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Der
heilige Geist lehrt uns aus "Honig aus dem
Felsen" zu tinken
Der Heilige Geist lehrt uns, „Honig vom
Felsen“ zu trinken
5. August 2011
Deutsche Übersetzung: Rosa Wigert
Der Geist Gottes lehrt uns, wie wir
Honig vom Felsen trinken können – und wie wir ihn in der Gegenwart des Herrn
Jesus Christus trinken können! Diese Wahrheit wird uns in 5. Mose 32,
10-13 (Elberfelder) enthüllt:
„Er fand ihn [Jakob, das Volk
Israel] im Lande der Wüste und in der Öde, dem Geheul der Wildnis; er umgab
ihn, gab acht auf ihn , er behütete ihn wie seinen Augapfel. Wie der Adler sein
Nest aufstört, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie
aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen; So leitete ihn der Herr allein, und
kein fremder Gott war mit ihm. Er ließ ihn einherfahren auf den Höhen der Erde,
und er aß den Ertrag des Feldes; und er ließ ihn Honig saugen aus dem Felsen
und Öl aus dem Kieselfelsen ...“
Wir wollen die letzte Zeile
anschauen: "Er ließ ihn Honig saugen aus dem Felsen . . " Das
Wort saugen, das hebräische yanag, bezieht sich auf das Saugen
eines Babys, wenn es gestillt wird. Als Gott ihn "Honig aus dem Felsen
saugen" ließ, beschreibt die Heilige Schrift die Handlung, ein Baby an
die Brust zu legen. Was trinkt denn dieses Kind? Das Kind Gottes trinkt den
Honig Seiner Gegenwart!
Was für einem herrlichen Gott dienen
wir doch! El Shaddai, der auch „der Vielbrüstige“ genannt wird, lädt uns ein,
von Ihm zu saugen. Es gibt keinen wichtigeren und lebensnotwendigeren Nährwert
als die Gegenwart unseres Gottes. Es gibt auch keine herrlichere Erfahrung als
diesen intimen Austausch. Und es gibt keine dringendere Notwendigkeit für
uns als zu lernen, wie wir in der erlebbaren Herrlichkeit Gottes trinken
können!
Wie trinken wir denn Seine
Gegenwart? Genau wie Babies lernen müssen, sich von der Mutterbrust zu ernähren
- ein Überlebensinstinkt, der ihnen am Anfang manchmal etwas schwer fällt – so
müssen auch wir lernen, wie wir den Honig von unserem Felsen, Jesus Christus,
trinken können.
Wir starten den Fluss des Honigs
einfach dadurch, dass wir den Herrn mit kindlicher Anbetung und mit Vertrauen
preisen. Bete Christus an als der, der Er
ist. Danke Ihm für das, was Er getan hat. Nimm Seine Gnade an, welche auf Golgota
ausgegossen wurde. Erfreue dich an Seiner Herrlichkeit in der Auferstehung. Was
immer du auf dem Herzen hast und dem Herrn geben willst, sprich es Ihm
gegenüber hörbar aus. Fasse deine Wertschätzung, deine Dankbarkeit, deine
Ehrfurcht, dein Staunen in Worte. Lobpreis ist lebenswichtig, um den herrlichen
Fluss Seiner Gegenwart in Gang zu setzen.
Mache dir keine Sorgen darüber, ob
du Seinen Honig auch wirklich wirst "saugen" können! Der Geist Gottes
selbst wird jeden von uns lehren, wie er vom Felsen, von der Person Christi,
trinken kann. Er wird uns nicht nur lehren, wie wir mit dem Saugen anfangen. Er
wird uns auch beibringen, wie wir weiter trinken, jedes Mal. Wenn wir das tun,
werden wir lernen, wie wir in guten wie in schlechten Zeiten, mitten in großen
Segnungen, aber auch wenn schwierige Nachrichten vor unserer Türe stehen, in
Gottes heiliger Gegenwart bleiben können
Geliebte, in dem Ausmaß, in dem wir
Honig vom Herrn trinken lernen, werden wir Seine erkennbare Gegenwart erfahren
- und in Seiner Gegenwart wohnt die Fülle der Freude! (Psalm 16, 11).
