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Andacht vom 07. Mai 2008.

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Der letzte Sabbat




In sechs Tagen erschuf Gott die Welt und alles, was darauf ist. Am siebten Tag ruhte er von allen seinen Werken. Deshalb segnete Gott diesen Tag und setzte ihn uns Menschen als Ruhetag ein. Interessanterweise spricht die Bibel nicht davon, dass Gottes Werk schon nach dem sechsten Tag vollendet war. Nein, Gott vollendete sein Werk erst am siebten Tag, obwohl er an diesem Tag vollständig ruhte:

"Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte" (1 Mose 2,2.3)

Der siebte Tag geht also über reines Nichtstun hinaus. Gott heiligte diesen Tag, das bedeutet 'zum Gottesdienst bereit machen'. Der Sabbat symbolisiert das eigentliche Ziel der Schöpfung, nämlich in die ewige Ruhe einzukehren, der ewigen Gemeinschaft mit Gott. Während unserer Zeit auf der Erde laufen wir in diese Richtung. Der Lauf ist erst vollendet, wenn wir in den letzten Sabbat eingegangen sind. Das ist die Auferstehung von den Toten. Schon zum Propheten Daniel wurde gesagt:

"Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage." (Daniel 12,139

Auch der Apostel Paulus konnte freimütig sagen, als es dem Ende seiner Tage entgegen ging:

"Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt" (2 Tim. 4,7)

Auf diese ewige Ruhe können wir uns freuen. Der Sabbat oder auch unser Sonntag ist ein Abbild dieser ewigen Ruhe und geht weit über einen normalen Feiertag hinaus. Das Erdenleben derer, die ihren Frieden mit Gott gemacht haben, mündet in den letzten, ewigen Sabbat. Dann, in der Ewigkeit, wird es keine Werktage mehr geben. Jeder Tag ist dann Tag des Gottesdienstes und Tag der Anbetung des heiligen Gottes.

"Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken wie Gott von seinen eigenen." (Hebräer 4,9)



Eckart Haase



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