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Andacht vom 06.August 2007.

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Beziehung zu Gott

Der Schatz im Acker!




"Das Himmelreich ist gleich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn; und in seiner Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker. Abermals ist das Himmelreich gleich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte allles, was er hatte, und kaufte sie."
(Predigtwort von Sonntag den 5.8.2007 Matthäusevangelium im 13. Kapitel, die Verse 44 - 46:²  )


Der Herr segne an uns SEIN Wort!

Liebe Gemeinde!
Ich komme zu Euch mit einer guten Nachricht.

- Gott will mit Euch Gemeinschaft haben!

ER will Euer ganzes Leben durchfluten, und Euer Herz mit Freude und mit SEINEM Frieden erfüllen. Dafür ist SEIN Sohn Jesus in die Welt gekommen. ER hat gesagt:
"Ich bin gekommen zu suchen und selig zu machen, was verloren ist" (Lc 19;10).

Wenn Ihr Jesu rettendes Handeln annehmt, Euch von Sünde und Schuld freimachen lasst, nimmt Gott Euch in SEINE Gemeinschaft. Dann seid Ihr Teil des kommenden Gottesreiches, mitten in dieser Welt.

Dieses Gottesreich ist überall gegenwärtig, auch, wenn es Deinen Augen verborgen ist. Es kann auch Dir begegnen, wenn Du garnicht mit Gott rechnest.

Plötzlich kommt Dein Leben ins Stocken. Dein gewohnter Ablauf des Alltags wird unterbrochen. Du musst eine Pause machen. In solche Pause hinein kann Dir Gott begegnen. Wenn das geschieht, ist das mehr als das Aufleuchten einer Ahnung, dass in dieser Welt ein Gott um Dich ist. Du kannst erkennen, dass dieser Gott für Dich da ist und dass ER Dein Leben verändern will. Plötzlich wird Gott das Wichtigste im Leben, das Du um keinen Preis aufgeben willst.

Es kann auch sein, dass Du in Deinem Leben auf Suche bist. Vielleicht suchst Du nach etwas Beständigem, nach einem lohnenden Ziel, nach etwas, was Deinem Leben einen Wert gibt. Auch in einem solchen Suchen kann es geschehen, dass Dir Gott begegnet. Plötzlich findest Du in Gott, was Du immer gesucht hast.

Vielleicht kannst Du sagen: So ähnlich ist mir Gott auf der einen oder anderen Weise begegnet.
Aber lass Dich fragen: Bist Du jetzt in der Gemeinschaft mit Gott glücklich und hast Du Gottes Frieden in Deinem Herzen?

Denn, das will Dir jetzt durch Gott begegnen. Erinnerungen können wertvoll und hilfreich sein. - Aber Gott will jetzt zu Dir kommen.

- ER möchte, dass wir immer wieder erfahren, wie das ist, was Jesus sagt:
"Siehe das Reich Gottes ist mitten unter euch" (Lc 17,26).

ER möchte, dass wir in der Welt und in unserem Leben SEIN Reich wie einen kostbaren Schatz entdecken und uns hineinnehmen lassen in SEINE Gemeinschaft. Dazu hat ER uns SEIN Wort gegeben.

Davon spricht Jesus in unserem Predigtwort in einem Doppelgleichnis.
ER erzählt Begebenheiten, wie sie im Alltag geschehen können.
ER vergleicht sie mit einer Begegnung Gottes, die uns unerwartet trifft und unser Leben verändert.

Jesus sagt: Das Reich Gottes ist vergleichbar mit einem verborgenen Schatz im Acker, den jemand findet. 

Ich stelle mir vor: - Da ist jemand beim Pflügen. Plötzlich geht es nicht weiter. Er ist auf etwas gestoßen, was seinen gewohnten Gang bremst. Er entdeckt einen Schatz. Er setzt alles in Bewegung, um diesen Schatz zu besitzen. Dafür verkauft er alles, was er hat, um den Acker mit dem Schatz zu erwerben. Das war damals rechtlich möglich, wenn auch nicht ganz einwandfrei.

Und Jesus erzählt weiter: Das Gottesreich ist zu vergleichen mit dem Handeln eines Menschen. Ein Kaufmann sucht Perlen. Dabei ist nicht gesagt, ob er sie weiter verkaufen will oder ob er sie um ihrer Schönheit und ihres Wertes willen sammelt. Dann entdeckt er bei seiner Suche eine wertvolle Perle. Wieviele mögen schon achtlos daran vorbeigegangen sein. Er aber hat ihren Wert erkannt. So verkauft er alles was er hat, um diese Perle zu erwerben.

In beiden Gleichnissen wird deutlich:
- Menschen, die in ihrem Leben das Gottesreich gefunden haben, wird die Gemeinschaft mit Gott zum Wertvollsten in ihrem Leben.
- Diese Gemeinschaft mit Gott verändert ihr Leben.
- Sie erfahren unsagbare Freude über das Gefundene.
- Die Gemeinschaft mit Gott wird für den Einen zur Lebensgrundlage.
- Die Gemeinschaft mit Gott bringt den Anderen die Erfüllung seiner Lebenssuche.

Beiden widerfährt dies als überraschendes Geschek. Auch der Suchenende konnte nicht damit rechnen, bei seiner Suche ans Ziel zu kommen. Das Gottesreich begegnet uns immer als gechenkte Gnade Gottes. Aber wir haben die Zusage Gottes, dass ER sich in SEINEM Wort finden lassen will.

Die Gleichnisse fragen uns:
- Ist für uns die Gemeinschaft mit Gott das Wertvollste in unserem Leben?
- Sind wir bereit, um dieser Gemeinschaft willen aufzugeben, was in unserem Leben bisher das Wichstigste war?
- Oder wollen wir, im Bilde gesprochen, die Perle und dazu ein Teil unseres bisherigen Besitzes?

An einem solchen Denken und Tun können wir scheitern.

Jesus macht uns deutlich:
Beides geht nicht. Gott will mit uns ganze Gemeinschaft. So, wie Gott in Liebe sich uns ganz gibt, möchte ER die Bereiche unseres Lebens erfüllen. Das kann totales Aufgeben der Güter des Lebens bedeuten oder eine totale Umstufung ihrer Wertigkeit.

Aber es ist nicht in unser Belieben gestellt, uns die Entscheidung dafür auszusuchen. Gott wird es uns zeigen, was ER jeweils von uns erwartet.

Als Gemeinde Jesu Christi haben wir in der Gemeinschaft mit Gott SEINEN Heiligen Geist empfangen. Dieser Geist wird uns dabei führen und leiten, wenn wir für uns unseren persönlichen Weg von Gott erbitten.

Dazu gebe uns der Herr SEINEN Segen, dass SEINE Freude uns erfülle und SEIN Friede uns allezeit die Gewissheit der Rettung in Jesu schenke.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pfr.i.R.  O.Steinführer




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