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Andacht vom 2. Februar 2008 .

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Beziehung zu Gott

Gott ist mit DIR!



Oft fühlen wir uns gerade in Notsituationen einsam und von Gott und der Welt verlassen: Resigniert meinen wir, dass uns alle - auch Gott - vergessen hat. Dieses Gefühl kennt jeder von uns, und doch dürfen wir uns sicher sein: Gott ist bei uns, Er sieht uns, Er interessiert sich für uns, und Er hilft uns.

Dies ist kein Wunschtraum, sondern es handelt sich um konkrete Erfahrungen, die ich gemacht habe: In Phasen der Not und der Trauer habe ich immer wieder Hilfe erfahren, oft auch von einer Seite, von der ich es niemals erwartet habe.

Gott hilft: Er beantwortet unsere Fragen, manchmal durch einen Text, den wir vermeintlich zufällig lesen, manchmal durch Worte, die wir irgendwo aufschnappen, manchmal durch Gedanken oder einen Traum. Und wir finden Lösungen, wo wir eine Situation als verfahren und ausweglos erlebt haben.

Doch ganz gleich, wie Gott auf unsere Not antwortet, wie Er hilft und wie Er handelt: Wir dürfen sicher sein, dass wir in Seiner Hand sind. Er lässt uns nicht los; Er denkt an uns, weil Er uns liebt: Dich genauso wie mich!

Auch David hat das erfahren, selbst in Zeiten, da Er selbst verfolgt wurde, und auch für David schien es oft keine Lösung zu geben. Und dennoch erlebte David, wie Gott eingriff, sein Leben schützte, seine Schuld vergab.

Diese Erfahrung hat David deshalb auch in dem wunderschönen Psalm formuliert, dem Psalm 121. Dieser Psalm hat mich oft getröstet, gefestigt und meine Hoffnung sowie mein Vertrauen in Gott gefestigt. Deshalb gehört dieser Psalm zu meinen Lieblingspsalmen.

Vertraue auf Gott und Seine Hilfe: Er wird Dich niemals enttäuschen!

Bibellesetipps:

Psalm 121:

1. Ein Lied zu singen auf dem Weg nach Jerusalem.

"Ich blicke hinauf zu den Bergen: Woher wird meine Hilfe kommen?

2. Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat!

3. Und du sollst wissen:
Der Herr lässt nicht zu, dass du Fall kommst.
Er gibt immer auf dich Acht.

4. Er, der Beschützer Israels,
wird nicht müde und schläft nicht ein;

5. er sorgt auch für dich.
Der Herr ist bei dir,
hält die Hand über dich,

6. damit dich die Hitze der Sonne nicht quält
und der Mond dich nicht krank macht.

7. Der Herr wendet Gefahr von dir ab
und bewhart dein Leben.

8. Auf all deinen Wegen wird er dich beschützen,
vom Anfang bis zum Ende,
jetzt und in aller Zukunft."

Matthäus 14:31:

"Sofort streckte Jesus seine Hand aus, fasste Petrus und sagte: 'Du hast sowenig Vertrauen! Warum hast du gezweifelt?'
"

Matthäus 15:28:

"Da sagte Jesus zu ihr: 'Du hast ein grosses Vertrauen, Frau! Was du willst, soll geschehen!'"

Lukas 7:1-10:

"Nachdem Jesus alles vor den Ohren des versammelten Volkes gesagt und seine Rede beendet hatte, ging er nach Kafarnaum. Dort lebte ein Huaptmann, ein Nichtjude. Er hatte einen Dinener, den er sehr schätzte; der war schwer krank und lag im Sterben. Als der hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ortsvorstehen zu ihm. Sie sollten ihn bitten, zu kommen und seinem Diener das Leben zu retten. Die Männer kamen zu Jesus und baten ihn dringend: 'Der Mann ist es wert, dass du ihm hilfst. Er liebt unser Volk. Er hat uns sogar die Synagoge gebaut.' Jesus ging mit ihnen. Als er nicht mehr weit vom Haus entfernt war, schickte der Hauptmann ihm Freunde entgegen und liess ihm ausrichten: 'Herr, bemühe dich doch nicht! Ich weiss, dass ich dir, einem Juden, nicht zumuten kann, mein Haus zu betreten. Deshalb hielt ich mich auch nicht für würdig, selbst zu dir zu kommen. Sag nur ein Wort und mein Diener wird gesund! Auch ich unterstehe einem höherem Befehl und kann meinen
 Soldaten Befehle geben. Wenn ich zu einem sage: 'Geh!', dann geht er; wenn ich zu einem anderen sage: 'Komm!', dan kommter; und wenn ich meinem Diener befehle: 'Tu das!', dann tut er's!' Als Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn. Er drehte sich um und sagte zu der Menge, die ihm folgte: 'Wahrhaftig, solch ein Vertrauen habe ich nicht einmal in Israel gefunden!' Als die Boten des Hauptmanns in das Haus zurückkamen, war der Diener gesund."

Lukas 8:25:

"Zu den Jüngern aber sagte er: 'Wo ist euer Vertrauen?'"

Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn

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