Versteh bitte diese Ehrfurcht
gebietende Wahrheit nicht falsch. Der Herr verheißt, dass Er uns "nie
verlassen" wird (Hebräer 13, 5). Seine Gegenwart ist immer bei uns, weil
das Reich Gottes in uns wohnt (Lukas 17, 21). Wir wandeln im Glauben und kennen
diese Wahrheit, aber wir können auch die manifestierte Gegenwart erfahren, je
mehr wir im Lobpreis verweilen und von Seiner Herrlichkeit trinken. Gottes
Verheißungen versagen nie! Gott wird Sein Volk nie verlassen! Er wird uns
versorgen und beschützen! Christus Jesus ist unser hoher Turm - und Er ist
unser Fels.
Unser Schutz vor Not
Das hebräische Wort cela, das
mit Fels übersetzt wird, bezieht sich auf eine Klippe oder einen
Felsvorsprung - auf einen Ort, unter welchem wir Geborgenheit, Schutz und
Sicherheit finden. Diese Art von Fels schützt uns und geht nicht kaputt. Dieser
Fels bedeckt uns und schirmt uns ab. Es ist interessant festzustellen, dass die
hebräische Wurzel dieses Wortes eigentlich erhaben bedeutet. Versteckt
in dem Wort cela ist die erhabene Wurzel; versteckt in diesem Schutz des
Felsens ist der "hohe Turm" von Christus. Er ist die niedrige Klippe und
der erhabene Zufluchtsort. Er ist das niedrige Lamm und die erhabene
Majestät!
Was für eine Lektion offenbart uns
der Herr hier? Finde deine Zuflucht in Christus, egal wie bitter deine Lage
gerade ist! Lass deine feurigen Prüfungen dich näher zu Jesus hin bringen,
wo du den Honig aus dem Felsen saugst, um dich aufrecht zu erhalten, dich zu
ernähren und dich an Wüstenorten zu erfrischen. Widrigkeiten können dich
verbittern und dich mit Furcht, Zweifel und Unglauben füllen, oder sie können
dazu dienen, dich noch näher an den Busen des Herrn zu führen, wo du unter
Seiner zerklüfteten Felsklippe in Sicherheit und Liebe wohnen kannst.
Geliebte, wählt das Leben, saugt
Honig aus dem Felsen!
Überlegt euch diese Wahrheit tief in
eurem Geist. Die unaussprechliche Freude Seiner manifesten Gegenwart gehört
uns und wir können sie in den schlimmsten Situationen erfahren. Wenn die
Wüste brütend heiß ist und die Hoffnung verloren scheint, können wir vom Honig
Seiner Liebe trinken. Wenn die Winde der Veränderung uns umherblasen und wir
den Eindruck haben, wir können nicht mehr länger selber stehen, dann können wir
uns in Christus ausruhen und uns unter Seinem Riff zurücklehnen.
Verlass dich auf Gott und trinke.
Glaube Sein Wort und sauge. Wenn wir gelernt haben, in Seinen Verheißungen zu
ruhen und unsere Angst, die Zweifel und den Unglauben loszulassen, dann wird Er
jede einzelne Tragödie in einen Triumph verwandeln. Das ist der Felsen - das
ist solide Wahrheit.
Helden des Glaubens
Erinnert euch an das Zeugnis des
Joseph. Seine Brüder lehnten ihn ab und misshandelten ihn. Sie wollten ihm
Schmerzen und Böses zufügen, aber Gott ließ alle Ereignisse zusammen für Joseph
zum Guten wirken (1. Mose 37).
