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Andacht vom 07. Februar 2009.

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Gottes Wort nicht verändern!



In vielen Großstädten wird man häufiger einmal von jungen Männern in dunklen Anzügen und weißen Hemden angesprochen: Sie sind ausgesprochen höflich und gepflegt und erwecken einen sehr seriösen Eindruck. An den Brusttaschen ihrer Hemden oder ihres Jacketts kann man auf einem Anstecker ihren Namen sehen und liest auch: "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage". Bekannter sind sie allerdings als Mormonen, ein Name, der sich aus einem blauen Buch mit dem Titel "Das Buch Mormon" ableitet, dass Joseph Smith in Form einer Offenbarung Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehabt haben will. Für die Mormonen ist die Bibel unvollständig und Das Buch Mormon genauso heilig wie die Bibel selbst und die Grundlage ihres Glaubens; für Mormonen gehören die Indianer zu den 10 verlorenen Stämmen Israels.

Solche Offenbarungen gab es im 19. Jahrhundert öfters: Es entstanden gerade auf dem Gebiet der USA viele neue Kirchen und Sekten, so auch die Zeugen Jehovas, die wiederholt den Weltuntergang prophezeiten: Sie leugnen die Trinität Gottes genauso wie die Tatsache, dass es eine Hölle gibt.

Aber auch andere Denominationen versuchen, das Wort Gottes zu verändern; so behaupten auch die Adventisten, dass es keine Hölle gäbe; allerdings akzeptieren sie wenigstens die Trinität Gottes, die eindeutig aus der Bibel hervorgeht.

Auf einer Seite, die sich als bibelfest ausgibt, las ich ebenfalls, dass Hölle und die Trinität Gottes eine Irrlehre sei; auch hier wird Gottes Wort verändert; es werden Dinge, die eindeutig in der Bibel stehen, für die eigenen Irrlehren zurecht gebogen.

Leider sind selbst die Großkirchen in ihrer Lehre nicht ganz bibelfest: Liberale Theologen stellen die Behauptung auf, dass alle Religionen irgendwie zum Heil führen würden und das Allah, der Gott des Korans, mit dem der Bibel identisch sei. Ein evangelischer Theologe lehrte sogar, dass eine Mission unter dem jüdischen Volk "die Fortsetzung des Holocaust mit anderen Mitteln" sei, ein Schlag vor allem ins Gesicht von messianischen Juden, die Jesus als ihren Retter angenommen haben und jüdisch bleiben. Es spielt keine Rolle, ob man messianischer Jude oder Christ ist: Ausschlaggebend aber bleibt, dass wir Jesus Christus als unseren ganz persönlichen Retter und Erlöser angenommen haben, wenn wir nicht verloren gehen wollen. Wer diese Tatsache weg lässt, wer den Missionsbefehl weg lässt, macht sich am Wort Gottes und an den Menschen, die Rettung brauchen, in großem Maße schuldig.

Doch nicht nur das Weglassen von wichtigen Bibelstellen, sondern auch das Hinzufügen sieht Gott nicht gern; dies gilt nicht nur für "Das Buch Mormon", sondern auch für andere Formen des Hinzufügens.

So hat im Rahmen der Gegenreformation die römisch-katholische Kirche apokryphe Schriften aufgenommen wie die Bücher "Judith", "Jesus Sirach" und andere. Die beiden Makkabäerbücher sollen auch die Lehre, dass man für die Toten beten soll, bekräftigen. Dies aber widerspricht der Bibel im Gesamtkontext und den Lehren Jesu, der ja klipp und klar sagt, dass der, der nicht an Ihn glaubt, verloren geht, sobald er stirbt.

Gott selbst warnt vor solchen Praktiken; Sein Wort ist perfekt, es ist unfehlbar. Deshalb dürfen wir es auch nicht verändern, nicht zurecht biegen, nichts hinzufügen und nichts weglassen. Gott ist der Schöpfer, Jesus selbst das Wort. Folgen wir Seinen Anweisungen; es ist der beste Grund, worauf wir unser Lebenshaus bauen können.


Bibellesetipps:

"Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten, dass ihr danach tut. Ihr sollt nichts dazutun noch davon tun."
(5. Mose 13:1)

"Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand zu diesem hinzufügt, wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch des Lebens geschrieben stehen. Und wenn jemand wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen sein Teil vom Baum des Lebens und von der heiligen Stadt und von dem, was in diesem Buch geschrieben steht."
(Offenbarung 22:18-19)

"Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahren möget die Gebote des Herrn, eures Gottes, die ich euch gebiete."
(5. Mose 4:2)

Mit den besten Segenswünschen
Euer


Markus Kenn




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