Denn wem viel gegeben ist,
bei dem wird man viel suchen;
und wem viel anvertraut
ist, von dem wird man desto mehr fordern.
(Lukas 12,
48)
Gott ist gerecht. Ich glaube, dass er jedem Menschen
Gaben gegeben hat und die Möglichkeit, sie zu entfalten. Dabei gilt es, den
eigenen Schatz zu entdecken, die eigenen Geschenke auspacken und
entdecken…
Gott benachteiligt niemand. Neid ist
überflüssig.
Jeder Mensch hat nicht nur Gaben, Stärken, sondern
genauso Schwächen und Begrenzungen. Wer viele Gaben hat, hat auch mehr
Schwächen.
Das Verhältnis Gabe - Schwäche hält sich
Waage.
Das ist gut durchdacht, weil Gott nicht will,
dass wir stolz werden auf unsere Gaben, sondern dass wir sie zu seiner Ehre
einsetzen. Durch unsere Schwächen erkennen wir immer wieder wie abhängig wir von
Gott sind.
Und wenn sich Gaben und Schwächen die Waage halten,
dann ist Gottes Gabenverteilung durchdacht und Neid wird überflüssig.
___________
"Vater, zeige mir, welche Gaben du in mich
gelegt hast,
wie ich sie entfalten und für dich einsetzen
kann.
Danke, dass du mich beschenkt hast.
Gib mir die richtige Haltung.
Amen."
_________________________________________________________________
Anmerkung der Autorin: Meine Texte
sind geprägt durch meine Erfahrungen mit Gott und mein Gottesbild.
Jeder ist selbst verantwortlich, die
Inhalte für sich und vor Gott zu prüfen.
Alle Erkenntnis ist Stückwerk (1.
Korinther 13,9) // 8.10.2007 /
Die Texte dürfen unverändert weitergegeben werden.
Alle Rechte
vorbehalten.
Annika Lampmann