Natürlich:
Nicht jeder von uns hat dieselben Möglichkeiten, nicht jeder kann gut reden,
nicht jeder hat denselben Geldbetrag zur Verfügung, nicht jeder hat gleich viel
Zeit, die er aufbringen kann. Manche von uns sind krank oder pflegebedürftig und
können nicht mehr von Haus zu Haus gehen oder an einem Missionsstand stehen. Bei
Gott kommt es auch nicht darauf an, dass wir eine neue Erweckung auslösen,
sondern dort etwas tun, wo wir etwas tun können. Was heisst das?
Wir
alle können ein Traktat weiter geben, oft sogar situationsbezogen. Die
Verbreitung der Heiligen Schrift hat ein kleines Kärtchen, das "Danke" heisst.
Dieses kann man weitergeben an der Supermarktkasse, am Post- oder Bahnschalter,
der Bedienung im Restaurant .... Es weist auf Jesus hin.
Mancher
von uns ist vielleicht schüchtern. Aber ist es deshalb wirklich unmöglich, eine
Briefkastenaktion zu machen? Ist es wirklich unmöglich, ein Traktat dem Brief an
einen Freund, an Verwandte beizulegen?
Mission
heisst nicht ausschliesslich, Traktate weiter zu geben, sondern auch die Mission
zu unterstützen, mit dem Zehnten zum Beispiel. Gemeinsam können wir auch in
unserer Kirchengemeinde, mit unserem Bibel- und Hauskreis Briefmarken sammeln
und Ansichtskarten, die wir der Evangelischen Karmelmission zur Verfügung
stellen: Aus dem Erlös finanziert sie einen Teil ihrer Missionsarbeit unter
Moslems. Auch damit kommen wir dem Missionsbefehl nach.
Wir
haben viele Chancen. Nutzen wir sie!
Mk 16,15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin
in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.