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Andacht vom 09. November 2007.

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Zeugnis!

Liebe Leserinnen und Leser:

Die Bibel sagt: Das Satan überwunden wurde durch das ZEUGNIS der Glaubenden und das Blut JESU:
Offb 12,11

Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.

Deshalb werden wir unter SPEZIAL hin und wieder ihre/Eure  Zeugnisse einstellen!

Das Zeugnis kann, wenn es für viele interessant ist und ihr es zur Verfügung stellen wollt, über den Formmailer eingereicht werden!

Heute jedoch erzählt HETTI ( Hetti  ist dem Team bekannt und aus Schutzgründen nur mit dem Vornamen genannt)  ihre Geschichte! Viel Freue beim Lesen

ihr /euer

Angedacht-Team

 


Mein Lebenszeugnis

Nachdem ich vor 15 Jahren am größten Tiefpunkt meines Lebens angekommen war, kam ich durch die Fügung Gottes in einen Bibel-Hauskreis. Meine Ehe war kaputt, da mein Mann trank, und wir hatten chronischen Geldmangel. In meinem Herzen war nur noch Hass gegen meinen Mann und die Suche nach einem Ausweg.

Ich hatte alle Möglichkeiten wie Eheberatung, psychologische Beratung, Mentaltraining ectr. ausprobiert, nichts hat geholfen.

In diesem Hauskreis erzählte ich meine Geschichte. Es wurde mir gesagt, dass  es nur Einen gibt, der mir helfen kann, und der mein Leben neu machen könne: Jesus Christus. Es wurde mir genau erklärt, warum Jesus; dass er unsere ganze Schuld auf sich genommen hat, und dass  wir nur durch ihn zum Vater kommen können.

Ich hatte schon von Kindheit an an Gott geglaubt, aber in diesem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen, und ich sagte: ja, ja, genau, Jesus – und nahm ihn als meinen Herrn und Erlöser in mein Herz auf.

In einem der nächsten Hauskreise erwähnte die Leiterin auch einmal den Bibelvers 1. Petr 3/1-6. (Elberfelder Übersetzung):Ebenso ihr Frauen, ordnet euch den eigenen Männern unter, damit sie, wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen, ohne Wort durch den Wandel der Frauen gewonnen werden, indem sie euren in Furcht reinen Wandel angeschaut haben. Euer Schmuck sei nicht der äußerliche durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern, sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr köstlich ist. Denn so schmückten sich auch einst die heiligen Frauen, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten: wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn Herr nannte, deren Kinder ihr geworden sei, indem ihr Gutes tut und keinerlei Schrecken fürchtet.”

Am meisten sprach mich der Abschnitt an, wo es heißt, dass die Frau den Mann nicht durch äußerlichen Schmuck, sondern durch den sanften und stillen Geist gewinnen würde. Da rief ich aus: “das will ich haben, so möchte ich werden”.

Von da an spürte ich, dass mein Verhalten anders werden müsse. Ich wurde durch  den Geist Gottes so verändert, dass ich aufhörte, meinen Mann zu beschimpfen, wenn er getrunken hatte. Dazu beigetragen hat noch ein anderes Erlebnis ein paar Monate später:

Mein Mann war angetrunken nach Hause gekommen  und wollte gleich nochmal weg in eine andere Kneipe. Da schrie ich zu Gott, hob die Bibel hoch und sagte: Herr, was soll ich lesen? Da sprach Gott zu mir: „Lies Matthäus 7“. Ich schlug die Bibel auf und las: ‚Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch gemessen werden. Und was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge siehst du nicht.‘ Ich weinte und lachte zugleich und wusste ganz genau, was Gott mir sagen wollte.Nach diesem Erlebnis hütete ich meine Zunge und hörte auf, meinen Mann zu beleidigen. Aber ich hasste ihn wegen seiner Trinkerei. Da sagte jemand zu mir: bitte Gott und sprich: „Herr, ich will meinen Mann wieder lieb haben, aber ich schaffe es nicht, bitte hilf du mir dabei!". Und Gott hat die Liebe zu meinem Mann in meinem Herzen wieder geweckt. Ein Wunder! Nur er allein kann Liebe ins Herz legen, wir können keine Liebe produzieren. So wurden wir mit der Zeit wieder ein glückliches Ehepaar.

Zwischendurch gab es natürlich auch wieder Tiefschläge, und wir stritten miteinander. Es ging auf einmal wieder bergab. Das war ungefähr 8 Jahre nach meiner Bekehrung. Wir wollten gerade unser Häuschen verkaufen, da wir das Darlehen nicht mehr bezahlen konnten. Wir hatten eine Neufestschreibung unseres Hypothekendarlehens und waren in die Hochzins-Phase gekommen. Da sagte mein Mann auf einmal, er wolle sich scheiden lassen und sich eine eigene Wohnung suchen, wenn der Verkauf gelingt. In dieser Zeit fuhr ich mit dem Fahrrad ein bisschen umher und sann darüber nach, wie es wohl seine würde, wenn wir uns trennen würden. Auf einmal hörte ich in meine Gedanken hinein Gott zu mir sagen: „Ich möchte, dass ihr zusammen bleibt“. Die Stimme war so laut, dass ich mich umdrehte um zu sehen, wer geredet hat. Aber ich wusste in meinem Herzen, dass es Gott war und ich fragte ihn, ob ich dies auch meinem Mann erzählen soll. Er sagte: „Ja, erzähle es deinem Mann“. Als mein Mann abends nach Hause, erzählte ich ihm das Erlebnis. Er schaute mich nur an und sagte kein Wort, kein einziges. Aber ab diesem Moment redete er nie mehr von 2 getrennten Wohnungen, er wollte ein Haus mieten. Wir haben das Haus dann sehr gut verkauft, so dass all unsere Schulden bezahlt waren und wir fanden auch eine schöne Doppelhaus-Hälfte zur Miete.

Eigentlich hatte ich ganz tief im Herzen gewusst, dass Gott Scheidung nicht will; aber ich berief mich auf die Bibelstelle, wo es heißt ….wenn der Ungläubige sich scheiden will, soll er sich scheiden.

Wenn ich zurückschaue, bin ich froh, dass Gott alles so gelenkt hat. Wir verstehen uns gut und führen eine harmonische Ehe. Leider ist er noch nicht gläubig, aber ich glaube fest, dass Gott ihn überführen wird. Mein Mann hatte vor 5 Jahren einen leichten Schlaganfall und letztes Weihnachten wieder einen. Ich denke, es war die zweite Warnung, dass er jetzt wirklich keinen Alkohol mehr trinken darf.

Ich danke Gott und preise ihn dafür. Viele Dinge könnte ich erzählen, was Jesus noch alles für mich getan hat, vor allem hat er mich nie im Stich gelassen, all die Jahre. Er ist mein Fels und meine Burg, und ich vertraue ihm blind.    Halleluja !

Meine Lieblingsstellen  zum Selberlesen sind:

Psalm 91, Ps. 37/39-40 

- Mt. 11/28-30.

Recht für den Text:

Hetti


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