Die Zeit ist nahe
Die Zeit vergeht rasend schnell. Gerade alte Menschen merken das. Ich durfte mit selbst ein Bild davon machen, als ich noch in einem Altenheim arbeitete. Die neunzig und Hundertjährigen sprechen oft davon, wie schnell die Zeit ihres Lebens doch vorbei gegangen ist.
So wie Gott es uns in seinem Wort bereits sagt:
„Der Mensch, von der Frau geboren, lebt kurze Zeit und ist mit Unruhe gesättigt. Wie eine Blume kommt er hervor und verwelkt; und wie der Schatten flieht er und kann nicht bestehen.“ (Hiob 14,1.2)
Die Zeit, die wir haben ist also äußerst wertvoll. Gerade wenn es um die Ewigkeit geht, und wo wir sie verbringen werden, sollten wir unsere wenigen Jahre nutzen. Es geht darum, seinen Frieden mit Gott zu machen. Denn wenn wir dies zu Lebzeiten nicht tun, ist es zu spät. Letztendlich schenkt uns Gott unsere Jahre eigentlich nur dazu, eine Entscheidung für oder gegen ihn zu treffen. Denn in den Himmel wird niemand hinein gezwungen.
Auch der Teufel ist aktiv. Er möchte erreichen, dass möglichst wenige Menschen eine Entscheidung für Jesus treffen. Und wer nicht ausdrücklich für Jesus ist, ist gegen ihn. Doch auch dem Teufel rennt die Zeit davon, er weiß, dass er nicht mehr viel davon hat:
„Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat.“ (Offenbarung 12,12).
Wir leben in den letzten Atemzügen dieser Welt. Es nähert sich der Tag, an dem Gott diese Welt zusammenrollen wird wie einen Mantel:
„Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Gewand, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand“ (Hebräer 1,10f.)
Wir wissen nicht, wann genau dies sein wird. Auch die Gläubigen vor 2000 Jahren waren sich bereits sicher, dass die Zeit nahe ist. Um wie viel näher ist sie dann jetzt? Es gibt genügend Anzeichen, die Gott uns in seinem Wort aufzeigt und die das Ende der Endzeit charakterisieren. Wer es noch nicht getan hat, sollte jetzt seinen Frieden mit Gott machen. Wer das tut, kann beruhigt vor den Thron Gottes treten. Wer Jesus Christus als Erlöser angenommen hat, hat die Zeit auf der Erde gut genutzt.
„Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.“ (Offenbarung 1,3)
Eckart Haase