshalb war Er einst Mensch geworden.

"Gebt Acht, ich stehe vor der Tür und klopfe an! Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich bei ihm einkehren.Ich werde mit ihm das Mahl halten und er mit mir." (Offenbarung 3:20)

Wer Jesus in seinem Herzen hat, wer mit Ihm geht, der bekennt sich auch zu Ihm. Was in unseren Herzen ist, geht in den Mund über. Wir spüren und wissen dann, dass wir gerettet sind. Das ist eine Dimension und eine Aussicht, die uns Mut gibt und Kraft, selbst in schwierigen Lebenssituationen.

"Wenn ihr also mit dem Mund bekennt "Jesus ist Herr!" und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat, werdet ihr gerettet. Wer mit dem Herzen glaubt, wird von Gott als gerecht anerkannt, und wer mit dem Munde bekennt, wird im letzten Gericht gerettet." (Römer 10:9-10).

Mit den besten Segenswünschen
Euer


Markus Kenn




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