Betet für Arbeiter in der Ernte
Die Ernte, das Missionsfeld, ist sehr, sehr gross: Viele stehen nicht nur den Kirchen, sondern auch dem christlichen Glauben als solchen fern und kritisch gegenüber. Aber auch bei Kirchenmitgliedern ist nicht jeder automatisch ein wiedergeborener Christ, selbst wenn er regelmässig die Gottesdienste besucht und sich in der Gemeinde engagiert.
Aber der Missionare gibt es nur Wenige: Viele sagen sich, dass nur Geistliche oder Personen, die dieses Amt hauptberuflich ausüben, Missionare sein können. Andere meinen, sie seien dazu nicht in der Lage oder könnten keine Evangelisten sein. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass von den wiedergeborenen Christen 89 % niemals ein christliches Traktat weitergegeben haben, aber es ist bedauerlich und besorgniserregend, geht es doch darum, wo Menschen einst ihre Ewigkeit verbringen werden.
Deshalb brauchen wir Arbeiter in der Ernte, viele Arbeiter. Als Jünger Jesu dürfen wir nicht vergessen, dass wir entweder Missionare oder Missionsfeld sind. Jeder Christ, der seinen Glauben und sich selbst auch nur ansatzweise ernst nimmt, ist zugleich immer auch ein Evangelist.
Und wir haben viele Möglichkeiten, die Gute Botschaft von Jesus weiter zu geben: Hier können wir eine Bibel verschenken, dort einen Einkaufsgutschein für eine christliche Botschaft. Ich selbst habe mir zur Aufgabe gemacht, mit Traktaten "Aktion: In Jedes Haus" Menschen zu erreichen, die abgelegen wohnen, z. B. auf entlegenen Bauernhöfen oder einsam gelegenen Häusern. Dort werfe ich ein Traktat in den Briefkasten.
Natürlich eignet sich dies auch für Hochhäuser in Großstädten wie auch als Briefkastenaktion für kleinste Dörfer und Mittelstädte.
Jeder von uns kann etwas tun: Eine evangelistische Grusskarte zu Ostern, Pfingsten, Weihnachten oder zum Geburtstag, ein Gutschein einer christlichen Buchhandlung als Geschenk, eine Briefkastenaktion in der unmittelbaren Nachbarschaft. Aber auch gemeinsam können wir mit Büchertischen etwas tun oder mit Evangelisationen. Es wäre schön, wenn Christen sich zusammen täten, um Werbeflächen zu mieten, auf denen man evangelistische Plakate von der Plakatmission anbringen könnte wie auf den entsprechenden Flächen, die es auf Parkplätzen der Einkaufscentren auch in mittelgrossen Dörfern und Kleinstädten gibt.
Ein Werbespruch aus einem völlig anderen Zusammenhang bringt es auch hier auf den Punkt: "Es gibt viel zu tun: Packen wir es an!" Und beten wir auch darum, dass der Herr der Ernte viele, ja, sogar sehr viele Arbeiter in die übergrosse Ernte schickt!
Bibellesetipp:
"Und Jesus ging in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen. Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: 'Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.'"
(Matthäus 9:35-38)
Mit den besten Segenswünschen
und viel Erfolg beim Missionieren
wünscht
Euer
Markus Kenn