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Es
ist Stillzeit!
Mein liebes Kind,
wenn ich dich anschaue überkommt mich immer wieder eine
große Freude. Es ist so schön, wie du dich von einem Glaubenssäugling zu
einem reifen Glaubensmenschen entwickelst. Dieser Wachstumsprozess geht bis
zu deinem Lebensende. Dann beginnt dein Leben in ungetrübter Gemeinschaft mit
mir in der Ewigkeit. Darauf darfst du dich heute schon freuen.
Bis es
soweit ist, kannst du mich zu jeder Zeit in der Stille suchen. Dann sind wir
zwei allein. Alle deine Sorgen und Probleme und auch Freuden werden
wir miteinander teilen. Ich höre dir gerne zu, weil ich dich lieb habe und
ich dir helfen möchte.
In dieser „Stillen Zeit“ möchte ich dich
beschenken. Wie eine Mutter ihr Kind stillt, so möchte ich auch dich stillen.
Es ist „Still-Zeit“ für dich. In der Zurückgezogenheit und Ruhe möchte ich
dir himmlische Kräfte zufließen lassen. Diese Zeit gehört nur uns, wo wir
unsere Gemeinschaft genießen. Wir schauen uns an und freuen uns, dass wir so
eng verbunden sind. Für dich ist das ein eintauchen in die Ewigkeit, wo du
ein Stück des Himmels schmecken kannst. Aus dieser „Still-Zeit“ wirst du
Ewigkeit in dein Leben mitnehmen. Du spürst es, und andere merken es auch,
weil du von mir geprägt bist.
Wir wollen in dieser Zeit nicht nur
reden, sondern auch im Schweigen, unsere tiefe Verbundenheit auskosten. Wie
eine Mutter ihr Kind stillt und sich an ihrem Baby freut, so freue ich mich
auch an dir. Es ist mir eine Freude, dir Gutes zu tun. Es ist mir eine
Freude, wenn du mich brauchst. Gerne darfst du zu jeder Tages und Nachtzeit
kommen. Ich habe immer für dich Zeit. Immer will ich dich Stillen und dir
neue Kraft geben. Du brauchst nur zu kommen. Ich sehne mich nach dir und ich
liebe dich,
Dein Vater
 „Denn der Herr, dein Gott ist bei dir, ein
starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er
wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich
sein“. Zephania 3,17
„Gott will in der Stille meinen Glauben erneuern.
Der Teufel will ihn durch Lärm zerstören!“ Peter Hahne© Cornelia Hott
2007
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