An den Früchten sollt ihr sie erkennen
Die Werbung verspricht die besten Produkte und den besten Service zum geringsten Preis, und sie verspricht uns Abenteuer, Erfolg und ein bestimmtes Image, wenn wir dieses oder jenes Produkt kaufen.
Die Politiker hingegen versprechen soziale Gerechtigkeit, Aufschwung, Vollbeschäftigung und Wohlstand für alle, doch statt der versprochenen Steuersenkungen wird die Steuerlast erhöht und neue kommen hinzu.
Und auf dem Markt der Möglichkeiten gibt es viele, die Sinn, Lebensfreude, Erleuchtung und Erlösung versprechen. Manche scheuen sich nicht, sich ein scheinbar christliches Deckmäntelchen umzuhängen. Wie kann man da Orientierung finden und wissen, ob man irgendwo richtig ist?
Zunächst müssen wir uns klar sein, dass keiner von uns unfehlbar ist, und es menschelt überall; dennoch sind es die Früchte, an denen wir erkennen können, ob Gottes Wort - die Bibel - ernst genommenwird oder nicht. Jesus sagte einmal, dass wir Christen an der Liebe erkennbar sein sollen, die wir füreinander haben. Und aus den Briefen erfahren wir, dass Glaube aus den Werken heraus sichtbar sein soll und das Nächstenliebe mehr als ein Wort zu sein hat.
Jesus mahnt uns zur Friedfertigkeit, zur Sanftmut und zur Feindesliebe. Er nennt die Hungernden und Dürstenden, die Nackten, Obdachlosen und Kranken die Geringsten Seiner Brüder. Aus den Zehn Geboten erfahren wir, wie wir uns Gott und den Menschen gegenüber verhalten sollen.
Unsere Ausrichtung auf Gott und Seine Gebote hin sind die Früchte, an denen wir erkennbar sein sollen. Heilsarmisten z. B. zeigen gute Früchte: Armenküchen, Kleiderkammern und Obdachlosenasyle gehören für sie unabdingbar zur Weitergabe des Evangeliums dazu. Sind wir auch bereit, tätige Nächstenliebe zu üben, Notleidenden zu helfen? Der Möglichkeiten gibt es viele: Fast jede Kirche oder Freikirche hat soziale Dienste. Packen wir es an, zeigen wir gute Früchte!
Bibellesetipp:
"Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht trägt, und keinen faulen Baum, der gute Frucht trägt. Denn jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Man pflückt ja nicht die Feigen von Dornen, auch liest man nicht Trauben von Hecken. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes des Herz voll ist, des geht der Mund über. Was nennt ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage?" (Lukas 6:43-46)
Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn