Nachfolge heisst: Alles hinter sich lassen
Wer Jesus nachfolgt, muss weltliche Sicherheiten aufgeben, denn auch, wenn Füchse ihre Gruben und Vögel ihre Nester haben, so hat Jesus während Seines Erdenwirkens nichts, wo er sein Haupt hätte hinlegen können.
Es ist auch der Blick nach vorn, das Los lassen von Trauer und Schmerz, von Schuld, von Vorwürfen und von Selbstverurteilungen. Jesus nachzufolgen ist ein Schnitt, der keine Zeit lässt für Abschied.
Diese Nachfolge ist absolut zukunftsorientiert, sie schaut nach vorne, auf die Aufgaben, die vor uns liegen und nicht auf das, was wir nicht mehr ändern können.
Nachfolge Jesu setzt eine klare Konsequenz voraus, eine Entscheidung, die nicht in Halbheiten und falschen, faulen Kompromissen stecken bleibt. Jesus nachzufolgen bedeutet, einen klaren Schritt zu machen, eine klare, nachvollziehbare und für jeden offensichtliche Entscheidung zu treffen. Es gibt hier keine Ausreden, keine fadenscheinigen Entschuldigungen. Es ist ein Leben in Wahrheit und Klarheit sowie in einer Eindeutigkeit, die sich auch in der Art, wie wir leben und reden, widerspiegelt.
Alte Gewohnheiten und Redewendungen werden über Bord geworfen, wir denken neu, wir beginnen quasi von vorn. Nachfolge bedeutet, sich von Jesus verändern zu lassen, so dass alles, was wir bisher kannten, auf den Kopf gestellt wird.
Bibellesetipp:
"Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: 'Ich will dir folgen, wohin du gehst.'
Und Jesus sprach zu ihm: 'Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester, aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.'
Und zu einem anderen: 'Folge mir nach!' Der sprach aber: 'Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hinge und meinen Vater begrabe.'
Aber Jesus sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!'
Und ein anderer sprach: 'Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Haus sind.'
Jesus aber sprach zu ihm: 'Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.'"
(Lukas 9:57-62)
Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn