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Lernen
von der Pusteblume
Liebe Leserinnen und Leser! Habt ihr schonmal eine Pusteblume betrachtet? Viele kleine
Samen bilden dieses wunderschöne Gebilde, das nahe betrachtet, so weich wirkt.
Die Pusteblume ist der Same des Löwenzahn, der einmal angeblasen vom Wind oder
auch gerne von kleinen Kindern, seine Samen abwirft und dann wie kleine
Fallschirme im Wind überall verbreitet. Die Blume selber wirft nur den Samen ab,
ohne zu wissen, was es bewirkt. Dort aber wo der Same landet, entsteht
unglaublich schnell eine Landschaft von Unkraut. Zugegeben, man kann Salat draus
machen oder die Blätter den Kaninchen geben, aber auf dem schönen Rasen oder im
Vorgarten hat man ihn nicht so gerne, den Löwenzahn. Was könnten wir wohl von
dieser kleinen Blume lernen? Paulus sagt im Brief an
Thimotheus: Predige das Wort, steh
dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit;
Wir sollen das Wort Gottes also überall ausstreuen, wenn der
Wind des heiligen Geistes uns dazu "antreibt" so wie der Wind die Pusteblume
dazu bringt, den Samen loszulassen. Ofmals werden wir
denken, dass es sinnlos ist, weil es auf harte Herzen stösst, aber es ist eben
wie mit der Pusteblume, sie weiss selber nicht, was sie bewirkt hat. Auch ist es wichtig, dass es nicht sofort eine neue Blume
gibt, sondern der Regen darüber geht, bevor der Same in die Erde geht und dann
ausschlägt. Oft ist es in unserem Glaubensleben so wie
mit dem Samen der Pusteblume auf dem Acker. Manchmal geben wir die Worte weiter
und sehen keinen Erfolg, Jahre später, ohne dass wir es selber wissen, werden
wir dort vielleicht ein wunderbares Wachstum im Leben eines Menschen sehen. Oftmals wissen wir garnicht, was wir ausgestreut haben, aber
der HEILIGE GEIST weiss es, er wird das ausgestreute bewässern und wachsen
lassen und eines Tages sehen wir, vielleicht ohne den direkten Zusammenhang zu
sehen, etwas wie ein Wunder der Verwandlung! Gott kann
solche Dinge vollbringen: Sein WORT ist nicht nur wie ein
Hammer, der Felsen zerschmeisst, sondern: ES WIRD
AUSRICHTEN, was IHM GEFÄLLT! UNSERE AUFGABE ist, auf das
WEHEN des HEILIGEN GEISTES zu hören und den SAMEN, den ER UNS GAB, nämlich das
EVANGELIUM loszulassen, damit es ZU SEINER ZEIT, die FRUCHT BRINGT, die er
bestimmt hat. Eines ist sicher, sein WORT KOMMT NIEMALS LEER ZURÜCK, sondern es
kann viel mehr, als wir uns vorstellen, das WORT ist nämlich LEBENDIG! JESUS SELBER IST DAS WORT!
Lassen wir also fliegen, was der HERR uns schenkte, so werden
wir eines Tages staunen, was das WORT das wir sprechen, schreiben oder anders
weitergeben bewirkt hat. So GOTT WILL, wird er uns DAS
EINES TAGES ZEIGEN! ABER : IHM
allein gehört alle EHRE dafür, denn es ist immernoch SEIN WORT, wir sind nur die
WERKZEUGE!
GEBET: HERR wir beten: segne uns darin, dein WORT zur ZEIT UND ZUR
UNZEIT weiterzugeben, BRING ES MIT DEM WIND DES GEISTES dorthin wo DU ES ZU
DEINER EHRE WACHSEN LASSEN WILLST! Lass uns einfach DEINE
WORTE SPRECHEN, wann IMMER wir die GELEGENHEIT DAZU HABEN!
AMEN
Bibellesetipps:
2Tim 4,2 Predige das Wort, steh dazu,
es sei zur Zeit oder zur Unzeit;
Jer 23,29 Ist
mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen
zerschmeißt? Jes.55,10-12 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und
nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie
fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen,11 so
soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer
zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen,
wozu ich es sende
Recht für
den Text und die Bilder Elke Aaldering
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