Sich durch Jesus verändern!
Ich habe mich am 03. September 1991 in Esslingen am Neckar zu Jesus bekehrt; danach traten bei mir Veränderungen ein, die Anderen natürlich nicht verborgen blieben. Wer es mit seiner Bekehrung ernst meint, ist bald selbst überrascht, wie er durch Jesus verändert wird: Prioritäten werden neu gesetzt, alte Denkweisen werden durch neue ersetzt, negative Gewohnheiten gibt man auf...
Diese Liste lässt sich fortsetzen. Viele meiner damaligen Kollegen bemerkten natürlich, dass ich mich positiv veränderte, und auch zuhause fiel es auf, dass ich viele Dinge anders zu bewerten begann. Manche stellten fest, dass mein Einfühlungsvermögen feiner wurde und sie sich auf das, was ich sagte und versprach, verlassen konnten. Ich wurde faktisch berechenbar.
Solche Veränderungen findet man bei Bekehrten in aller Regel; manche bereinigen ihr Leben durch Selbstanzeigen. Sie fangen wirklich noch einmal von vorne an.
Aber wir werden auch zu solchen Veränderungen aufgefordert; wenn wir zu Jesus gehören, dann soll das die Welt, die Umgebung um uns herum, auch bemerken und sehen. Wir sind wie Diplomaten in einem fremden Land für ihren Staat Botschafter des Königreiches Jesu Christi. Es soll an uns sichtbar sein, dass es bei uns anders ist als in der Welt. Wir sollen faktisch den neuen Menschen anziehen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es ein sehr spannender Weg ist: Man bricht tatsächlich in die Fremde auf, man geht zu neuen Ufern und entdeckt neue Horizonte. Die Erneuerung meines Lebens war und ist mein größtes Abenteuer; zugleich bin ich aber durch Christus Jesus stets auf der sicheren Seite.
Haben Sie auch den Mut, diesen Weg zu gehen: Jesus hält und trägt sie, Er weiß, wo es lang geht und lässt Sie - im Gegensatz zu den Menschen niemals im Stich.
Bibellesetipp:
"So legt nun von euch ab, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen, der durch die trügerischen Lüste zugrunde geht. Werdet aber erneuert im Geist eures Gemüts und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit. Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit ein jeglicher mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind. Zürnt und sündigt nicht, lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Gebt auch nicht Raum dem Teufel. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und schaffe mit den Händen etwas Gutes, damit er habe zu geben den Bedürftigen. Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es Not tut, damit es Gnade bringe denen, die es hören. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem anderen, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus."
(Epheser 4:22-24)
Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn