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Frohe Pfingsten!
Allen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Pfingsten! Wir gedenken der Ausgießung des Heiligen Geistes auf "alles Fleisch" wie es in Joel 3,1 und Apg. 2,17 heisst.
"Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Visionen sehen." (Joel 3,1)

Die Ausgießung des Heiligen Geistes, wie sie sich in Apostelgeschichte 2 erfüllte, läutete die Endzeit ein. Die ganze Prophetie geht allerdings noch viel weiter und bezieht sich auf den kommenden Tag des Herrn. Direkt im Anschluss an diese Bibelstelle werden die Geschehnisse skizziert, die dem Tag des Herrn vorausgehen werden:
"Und ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Rettung sein, wie der HERR gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der HERR berufen wird." (Joel 3,3-5)
Wir sehen daran schon, dass die Ereignisse sich ganz zentral im Land Israel abspielen werden. Das Schicksal der ganzen Welt ist unwiderruflich mit Gottes Volk verknüpft. Pfingsten erinnert uns stets auch daran, dass die Geschichte weitergeht. Noch hat Israel Jesus Christus nicht als ihren Messias erkannt, weil Gott sie um unseretwegen verstockt hat, so lange bis auch der letzte Auserwählte Gottes aus den Nationen sich bekehrt hat:
"Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird." (Römer 11,25)
Der Heilige Geist schwebt also noch über Gottes Volk, ihre Herzen hat er noch nicht erreicht - um der Nationen willen. Aber der Tag wird kommen, an dem Pfingsten vollendet sein wird. Dann, wenn Gott die Blindheit von seinem Volk nimmt und sie den wahren Messias erkennen: Jesus.
"Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint" (Sacharja 12,10)
Und bis dahin gilt für alle Menschen die wunderbare, hoffnungsvolle Verheissung Gottes:
"Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden" (Joel 3,5)
Danken wir dem Herrn, dass er uns den Geist schon geschenkt hat. Danken wir ihm vor allem dafür, dass er seinem eigenen Volk den Geist noch vorenthält, damit das Heil auch den Heiden zuteil werden konnte, also uns. Beten wir für Israel und Jerusalem. Möge der Tag bald kommen, an dem sie in Jesus ihren Messias erkennen.
Eckart Haase
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