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Zeugnis!
Liebe
Leserinnen und Leser:
Die Bibel
sagt: Das Satan überwunden wurde durch das ZEUGNIS der
Glaubenden und das Blut JESU: Offb
12,11
Und sie haben ihn überwunden durch
des Lammes Blut und durch das Wort
ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.
Deshalb
werden wir unter SPEZIAL hin und wieder ihre/Eure Zeugnisse
einstellen!
Das Zeugnis
kann, wenn es für viele interessant ist und ihr es zur
Verfügung stellen wollt, über den Formmailer eingereicht
werden!
Heute jedoch
erzählt HETTI ( Hetti ist dem Team bekannt und
aus Schutzgründen nur mit dem Vornamen genannt) ihre
Geschichte! Viel Freue beim Lesen
ihr /euer
Angedacht-Team
Mein Lebenszeugnis
Nachdem ich vor 15 Jahren am größten
Tiefpunkt meines Lebens angekommen war, kam ich durch die Fügung Gottes in
einen Bibel-Hauskreis. Meine Ehe war kaputt, da mein Mann trank, und wir hatten
chronischen Geldmangel. In meinem Herzen war nur noch Hass gegen meinen Mann
und die Suche nach einem Ausweg.
Ich hatte alle Möglichkeiten wie Eheberatung,
psychologische Beratung, Mentaltraining ectr. ausprobiert, nichts hat geholfen.
In diesem Hauskreis erzählte ich meine
Geschichte. Es wurde mir gesagt, dass
es nur Einen gibt, der mir helfen kann, und der mein Leben neu machen
könne: Jesus Christus. Es wurde mir genau erklärt, warum Jesus; dass er unsere
ganze Schuld auf sich genommen hat, und dass
wir nur durch ihn zum Vater kommen können.
Ich hatte schon von Kindheit an an
Gott geglaubt, aber in diesem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen,
und ich sagte: ja, ja, genau, Jesus – und nahm ihn als meinen Herrn und Erlöser
in mein Herz auf.
In einem der nächsten Hauskreise
erwähnte die Leiterin auch einmal den Bibelvers 1. Petr 3/1-6. (Elberfelder
Übersetzung):Ebenso ihr Frauen, ordnet euch den
eigenen Männern unter, damit sie, wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen,
ohne Wort durch den Wandel der Frauen gewonnen werden, indem sie euren in
Furcht reinen Wandel angeschaut haben. Euer Schmuck sei nicht der äußerliche
durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern,
sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des
sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr köstlich ist. Denn so schmückten
sich auch einst die heiligen Frauen, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und
sich ihren Männern unterordneten: wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn Herr
nannte, deren Kinder ihr geworden sei, indem ihr Gutes tut und keinerlei
Schrecken fürchtet.”
Am meisten sprach mich der Abschnitt
an, wo es heißt, dass die Frau den Mann nicht durch äußerlichen Schmuck,
sondern durch den sanften und stillen Geist gewinnen würde. Da rief ich aus:
“das will ich haben, so möchte ich werden”.
Von da an spürte ich, dass mein
Verhalten anders werden müsse. Ich wurde durch
den Geist Gottes so verändert, dass ich aufhörte, meinen Mann zu
beschimpfen, wenn er getrunken hatte. Dazu beigetragen hat noch ein anderes
Erlebnis ein paar Monate später:
Mein Mann war angetrunken nach Hause
gekommen und wollte gleich nochmal weg
in eine andere Kneipe. Da schrie ich zu Gott, hob die Bibel hoch und sagte:
Herr, was soll ich lesen? Da sprach Gott zu mir: „Lies Matthäus 7“. Ich schlug
die Bibel auf und las: ‚Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn
mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch gemessen werden. Und was siehst du
den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge siehst du
nicht.‘ Ich weinte und lachte zugleich und wusste ganz genau, was Gott mir
sagen wollte.Nach diesem Erlebnis hütete ich
meine Zunge und hörte auf, meinen Mann zu beleidigen. Aber ich hasste ihn wegen
seiner Trinkerei. Da sagte jemand zu mir: bitte Gott und sprich: „Herr, ich
will meinen Mann wieder lieb haben, aber ich schaffe es nicht, bitte hilf du
mir dabei!". Und Gott hat die Liebe zu meinem Mann in meinem Herzen wieder
geweckt. Ein Wunder! Nur er allein kann Liebe ins Herz legen, wir können keine
Liebe produzieren. So wurden wir mit der Zeit wieder ein glückliches Ehepaar.
Zwischendurch gab es natürlich auch
wieder Tiefschläge, und wir stritten miteinander. Es ging auf einmal wieder
bergab. Das war ungefähr 8 Jahre nach meiner Bekehrung. Wir wollten gerade
unser Häuschen verkaufen, da wir das Darlehen nicht mehr bezahlen konnten. Wir
hatten eine Neufestschreibung unseres Hypothekendarlehens und waren in die
Hochzins-Phase gekommen. Da sagte mein Mann auf einmal, er wolle sich scheiden
lassen und sich eine eigene Wohnung suchen, wenn der Verkauf gelingt. In dieser
Zeit fuhr ich mit dem Fahrrad ein bisschen umher und sann darüber nach, wie es
wohl seine würde, wenn wir uns trennen würden. Auf einmal hörte ich in meine
Gedanken hinein Gott zu mir sagen: „Ich möchte, dass ihr zusammen bleibt“. Die
Stimme war so laut, dass ich mich umdrehte um zu sehen, wer geredet hat. Aber
ich wusste in meinem Herzen, dass es Gott war und ich fragte ihn, ob ich dies
auch meinem Mann erzählen soll. Er sagte: „Ja, erzähle es deinem Mann“. Als
mein Mann abends nach Hause, erzählte ich ihm das Erlebnis. Er schaute mich nur
an und sagte kein Wort, kein einziges. Aber ab diesem Moment redete er nie mehr
von 2 getrennten Wohnungen, er wollte ein Haus mieten. Wir haben das Haus dann sehr
gut verkauft, so dass all unsere Schulden bezahlt waren und wir fanden auch
eine schöne Doppelhaus-Hälfte zur Miete.
Eigentlich hatte ich ganz tief im
Herzen gewusst, dass Gott Scheidung nicht will; aber ich berief mich auf die
Bibelstelle, wo es heißt ….wenn der Ungläubige sich scheiden will, soll er sich
scheiden.
Wenn ich zurückschaue, bin ich froh,
dass Gott alles so gelenkt hat. Wir verstehen uns gut und führen eine
harmonische Ehe. Leider ist er noch nicht gläubig, aber ich glaube fest, dass
Gott ihn überführen wird. Mein Mann hatte vor 5 Jahren einen leichten
Schlaganfall und letztes Weihnachten wieder einen. Ich denke, es war die zweite
Warnung, dass er jetzt wirklich keinen Alkohol mehr trinken darf.
Ich danke Gott und preise ihn dafür.
Viele Dinge könnte ich erzählen, was Jesus noch alles für mich getan hat, vor
allem hat er mich nie im Stich gelassen, all die Jahre. Er ist mein Fels und
meine Burg, und ich vertraue ihm blind.
Halleluja !
Meine
Lieblingsstellen zum Selberlesen sind:
Psalm 91, Ps. 37/39-40
- Mt. 11/28-30.
Recht für den Text:
Hetti
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