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Andacht vom 11. August 2008.

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Kein Mensch ist zufällig hier. Niemand ist das bloße Produkt der liebenden Verschmelzung seiner Eltern. Noch bevor ein Mensch überhaupt geboren wird, ist er bereits als wunderbare Idee bei Gott vorhanden.

In Psalm 139 wird dies so schön ausgedrückt:

„13 Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib.
14 Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.
15 Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewoben in den Tiefen der Erde.
16 Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war“

Die viel zitierte „Laune der Natur“ gibt es nicht. Hinter allem steckt ein tieferer Sinn, wenn wir ihn nicht auch gleich erkennen. Lediglich das, was der Mensch oft aus der Schöpfung macht, ist ohne jeden Sinn, vor allem die Sünde, die vom Schöpfer trennt. Doch das ändert nichts daran, dass jeder Mensch einzigartig und von Gott geplant ist. Und für jeden Menschen gibt es ein spezielles Ziel, vor allem möchte Gott, dass wir alle errettet werden:

„Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1. Tim. 2,4)

Allerdings zwingt er niemanden in den Himmel. Wenn ein Mensch die Erlösung durch Jesus nicht annehmen möchte, so respektiert Gott diesen freien Willen. Denn ein Mensch ist ein Ebenbild Gottes, nach seinem Bilde geschaffen. Dazu gehört auch ein souveräner Wille. Es ist so, als könnte ein Apfel selbst entscheiden, ob er an dem Baum, an dem er hängt, bleiben möchte oder nicht. Ein Apfel hat diesen freien Willen nicht. Er fällt höchstens ab, wenn er gepflückt wird, oder ein Sturm ihn vielleicht vom Baum weht. Das ist bei uns Menschen anders, wir können uns dagegen entscheiden, den Leben spendenden Baum zu verlassen. Doch weise ist das nicht, ein erfülltes Dasein ohne den Versorger ist nicht möglich.

Daher ist es ein großes Anliegen Gottes und seiner Kinder, dass jeder Mensch seine Einzigartigkeit erkennt und dahinter den Schöpfer sieht, der ihn gemacht hat. Und der vor allem seine Geschöpfe auch liebt. So groß ist seine Liebe, dass er nicht einmal sich selbst verschont hat und in Jesus zu uns gekommen ist, um selbst für unsere Verfehlungen zu bezahlen. Danke, Herr Jesus, für diese große Liebestat!


Eckart Haase




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