Obama schafft das Gebetstreffen ab
US-Präsident Barack Obama hat das traditionelle Gebetstreffen im Weißen Haus abgeschafft. Das Treffen fand am nationalen Gebetstag der USA statt, an dem die Amerikaner für ihr Land und die Regierung beten. Der Tag wurde 1952 durch Präsident Truman eingeführt. Auch Obamas Vorgänger im Amt Georg W. Bush hielt an dieser Tradition fest. An jedem ersten Donnerstag im Mai lud er protestantische, katholische und jüdische Vertreter ins Ostzimmer des Weißen Hauses ein. Dazu gehörte etwa der Gründer der evangelikalen Organisation "Focus on the Family", James Dobson. Doch damit ist nun Schluss (siehe auch die Andacht Ist Barack Obama der Antichrist?).
Obama will stattdessen am Gebetstag eine Erklärung veröffentlichen, in dem er den Tag würdigt. Natürlich sind christliche Gruppen in den USA enttäuscht, dass ihr Präsident das Gebetstreffen abgeschafft hat. Vertreter atheistischer oder interreligiöser Gruppierungen haben die Entscheidung naturgemäß erfreut zur Kenntnis genommen. Der Sprecher der Organisation "Amerikanische Atheisten", David Silverman, sagte: "Es ist nicht Aufgabe des Präsidenten, den Menschen zu sagen, sie sollten beten. Wir sind sehr froh, dass er die Feiern und Partys aus der Zeit George W. Bushs beendet hat." Kirche und Staat müssten getrennt sein, forderte er.
Gott wünscht sich von uns ausdrücklich, dass wir auch für die Verantwortlichen in der Regierung beten:
„Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.“ (1 Timotheus 2,1-2)
Es ist schade, dass gerade der Hauptverantwortliche in Amerika dem gemeinsamen Gebet im Weißen Haus nun einen Riegel vorschiebt. Man kann das durchaus als symptomatisch bezeichnen. Obama behauptet zwar, ein gläubiger Christ zu sein, doch von Jesus Christus habe ich ihn noch nie reden hören. Und auch durch seine Taten untermauert er nicht gerade seinen angeblichen christlichen Glauben. „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“, heisst es in Matthäus 7,16. Und wir sollten aufmerksam beobachten, wie es mit Obama und den USA weitergeht. Wer wie Obama von der Welt hochgejubelt wird, war mir schon immer suspekt. Denn wer Beifall von der Welt bekommt, kann keinen Beifall von Gott bekommen.
„Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer nun ein Freund der Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes.“ (Jakobus 4,4)
Eckart Haase
(siehe auch die Andacht Obama gewählt)