Jahreszeiten

Angedacht.eu
täglich Gottes Wort

Christliche Feste

Home

Feedback

Gästebuch

Impressum

Andacht vom 2. Mai 2007.

Glaube

Bibel

Mein Kind...

Beziehung zu Gott

Jahreszeiten

Ermutigung

Spezial


Jahreszeiten Andachten
 


Lernen von der Pusteblume



Liebe Leserinnen und Leser!
Habt ihr schonmal eine Pusteblume betrachtet? Viele kleine Samen bilden dieses wunderschöne Gebilde, das nahe betrachtet, so weich wirkt. Die Pusteblume ist der Same des Löwenzahn, der einmal angeblasen vom Wind oder auch gerne von kleinen Kindern, seine Samen abwirft und dann wie kleine Fallschirme im Wind überall verbreitet. Die Blume selber wirft nur den Samen ab, ohne zu wissen, was es bewirkt. Dort aber wo der Same landet, entsteht unglaublich schnell eine Landschaft von Unkraut. Zugegeben, man kann Salat draus machen oder die Blätter den Kaninchen geben, aber auf dem schönen Rasen oder im Vorgarten hat man ihn nicht so gerne, den Löwenzahn.
Was könnten wir wohl von dieser kleinen Blume lernen?
Paulus sagt im Brief an Thimotheus:
Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit;

Wir sollen das Wort Gottes also überall ausstreuen, wenn der Wind des heiligen Geistes uns dazu "antreibt" so wie der Wind die Pusteblume dazu bringt, den Samen loszulassen.
Ofmals werden wir denken, dass es sinnlos ist, weil es auf harte Herzen stösst, aber es ist eben wie mit der Pusteblume, sie weiss selber nicht, was sie bewirkt hat.
Auch ist es wichtig, dass es nicht sofort eine neue Blume gibt, sondern der Regen darüber geht, bevor der Same in die Erde geht und dann ausschlägt.
Oft ist es in unserem Glaubensleben so wie mit dem Samen der Pusteblume auf dem Acker. Manchmal geben wir die Worte weiter und sehen keinen Erfolg, Jahre später, ohne dass wir es selber wissen, werden wir dort vielleicht ein wunderbares Wachstum im Leben eines Menschen sehen.
Oftmals wissen wir garnicht, was wir ausgestreut haben, aber der HEILIGE GEIST weiss es, er wird das ausgestreute bewässern und wachsen lassen und eines Tages sehen wir, vielleicht ohne den direkten Zusammenhang zu sehen, etwas wie ein Wunder der Verwandlung!
Gott kann solche Dinge vollbringen:
Sein WORT ist nicht nur wie ein Hammer, der Felsen zerschmeisst, sondern:
ES WIRD AUSRICHTEN, was IHM GEFÄLLT!
UNSERE AUFGABE ist, auf das WEHEN des HEILIGEN GEISTES zu hören und den SAMEN, den ER UNS GAB, nämlich das EVANGELIUM loszulassen, damit es ZU SEINER ZEIT, die FRUCHT BRINGT, die er bestimmt hat. Eines ist sicher, sein WORT KOMMT NIEMALS LEER ZURÜCK, sondern es kann viel mehr, als wir uns vorstellen, das WORT ist nämlich LEBENDIG!
JESUS SELBER IST DAS WORT!

Lassen wir also fliegen, was der HERR uns schenkte, so werden wir eines Tages staunen, was das WORT das wir sprechen, schreiben oder anders weitergeben bewirkt hat.
So GOTT WILL, wird er uns DAS EINES TAGES ZEIGEN!
ABER :
IHM allein gehört alle EHRE dafür, denn es ist immernoch SEIN WORT, wir sind nur die WERKZEUGE!

GEBET:
HERR wir beten: segne uns darin, dein WORT zur ZEIT UND ZUR UNZEIT weiterzugeben, BRING ES MIT DEM WIND DES GEISTES dorthin wo DU ES ZU DEINER EHRE WACHSEN LASSEN WILLST!
Lass uns einfach DEINE WORTE SPRECHEN, wann IMMER wir die GELEGENHEIT DAZU HABEN!

AMEN

Bibellesetipps:

2Tim 4,2 Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit;

Jer 23,29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
Jes.55,10-12
Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen,11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende


Recht für den Text und die Bilder
Elke Aaldering






Ein Projekt von Christliche Autoren und pdh-ichtys © 2007