Jesus und die Kinder
Oft habe ich mir die Frage gestellt, warum Jesus gesagt hat, dass gerade für Kinder Gottes neue Welt offen steht und uns darauf aufmerksam machte, dass wir so werden sollen wie die Kinder; als Erwachsene können wir uns schliesslich schlecht verhalten wie ein Kind, denn bei uns wäre dies nicht kindlich, sondern kindisch, also nicht natürlich, sondern albern. Wie also ist das zu verstehen?
Kinder, wenn sie in einem gesunden Umfeld gross werden, haben sehr viel Vertrauen. Jetzt, kurz vor Weihnachten, lässt sich das sehr gut an einem Beispiel erklären. Wenn Sie eine kleine Tochter haben und ihr zu Weihnachten eine Puppe versprechen, dann freut es sich darauf, als hätte sie diese schon. Oder versprechen Sie ihrem kleinen Sohn einen Ball oder ein Matchboxauto: Überall erzählt er dann herum, dass er den Ball oder das Matchboxauto geschenkt bekommt, weil er sich ganz sicher ist, dass Sie ihr versprechen einhalten.
So soll unser Verhältnis zu Gott sein: Gott - das lehrt mich meine Erfahrung - hält Sein Versprechen. Da gibt es kein Wenn und kein Aber. Darauf können wir bauen, weil das Fundament Seines Wortes fester und härter und damit auch stabiler ist als der härteste Stahlbeton. Auf Gottes Wort können wir uns verlassen, wir können darauf Städte bauen.
Wir sind Gottes Kinder: Unserem himmlischen Vater können und dürfen wir vertrauen, mehr noch als Kinder ihren Eltern, so ehrlich und fürsorglich diese auch sind. Gott ist absolut ehrlich, aufrichtig und unfehlbar; Er ist allwissend und liebt uns. Sein Weg ist immer der Richtige.
Ich lasse mich in Seine Arme fallen und weiss, dass Er mich auffängt. Mag Seine Hand mich auch schlagen, so weiss ich doch, dass dies zu meinem Wohl und zu meinem Besten geschieht; Gottes Hand liebt und heilt. Er reicht sie uns, um uns aus dem Sumpf unserer Schuld zu ziehen.
Wir dürfen Seine Kinder werden und bleiben, und wie Kinder, die zu ihrer Mutter kommen, um sich auszuweinen oder zu ihrem Vater, damit dieser alles wieder repariert, was dieser kaputt gemacht haben, so dürfen wir als Seine Kinder zu Ihm kommen mit all unseren Sorgen und Nöten, mit unseren Hoffnungen und Träumen, mit dem, was wir in den Sand gesetzt haben und mit dem, was uns gelungen ist. Wenn wir schwach sind und nicht mehr Laufen können, dann nimmt Er uns als unser Vater auf Seiner starken Schultern. Bei Ihm sind wir sicher, geborgen. Gott schützt uns vor Gefahren und sorgt dafür, dass wir nicht zu Fall kommen.
Ich vertraue Ihm mehr noch wie ein Kind seinen Eltern: Gott wird es schon richten!
Bibellesetipp:
"Damals wollten einige Leute ihre Kinder zu Jesus bringen, damit er ihnen die Hände auflege und für sie bete; aber die Jünger fuhren sie an und wollten sie wegschicken. Da sagte Jesus: 'Lasst doch die Kinder! Hindert sie nicht, zu mir zu kommen: denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen.' Dann legte er den Kindern segnend die Hände auf und zog von dort weiter."
(Matthäus 19:13-15)
"Einige Leute wollten ihre Kinder zu Jesus bringen, damit er sie berühre; aber seine Jünger fuhren sie an und wollten sie wegschcken. Als Jesus es bemerkte, wurde er zornig und sagte zu den Jüngern: 'Lasst die Kinder doch zu mir kommen und hindert sie nicht daran; denn für Mensche nwie sie steht Gottes neue Welt offen. Ich versichere euch: Wer sich Gottes neue Welt nicht schenken lässt wie ein Kind, wird niemals hineinkommen.' Dann nahm er die Kinder in die Arme, legte ihnen die Hände auf und sgnete sie."
(Markus 10:13-16)
"Einige Leute wollten auch ihre kleinen Kinder zu Jesus bringen, damit er sie berühre. Als die Jünger es sahen, fuhren sie die Leute an und wollten sie wegschicken. Doch Jesus rief die Kinder zu sich und sagte: 'Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht, denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen. Ich versichere euch: Wer sich Gottes neue Welt nicht schenken lässt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.'"
(Lukas 18:15-17)
Mit den besten Segenwünschen
Ihr
Markus Kenn