Gedanken
zu 2012 ( Frank Krauses HISMAN RUNDBRIEF - nicht
nur für Männer gut zu lesen!)
Liebe Beter und Freunde,(eingefügt
bei E.A.-) Beterinnen und Freundinnen ;)!
Ich beschäftige mich im Gebet seit einiger Zeit mit 2012 und will mit dieser
Mail anfangen, Euch daran ein wenig teilhaben zu lassen.
Liebe Grüße, FRANK KRAUSE
2012
- Die Perspektive behalten
„Ich
hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen?
Meine
Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. (Ps 121,1-2)
2012
ist ein Jahr, auf das verschiedene Entwicklungen hingestrebt haben. Diese
Prozesse sind beschleunigt und werden noch schneller werden. 2012 wird kein
ruhiges Jahr, ganz im Gegenteil, es werden sich wie überall die Ereignisse
überschlagen und die Verwirrung der Zeit zunehmen. Es ist, als stiegen die
Wellen und balle das Unwetter sich zusammen.
Die
Versuchung des Feindes ist immer die, uns so, wie die Jünger, die im Sturm auf
dem See um ihr Leben ruderten (Lk 8,22-25), während Jesus schlief, heftig mit
den äußeren Umständen zu beschäftigen und von den inneren und eigentlichen
abzulenken.
Die
Perspektive des anderen Ufers ging den Jüngern komplett verloren, sie
waren eingeschlossen in die Panik des Augenblicks. Außerdem handelten sie genau
gegenteilig von Jesus.
Wir
müssen lernen, angesichts von Sturm und Wellen, die alle in Panik versetzen und
alles erschüttern, nicht in Stress zu geraten und nicht davon
erschüttert zu sein – in Jesu Namen.
2012
ist die Stunde des Sturms und wenn wir nicht die Ruhe im Herrn suchen und uns
in ihm verankern, werden wir mit den anderen versinken. Gemäß Hebräer 3 und 4
ist es von größter Bedeutung, in die Ruhe des Herrn zu kommen und wir sollen allen
Fleiß (!) darauf verwenden, denn wir müßen uns mit ihm synchronisieren.
In
der Ruhe stabilisiert sich unsere Seele, unser Inneres findet in seine Ordnung
zurück und erinnert sich an den Herrn. So kann sie den Glauben behalten
und entfalten.
Was Innen nicht gelingt, gelingt im Außen schon gar nicht! Die Aufgabe, unser
Inneres stark und gesammelt zu erhalten, ist 2012 von hervorragender Bedeutung.
Jesus schlief mitten im Sturm und auch wir sollen uns den Schlaf nicht weiter
rauben lassen, dies haben wir in den letzen Jahren schon zu viel getan.
Vor
unseren Augen wird der Orkan toben und vieles und viele werden unter seiner
Wucht ihre Integrität verlieren und auseinanderfallen. Der Burnout der
Gemeinden wird unerbittlich zunehmen und im Sturm weiter deutlich werden, wie
viel oberflächliches Getue in ihr herrscht und wie wenig Substanz im Inneren
wirklich vorhanden ist. Gott wird der Gemeinde nicht erlauben, weiter zu
heucheln und sie bis an den Punkt treiben, tatsächlich anzuerkennen, dass sie
untergeht und endlich mit ihrem fieberhaften Rudern aufhört und sich an Jesus
wendet – mit ihrem Leben – wie damals die Jünger auf dem See Genezareth.
Und dann wird Jesus die gleiche Frage stellen, wie damals: Wo ist euer
Glaube? Es wird klar werden, wie wenig SUBSTANZ der Glaube der Gemeinde hat
und wie viel ANGST und Einbildung sie in Wahrheit regiert…und wie müde sie ist.
Die
Jünger damals erstaunten mächtig über Jesus, obwohl sie meinten, ihn schon so
gut zu kennen, und sprachen: Wer ist dieser? Solange die Gemeinde nicht
an den Punkt des Erstaunens darüber kommt, dass sie trotz all ihrer Theologie
nicht weiß, wer Jesus wirklich ist, wird sie noch eine Runde weiter im Sturm
rudern und sich aufzehren.
Die
inneren Prozesse sind wichtiger wie die äußeren, sie bilden unseren wirklichen
GLAUBEN. Was wir im Herzen nicht gewinnen und im Inneren nicht kultivieren, das
wird niemals im Äußeren funktionieren. Wir sollten 2012 in der Lage sein,
aufzustehen und dem Sturm zu sagen: „Sei still – in Jesu Namen!“ Jedoch beginnt
die Sturmstillung in uns selbst.
Frank Krause,
Hisman-Ministries
Männer auf dem Weg zur Stärke
www.hisman.de
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