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Andacht vom 11.Januar 2008.

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Glaube wie ein Senfkorn!



Ein Senfkorn ist der kleinste Samen, und dennoch wächst im Garten ein grosser Baum daraus. Dieser unscheinbarste aller Samen bringt die grösste Gartenpflanze, die es gibt, hervor.

Das ist erstaunlich, aber genauso sollte es mit unserem Glauben sein: Wir brauchen keinen Glauben so gross wie ein Mammutbaum in den Regenwäldern des Amazonas. Es genügt, wenn er so gross ist wie ein Senfkorn. Richtig gepflegt kann daraus viel erwachsen, weil wirklicher Glaube verändert und sich in unserem Reden und Handeln auwirkt.

Und oft versetzt dieser Glaube auch Berge, macht Unmögliches möglich. Martin Luther konnte nur deshalb die Bibel so rasch übersetzen und die Reformation einleiten, weil er auf Gott vertraute. William Booth konnte die Heilsarmee nur deshalb gründen, weil er Gott glaubte, und ohne diesen Glauben, dieses Vertrauen hätte Martin Luther King nicht seine gewaltlose Bürgerrechtsbewegung führen können, die für die Rechte der Schwarzen eintrat.

Und auch Mose hatte zunächst Zweifel an seiner Berufung, war er doch kein Mann der Worte; dennoch wurde er zum Führer seiner Glaubensgenossen von der ägyptischen Sklaverei in die Freiheit. Abraham und Sara wunderten sich darüber, dass sie die Ahnen waren von vielen Völkern, aber sie vertrauten, wenn auch unvollkommen und wurden zur Stammlinie viele Menschen.

Zugegeben: Mein Glaube ist auch sehr klein, und doch sehe ich, dass mein Glaube mir hilft, mein Leben zu meistern. Manches ist möglich, was ich mir nicht erklären kann. Vieles hat sich verändert, was ich nicht für möglich hielt. Der Glaube - so gross wie ein Senfkorn - vermag Berge zu versetzen und Heilungsprozesse auszulösen.

Deshalb sagte Jesus so oft: "
Hab Vertrauen!" Das Vertrauen in den Gott der Bibel ist der Anfang von allem; sie ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit Jesus.

"'Wie geht es zu, wenn Gott seine Herrschaft aufrichtet?', fragte Jesus. Womit können wir es vergleichen? Es ist wie beim SEnfkorn: Wenn es in die Erde gesät wird, ist es der kleinste Samen, den es gibt. Aber ist er einmal gesät, so geht er auf udn wird grösser als alle anderen Gartenpflanzen. Es treibt so grosse Zweige, dass die Vögel in seinem Schatten Nester bauen.' jesus erzählte den Leuten noch viele ähnliche Gleichnisse, damti sie ihn besser verstehen konnten, und verkündete ihnen so die Botschaft Gottes. Nie sprach er zu ihnen, ohne Gleichnisse zu gebrauchen. Aber wenn er mit seinen Jüngern allein war,l erklärter er ihnen alles."
(Markus 4:30-34)

Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn



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