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Andacht vom 06. Juni 2008.

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Unsere Auferstehungshoffnung




Nur weil Jesus überhaupt auferstanden ist und lebt, dürfen wir diese Hoffnung auch in uns tragen. Nichts hätte einen Sinn, wenn Jesus am Kreuz gestorben und nicht auferstanden wäre.
Der Apostel Paulus drückt es sehr treffend aus:

"Wenn Tote nicht auferweckt werden, so lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir!" (1. Korinther 15,32)

Auf gut Deutsch: Wenn es ohnehin keine Hoffnung auf das ewige Leben gäbe, dann könnten wir das Leben auch auskosten und es so richtig krachen lassen. Aber dem ist - Gott sei Dank - nicht so. Alles macht nur einen Sinn im Lichte der Ewigkeit. Sonst wäre jede missionarische Anstrengung wertlos. Dann bräuchten wir anderen Menschen auch nicht vom Evangelium berichten. Dann sollten wir lieber schweigen und sie ihr Leben weiterleben lassen.

Doch es wird die Auferstehung von den Toten geben. Einer hat es bereits vorgemacht: Jesus. Jede Menge Zeugen haben den auferstandenen Herrn gesehen, so viele, dass es jedes Gericht überzeugen würde.

"Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen" (1. Korinther 15,6.7)

Unser ganzer Glaube wäre "nichtig", wie es die Bibel sagt, wenn wir nicht auf das Ziel der Auferstehung hin leben würden. Denn nicht der Weg ist das Ziel, wie es oft in fernöstlichen Religionen, oder auch in der Esoterik behauptet wird, sondern das Ziel ist ganz klar das kommende ewige Leben. Angefangen hat es bereits in dem Moment, in dem ein Mensch zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist. Vollendet wird es sein, wenn wir endgültig den Lauf beendet haben und für immer bei unserem Erlöser sein werden.


Eckart Haase



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