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Andacht vom 05. November 2008.

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Obama gewählt



Jetzt steht es also fest: Barack Obama ist zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Ich habe das ganze Geschehen mit sehr gemischten Gefühlen verfolgt.

Mir war die Begeisterung um Obama nie ganz geheuer. In einer Andacht (www.angedacht.eu/andacht26072008.html) habe ich ja bereits die Frage aufgeworfen, ob Barack Obama der Antichrist ist. Offen gesagt: Ich weiß es nach wie vor nicht. Aber bei einem bin ich mir sicher: Die neue Weltordnung zeichnet sich bereits ab. Im Fernsehen haben bei den Wahlsendungen aus den USA viele von einer neuen Ära gesprochen, die nun mit Obama anbrechen würde. Allerorten zeigen sie die Menschen begeistert und euphorisch über den Wahlsieg Obamas. Politiker aus der ganzen Welt zeigen sich erfreut über diesen Wahlausgang. Das ist etwas Neues, man denke an den Wahlsieg von Georg W Bush seinerzeit. Von Euphorie keine Spur, kein Wort von einer neuen Zeitordnung.

Das ist nun anders, es scheint eine weltweite Welle der Unterstützung für Obama zu geben. Er gilt vielen als Hoffnungsträger, der die Probleme dieser Welt lösen kann. Vor allem geht es hier um etwas Globales. Und das ist es, was das Zeitalter des Antichristen vor allem ausmachen wird. Das Entscheidende daran ist, dass es eine weltweite Angelegenheit sein wird:

„Und alle, die auf der Erde wohnen, werden ihn anbeten, jeder, dessen Name nicht geschrieben ist im Buch des Lebens des geschlachteten Lammes von Grundlegung der Welt an.“ (Offenbarung 13,8)

Und genau das zeichnet sich in diesen Tagen ab. Es ist kein Zufall, dass die Globalisierung immer mehr voranschreitet. Es ist kein Zufall, dass das Internet die ganze Welt vernetzt. Die Finanzkrise hat erst jüngst wieder gezeigt, dass nun starke politische Führungspersönlichkeiten gefragt sind, die mit ihrer charismatischen Ausstrahlung die Dinge regeln.
All das sind Vorbereitungshandlungen für die kommende weltweite Anbetung des Antichristen. Der Antichrist wird ganz sicher nicht offensichtlich als Diener Satans auftreten, sondern vielmehr als eine Art Ersatzgott, als Erlöser. Er wird auftreten als jemand, der die Dinge in die Hand nimmt und die weltweiten Probleme lösen will und womöglich auch wird, kurzum jemand, der global als Retter auftreten wird.

Der Wahlausgang in den USA wird schon jetzt als historisch bezeichnet. Man stelle sich vor, Jesus Christus würde heute auf der Erde erscheinen. Würde ihm eine ähnliche Begeisterung entgegen schlagen? Wohl kaum.

Es ist immer mit höchster Vorsicht zu genießen, wenn in dieser unserer Welt jemand über die Maßen gefeiert oder verehrt wird. Jemand, der in dieser Welt ankommt, kann nicht bei Gott ankommen. Diese Welt hat völlig andere Maßstäbe, als Gott sie hat. Wenn nun eine starke, charismatische Führungspersönlichkeit auf den Plan tritt, dann gibt das der Menschheit wieder eine Gelegenheit, sich noch mehr von Gott zu entfernen und vor allem von Jesus, dem wahren Messias.

Ich kann wirklich nicht sagen, ob Obama der Antichrist persönlich ist. Aber sicher ist bereits jetzt, dass alles, was derzeit in dieser Welt passiert eine neue Etappe einläutet. Das Wunderbare an der kurzen Herrschaft des Antichristen ist ja, dass dann das Kommen Jesu Christi auch nicht mehr weit ist. Wir sind auf der Zielgeraden. Das Ende der Endzeit hat längst begonnen.

Eckart Haase




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