Geliebte, nichts - nichts im Himmel
oder auf der Erde - kann Gott überraschen! Er ist fortwährend liebend und
leidenschaftlich aktiv an unserem Schicksal beteiligt, auch wenn wir gar nicht
merken, dass Er sich darum kümmert – sogar dann, wenn alle Hoffnung verloren
scheint. Genau zu dieser Mitternachtsstunde leuchtet die Herrlichkeit Gottes
am hellsten.
Schaut euch unsere Glaubenshelden
an. Lest Hebräer 11. Viele, wenn nicht sogar alle, hatten gegen extreme Härte
und überwältigende Schwierigkeiten zu kämpfen: Noah, Abraham, Sarah, Isaak,
Jakob, Joseph, Mose, die Leute, die um Jericho herum gingen, Rahab, Gideon,
Barak, Simson, Jephtah, David, Samuel und die Propheten. Lasst uns ihre
herrlichen Zeugnisse aus Hebräer 11, 33-40 (Elberfelder) lesen:
"...die durch Glauben
Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen
Rachen verstopften, des Feuers Kraft auslöschten, des Schwertes Schärfe
entgingen, aus der Schwachheit Kraft gewannen, im Kampf stark wurden, der
Fremden Heere zurücktrieben. Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung
wieder.
Andere aber wurden gefoltert, da sie
die Befreiung nicht annahmen, um eine bessere Auferstehung zu erlangen. Andere
aber wurden durch Verhöhnung und Geißelung versucht, dazu durch Fesseln und
Gefängnis. Sie wurden gesteinigt, zersägt, starben den Tod durch das Schwert,
gingen umher in Schafpelzen, in Ziegenfellen, Mangel leidend, bedrängt,
geplagt. Sie, derer die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und
Gebirgen und Höhlen und den Klüften der Erde.
Und diese alle, die durch den
Glauben ein Zeugnis erhielten, haben die Verheißung nicht erlangt, da Gott für
uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollendet werden
sollten.“
Gott erwies sich in jedem Fall als
treu - ohne Ausnahme. Der Psalmist beschrieb es gut, indem er sagte: „Ich
war jung und bin auch alt geworden, und nie sah ich den Gerechten verlassen,
noch seine Nachkommen um Brot betteln“ Psalm 37, 25 (Elberfelder).
Es mag Leute geben, die jetzt
protestieren und sagen: „Ach, du hast ja keine Ahnung, durch was ich gerade
hindurch gehe!" Das stimmt, kein anderer Mensch auf der Erde kann wissen,
durch was du gerade hindurch gehst. Die Wahrheit bleibt jedoch wahr: Gott
wird der Situation nicht erlauben, dich zu besiegen.
Rufe dir in Erinnerung: Ich bin
nicht allein! Jesus Christus versprach, dich nie zu verlassen noch zu
versäumen. Du bist dazu berufen, in jeder Lebenssituation siegreich zu sein (1.
Joh. 4, 4). Paulus erinnert uns daran, dass wir durch das vollbrachte Werk
Christi mehr als Überwinder sind (Römer 8, 37). Nichts kann uns von der Liebe
Christi trennen (Römer 8, 32).
Trinke die Wahrheit dieser
Schriftstellen, wie wenn du Honig trinken würdest. Preise Ihn für Seine
Verheißungen! Lass deinen Geist sich erheben und schweben! Wenn du das
tust, wird deine Seele - dein Verstand, dein Wille und deine Gefühle -
geheiligt und mit dem Wort in Übereinstimmung gebracht werden. Trinke in der
Treue Gottes, die sich in den Leben dieser Überwinder von Hebräer 11 erwies.
Auch du bist einer von Gottes Glaubenshelden!
Erfasse diese Wahrheit: Gott sieht
die Person nicht an. Wenn Er für jemanden etwas tut, dann kann Er dasselbe für
jeden tun.
Preise den Herrn . . . im Gefängnis!
