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Glaube
wie ein Senfkorn!
Ein Senfkorn ist der kleinste Samen, und dennoch wächst im Garten ein grosser
Baum daraus. Dieser unscheinbarste aller Samen bringt die grösste Gartenpflanze,
die es gibt, hervor.
Das ist erstaunlich, aber genauso sollte es mit
unserem Glauben sein: Wir brauchen keinen Glauben so gross wie ein Mammutbaum in
den Regenwäldern des Amazonas. Es genügt, wenn er so gross ist wie ein Senfkorn.
Richtig gepflegt kann daraus viel erwachsen, weil wirklicher Glaube verändert
und sich in unserem Reden und Handeln auwirkt.
Und oft versetzt dieser
Glaube auch Berge, macht Unmögliches möglich. Martin Luther konnte nur deshalb
die Bibel so rasch übersetzen und die Reformation einleiten, weil er auf Gott
vertraute. William Booth konnte die Heilsarmee nur deshalb gründen, weil er Gott
glaubte, und ohne diesen Glauben, dieses Vertrauen hätte Martin Luther King
nicht seine gewaltlose Bürgerrechtsbewegung führen können, die für die Rechte
der Schwarzen eintrat.
Und auch Mose hatte zunächst Zweifel an seiner
Berufung, war er doch kein Mann der Worte; dennoch wurde er zum Führer seiner
Glaubensgenossen von der ägyptischen Sklaverei in die Freiheit. Abraham und Sara
wunderten sich darüber, dass sie die Ahnen waren von vielen Völkern, aber sie
vertrauten, wenn auch unvollkommen und wurden zur Stammlinie viele
Menschen.
Zugegeben: Mein Glaube ist auch sehr klein, und doch sehe ich,
dass mein Glaube mir hilft, mein Leben zu meistern. Manches ist möglich, was ich
mir nicht erklären kann. Vieles hat sich verändert, was ich nicht für möglich
hielt. Der Glaube - so gross wie ein Senfkorn - vermag Berge zu versetzen und
Heilungsprozesse auszulösen.
 Deshalb sagte Jesus so oft: "Hab Vertrauen!"
Das Vertrauen in den Gott der Bibel ist der Anfang von allem; sie ist der Beginn
einer wunderbaren Freundschaft mit Jesus.
"'Wie geht es zu, wenn Gott
seine Herrschaft aufrichtet?', fragte Jesus. Womit können wir es vergleichen? Es
ist wie beim SEnfkorn: Wenn es in die Erde gesät wird, ist es der kleinste
Samen, den es gibt. Aber ist er einmal gesät, so geht er auf udn wird grösser
als alle anderen Gartenpflanzen. Es treibt so grosse Zweige, dass die Vögel in
seinem Schatten Nester bauen.' jesus erzählte den Leuten noch viele ähnliche
Gleichnisse, damti sie ihn besser verstehen konnten, und verkündete ihnen so die
Botschaft Gottes. Nie sprach er zu ihnen, ohne Gleichnisse zu gebrauchen. Aber
wenn er mit seinen Jüngern allein war,l erklärter er ihnen alles." (Markus
4:30-34)
Mit den besten Segenswünschen Euer Markus Kenn
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