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Gedanken
zum Abendmahl
Abendmahl, Herrenmahl, Freudenmahl, Hochzeitsmal oder Kommunion: Das sind
verschiedene Namen für das, was der Herr zu Seinem Gedächtnis eingesetzt hat;
immer, wenn wir Abendmahl feiern, sollen wir daran denken, dass Jesus für uns
gelitten hat, dass Er für uns gestorben und vor allem wieder auferstanden
ist.
Deshalb sollen wir dieses Mahl auch rein einnehmen; wir sollten um
Vergebung bitten, wenn wir schuldig geworden sind, und wir müssen andächtig
sein: Es muss uns bewusst sein, dass das Abendmahl für Erlösung steht, für das,
was der Herr für uns einst auf Golgatha getan hat. Im Grunde muss unsere ganze
Lebensführung darauf ausgerichtet sein, dieses Mahl würdig
einzunehmen.
Wir sollen und dürfen uns an die Heldentat Jesu Christi
erinnern, wir dürfen an diesem Hochzeits- und Festmahl teilnehmen. Es ist die
Vorbereitung auf das grosse Passahmahl, das wir einst mit Ihm im Himmel, dem
neuen Jerusalem, feiern werden, wenn Er Sein Königs- und Friedensreich
aufgerichtet hat. Als Mitregierende werden wir als Sein Hofstaat mit an dem
Tisch des Königs sitzen und Ihn dort loben und preisen.
Das Mahl steht
aber auch für Gemeinschaft, für Geselligkeit. Beim Essen kann man vieles
besprechen und bereden und Probleme beleuchten. Bei Geschäftsessen und
Staatsbanketten werden Kontakte vorbereitet, Verträge angebahnt, Zusammenarbeit
vorbereitet. Wer verliebt ist, lädt denjenigen zum Essen ein, den er umwirbt.
Auch Freunde und Familien essen zusammen, um Gemeinschaft zu symbolisieren, zu
pflegen und zu vertiefen.
So ist es auch mit dem Abendmahl: Es ist ein
Freundschafts- und Liebesmahl, mit dem wir die Beziehung zu Jesus vertiefen
sollen und dürfen. Wir haben innige Gemeinschaft mit Ihm. Es geht um die
Befriedigung materieller Bedürfnisse, darum, dass wir Nahrung zu uns nehmen.
Genau wie unser Körper Nahrung braucht, um arbeiten, wachsen und gedeihen zu
können, braucht auch unser geistliches leben Nahrung, um gestärkt zu werden, um
zu reifen, damit unser Glaube gross wird.
Es ist zugleich Bekenntnis:
"Ich gehöre zu Jesus Christus; Er ist mein Herr, mein Meister, mein König und
vor allem: Er ist mein Retter, durch den ich ewiges Leben
habe!"
Bibellesetipps:
"Während der Mahlzeit nahm Jesus ein Brot,
sprach das Segensgebet darüber, brach es in Stücke und gab es seinen Jüngern mit
den Worten: 'Nehmt und esst, das ist mein Leib!' Dann nahm er den Becher, sprach
darüber das Dankgebet, gab ihnen auch den und sagte: 'Trinkt alle daraus; das
ist mein Blut, das für alle Menschen vergossen wird zur Vergebung ihrer Schuld.
Mit ihm wird der Bund in Kraft gesetzt, den Gott jetzt mit den Menschen
schliesst. Ich sage euch: Von jetzt an werde ich keinen Wein mehr trinken, bis
ich ihn neu mit euch trinken werde, wenn mein Vater sein Werk vollendet hat!'
Dann sangen sie die Dankpsalmen und gingen hinaus zum Ölberg!" (Matthäus
26:26-30, vgl. auch Markus 14:22-26, Lukas 22:19-23).
"Jedes Mal also,
wenn ihr dieses Brot esst und von diesem Becher trinkt, verkündet ihr damit die
Rettung, die durch den Tod des Herrn geschehen ist, bis er wiederkommt." (1.
Korinther 11:26)
"Wer daher auf unwürdige Weise das Brot des Herrn isst
und von seinem Becher trinkt, macht sich am Leib und am Blut des Herrn schuldig.
Darum sollt ihr euch prüfen, bevor ihr das Brot esst und vom Becher trinkt. Denn
wenn ihr esst und trinkt ohne Rücksicht darauf, dass ihr es mit dem Leib des
Herrn zu tun habt, dann zieht ihr euch durch euer Essen und Trinken Gottes
Strafgericht zu. Das ist ja auch der Grund, weshalb viele von euch schwach und
krank sind und nicht wenige sind sogar gestorben. Wenn wir uns selbst zur
Rechenschaft ziehen würden, müsste der Herr uns nicht auf diese Weise richten.
Wenn er es aber tut, dann geschieht es, um uns zurechtzuweisen, damit wir nicht
im letzten Gericht zusammen mit der ungläubigen Welt verurteilt werden. Meine
Brüder und Schwestern, wenn ihr also zusammenkommt, um das Mahl des Herrn zu
feiern, dann wartet aufeinander. Wer zu grossen Hunger hat, soll vorher zu Huase
essen. Sonst bringen eure Versammlungen euch nur Bestraufung ein. Alles
Weitere werde ich regeln, wenn ich komme." 1. Korinther
11:27-34)
"Um wie viel schlimmer wird dann bestraft werden, wer den Sohn
Gottes mit Füssen tritt und das Blut des Bundes, das ihn rein und heilig macht,
wie eine gewöhnliche Sache abtut und den Geist beleidigt, dem er die Gnade
verdankt!" (Hebräer 10:29)
Mit freundlichen Grüssen und besten
Segenswünschen Euer
Markus Kenn
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