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Andacht vom 13. Juli 2007.

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Beziehung zu Gott

Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet

Jesus sprach: Und alles, was ihr bittet im Gebet,
wenn ihr glaubt, so werdet ihr's empfangen.

Matthäus 21, 22



Schon krass eigentlich, wenn man das so liest:
Beten, glauben und empfangen - eigentlich so einfach und doch auch immer wieder so schwer.

Und noch krasser das Zitat aus dem Titel: Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet!


In der letzten Zeit mache ich mir sehr viele Gedanken über das Thema Gebet. Und erst recht, als ich neulich von jemandem diese beiden Sätze oben genau so als Gebetseindruck bekam.
In meinem Leben stehen ein paar Entscheidungen an, deren Folgen weitreichend sein werden - unabhängig davon, wie die Entscheidung ausfällt...
Dinge laufen gut oder eben auch schlecht, komisch, verwirrend, werfen Fragen auf oder geben Antworten, die einfach so krass sind, dass ich sie kaum begreifen kann. Gott macht gerade Türen auf, für die ich lange betete und über die ich mich freue, aber auch andere zu und das stimmt mich nachdenklich und lässt mich vieles in meinem Leben durchdenken...


Immer wieder hatte und habe ich oft noch das Gefühl gegen eine Wand zu rennen, weil ich über Dinge nicht bete, die mir klein, unbedeutend oder sonstwie nicht des Betens wert erscheinen oder weil ich bete und Sachen zu Gott sage, aber einfach nicht glaube bzw glauben kann, dass der Herr dieses Gebet erhört oder mir der Glaube fehlt, dass Gott mich wirklich durch alle positiven und negativen Folgen eines solchen Gebetes und einer (eventuell) damit verbundenen Entscheidung durchtragen wird.
Und selbst wenn ich - wie grade in einer aktuellen Situation den Glauben an die Erhörung meines Gebetes aufbringen kann, so frage ich mich da doch, auch wenn mein Gebet biblisch in Ordnung ist und von daher alles toll sein könnte: Habe ich das recht, für etwas zu beten, was zwangsläufig das Leben anderer beeinflussen wird?


Mir ist bei all diesen Gedanken - mal wieder - was aufgefallen, was mich gerade wieder ganz neu durchhalten, glauben und vertrauen lässt: Gott ist unser Vater: Wir können Ihm auch von unseren Freuden erzählen und unseren Hoffnungen, wir können mit Ihm über unsere Verletzungen sprechen, Ihn um Rat fragen, Ihn bitten, uns bei unseren Problemen zu helfen.


Wir können Ihn bitten, Arbeiter in die Ernte zu schicken, und Gott forderte uns auch dazu auf, für der Stadt bestes, für unser Land, für unsere Regierungen und für unser Vorgesetzten zu beten; selbst für unsere Feinde sollen und dürfen wir beten.
Natürlich dürfen wir auch für unsere Nachbarn, Verwandten, Bekannten, Kollegen, Mitarbeiter, Lehrer beten, für die Polizisten, die Sozialarbeiter, die Ärzte, Krankenschwestern, für die Rettungsdienste, die Feuerwehren, für alle, die sich sozial engagieren oder sich für Umwelt und Tiere einsetzen.
Wir können für die Armen, die Leidenden und die Hungernden beten.


Egal, was wir beten, Gott wird uns nie mehr zumuten, als wir - mit seiner Hilfe - tragen können.
Egal wohin der Herr uns führt unnd egal, was wir dafür aufgeben müssen, wir sind NIE allein! Auch wenn alle Menschen dich verlassen, EINER ist IMMER da! - PAPA HÖCHSTPERSÖNLICH!


Durch das Gebet wird unsere Beziehung zu Gott vertieft. Das ist gut so. Deshalb bete ich und versuche, das Gespräch mit Gott immer intensiver zu führen.


Eine kleine Aufgabe an dich:

Nimm doch jetzt einfach mal einen Moment Zeit und "meditiere" 2 - 3 Minuten darüber was grade bei dir so ansteht, wo du Fragen, Ängste, Sorgen oder Probleme hast, etwas deinen Weg in die Zukunft versperrt/erschwert oder wo Gott Türen öffnet, du dich aber nicht traust durchzugehen, weil du nicht genau weißt, was dahinter kommen wird!
Wenn du merkst, daß da was ist, es aber nicht genau definieren kannst, bitte Gott, dir zu zeigen, wo es hakt in deinem Leben!

Bete für diese Hürde, Frage, etc. und bitte Gott ganz konkret dafür um seine Unterstützung/Hilfe auf deinem Weg durch die Situation/in die Zukunft!


GOTT SEGNE DICH!


Recht für den Text:

Cordula Schader


Ein Projekt von Christliche Autoren und pdh-ichtys © 2007