Nochmals: Lobpreis ist der Weg zu
Gottes Gegenwart. Schau den wunderbaren Durchbruch an, den Paulus und Silas in
einer sehr schwierigen Situation erlebten. Es war Mitternacht, als Paulus und
Silas ihre mächtige Befreiung durch Gottes Kraft erfuhren (Apg. 16, 25). Um
Mitternacht hinter Gittern beteten und sangen Paulus und Silas Gott Loblieder -
und die anderen Gefangenen hörten zu. Plötzlich geschah ein großes Erdbeben und
das Fundament des Gefängnisses wurde erschüttert. Sofort sprangen die Türen auf
und sämtliche Ketten lösten sich!
Was war der Schlüssel, der ihre
Gefängnistüren öffnete? Ihr Lobpreis! Sie
beklagten sich nicht, sondern glaubten an Gottes Treue. Sie murrten nicht
darüber, dass sie im Gefängnis lagen, sondern beteten und priesen Gott, indem
sie Ihm vertrauten, dass Er sie retten würde - egal, wie ihre Umstände gerade
waren.
Geliebte, wir brauchen verzweifelt
eine Haltung der Dankbarkeit! Wir sind dazu berufen, Gott Lobpreisopfer
darzubringen. Warum handelt es sich hier um ein Opfer? Weil wir im allgemeinen
dann, wenn Lobpreis am nötigsten wäre, überhaupt keine Lust darauf haben. Wir
sind dazu berufen, unsere persönlichen Gefühle, unsere Gedanken und unseren
Willen zu opfern, unseren seelischen Bedürfnissen abzusterben und im Geist zu
wandeln, indem wir uns an Seinen Verheißungen erfreuen - egal, wie unsere
Umstände sind.
Sprich Leben und verherrliche Gott!
Unsere Haltung kann die Atmosphäre
um uns herum dramatisch verändern. Schaut euch den Patriarchen Hiob und seine
Reaktion auf seine enormen Probleme an. Hiob setzte ein großes Beispiel für
uns, als er sagte, er wolle nicht gegen Gott mit Worten der Anklage sündigen,
denn er wollte lieber den Herrn mit seinem Mund preisen (Hiob 2, 10).
Das ist eine wundervolle Lektion:
Verwende deine Worte zur Ermutigung und Auferbauung und nicht um
niederzumachen. Während solch schwieriger Tage musst
du gut auf deine Worte aufpassen! Warum? Weil die geistige Welt ebenfalls hört,
was du sagst. Die geistige Welt achtet darauf, wie du reagierst!
Sprich Gutes über dein Leben.
Proklamiere, dass du ein Überwinder bist! Sei kühn und tapfer, voll des
Glaubens und mit einer leuchtenden Zukunft (Joel 3, 10). Denk daran, dass die
Macht über Leben oder Tod in deiner Zunge liegt (Sprüche 18, 21).
Passe das, was du sagst, den
Verheißungen Gottes an, nicht den Situationen und Lebensumständen. Mache diese
Schriftstelle zu deiner täglichen Hymne und deinem Credo:
„Den Herrn will ich preisen
allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Munde sein.“ Psalm 34, 2
(Elberfelder)
Lass das Folgende der Wunsch deines
Herzens sein und dein stündliches Gebet: „Lass die Reden meines Mundes und
das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, Gott, mein [starker,
unbesiegbarer] Fels und mein Erlöser!“ Psalm 19, 15 (Elberfelder)
Fasst Mut, ihr Heiligen Gottes. Die
harten Dinge, denen ihr gegenüber steht, sind der Prüfungsstoff, der euch in
tiefere Intimität mit dem Herrn und in einen festeren Glauben an Seine
Verheißungen starten lässt! Wenn wir lernen, in der Gegenwart Gottes zu
trinken, indem wir Ihn für Seine Treue preisen und indem wir Seine Verheißungen
aussprechen - nicht unsere eigenen Zweifel und Ängste - werden wir bestimmt
Seine manifestierte Herrlichkeit mehr und mehr in jedem Moment des Tages
erfahren.
Bobby Conner
Eagles View Ministries
Email: manager@bobbyconner.org
ElijahList Publication
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Für den deutschsprachigen Raum:
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