Götter

Angedacht.eu
täglich Gottes Wort

Gott

Home

Feedback

Gästebuch

Impressum

Andacht vom 07. September 2007.

Glaube

Bibel

Mein Kind...

Beziehung zu Gott

Jahreszeiten

Ermutigung

Spezial


Beziehung zu Gott
 

Gedanken zum Abendmahl

 

Abendmahl, Herrenmahl, Freudenmahl, Hochzeitsmal oder Kommunion: Das sind verschiedene Namen für das, was der Herr zu Seinem Gedächtnis eingesetzt hat; immer, wenn wir Abendmahl feiern, sollen wir daran denken, dass Jesus für uns gelitten hat, dass Er für uns gestorben und vor allem wieder auferstanden ist.

Deshalb sollen wir dieses Mahl auch rein einnehmen; wir sollten um Vergebung bitten, wenn wir schuldig geworden sind, und wir müssen andächtig sein: Es muss uns bewusst sein, dass das Abendmahl für Erlösung steht, für das, was der Herr für uns einst auf Golgatha getan hat. Im Grunde muss unsere ganze Lebensführung darauf ausgerichtet sein, dieses Mahl würdig einzunehmen.

Wir sollen und dürfen uns an die Heldentat Jesu Christi erinnern, wir dürfen an diesem Hochzeits- und Festmahl teilnehmen. Es ist die Vorbereitung auf das grosse Passahmahl, das wir einst mit Ihm im Himmel, dem neuen Jerusalem, feiern werden, wenn Er Sein Königs- und Friedensreich aufgerichtet hat. Als Mitregierende werden wir als Sein Hofstaat mit an dem Tisch des Königs sitzen und Ihn dort loben und preisen.

Das Mahl steht aber auch für Gemeinschaft, für Geselligkeit. Beim Essen kann man vieles besprechen und bereden und Probleme beleuchten. Bei Geschäftsessen und Staatsbanketten werden Kontakte vorbereitet, Verträge angebahnt, Zusammenarbeit vorbereitet. Wer verliebt ist, lädt denjenigen zum Essen ein, den er umwirbt. Auch Freunde und Familien essen zusammen, um Gemeinschaft zu symbolisieren, zu pflegen und zu vertiefen.

So ist es auch mit dem Abendmahl: Es ist ein Freundschafts- und Liebesmahl, mit dem wir die Beziehung zu Jesus vertiefen sollen und dürfen. Wir haben innige Gemeinschaft mit Ihm. Es geht um die Befriedigung materieller Bedürfnisse, darum, dass wir Nahrung zu uns nehmen. Genau wie unser Körper Nahrung braucht, um arbeiten, wachsen und gedeihen zu können, braucht auch unser geistliches leben Nahrung, um gestärkt zu werden, um zu reifen, damit unser Glaube gross wird.

Es ist zugleich Bekenntnis: "Ich gehöre zu Jesus Christus; Er ist mein Herr, mein Meister, mein König und vor allem: Er ist mein Retter, durch den ich ewiges Leben habe!"

Bibellesetipps:

"Während der Mahlzeit nahm Jesus ein Brot, sprach das Segensgebet darüber, brach es in Stücke und gab es seinen Jüngern mit den Worten: 'Nehmt und esst, das ist mein Leib!' Dann nahm er den Becher, sprach darüber das Dankgebet, gab ihnen auch den und sagte: 'Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das für alle Menschen vergossen wird zur Vergebung ihrer Schuld. Mit ihm wird der Bund in Kraft gesetzt, den Gott jetzt mit den Menschen schliesst. Ich sage euch: Von jetzt an werde ich keinen Wein mehr trinken, bis ich ihn neu mit euch trinken werde, wenn mein Vater sein Werk vollendet hat!' Dann sangen sie die Dankpsalmen und gingen hinaus zum Ölberg!"
(Matthäus 26:26-30, vgl. auch Markus 14:22-26, Lukas 22:19-23).

"Jedes Mal also, wenn ihr dieses Brot esst und von diesem Becher trinkt, verkündet ihr damit die Rettung, die durch den Tod des Herrn geschehen ist, bis er wiederkommt."
(1. Korinther 11:26)

"Wer daher auf unwürdige Weise das Brot des Herrn isst und von seinem Becher trinkt, macht sich am Leib und am Blut des Herrn schuldig. Darum sollt ihr euch prüfen, bevor ihr das Brot esst und vom Becher trinkt. Denn wenn ihr esst und trinkt ohne Rücksicht darauf, dass ihr es mit dem Leib des Herrn zu tun habt, dann zieht ihr euch durch euer Essen und Trinken Gottes Strafgericht zu. Das ist ja auch der Grund, weshalb viele von euch schwach und krank sind und nicht wenige sind sogar gestorben. Wenn wir uns selbst zur Rechenschaft ziehen würden, müsste der Herr uns nicht auf diese Weise richten. Wenn er es aber tut, dann geschieht es, um uns zurechtzuweisen, damit wir nicht im letzten Gericht zusammen mit der ungläubigen Welt verurteilt werden. Meine Brüder und Schwestern, wenn ihr also zusammenkommt, um das Mahl des Herrn zu feiern, dann wartet aufeinander. Wer zu grossen Hunger hat, soll vorher zu Huase essen. Sonst bringen eure Versammlungen euch nur Bestraufung ein. Alles Weitere werde ich regeln, wenn ich komme."
1. Korinther 11:27-34)

"Um wie viel schlimmer wird dann bestraft werden, wer den Sohn Gottes mit Füssen tritt und das Blut des Bundes, das ihn rein und heilig macht, wie eine gewöhnliche Sache abtut und den Geist beleidigt, dem er die Gnade verdankt!"
(Hebräer 10:29)

Mit freundlichen Grüssen
und besten Segenswünschen
Euer

Markus Kenn






Ein Projekt von Christliche Autoren und pdh-ichtys © 2007