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Andacht vom 13. November 2008.

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Beziehung zu Gott

Wunderbar, unbeschreiblich, grenzenlos!

 

Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe und danach, angenommen zu sein. Selbst Ungeborene spüren bereits, ob sie erwünscht sind oder nicht. Wissenschaftlich ist längst erwiesen, dass das Wichtigste, was Kinder zum Gedeihen und Heranreifen brauchen, die Liebe ist. Aber menschliche Zuwendung ist schwach, unvollkommen und stößt rasch an ihre Grenzen.

Jesus Christus aber liebt jeden einzelnen von uns mit dem ganzen Ozean seines göttlichen Herzens. So, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt. Seine Liebe ist bedingungslos, wunderbar, unbeschreiblich, grenzenlos. Deshalb kam er vom Himmel herab. Deshalb ging er für uns in einen leidvollen Tod. Niemand hat mehr Liebe als der, der sein Leben hingibt für seine Freunde. Und Jesus ließ sich verraten, verspotten, eine Dornenkrone aufsetzen, sich schlagen und auspeitschen, sich anspucken und beleidigen. Er trug das schwere Kreuz und nahm den qualvollsten und schmählichsten Tod auf sich. Warum? Weil er mich liebt. Selbst wenn mich sonst niemand mag. Selbst wenn ich sonst keine Freunde habe. Selbst wenn mich meine Eltern verleugnen und meine Verwandten sich von mir lossagen würden.

Jesus liebt sogar jemanden, der Schlimmes angestellt hat, oder an Komplexen leidet, oder vielleicht auch beides. Nicht trotzdem. Er liebt einfach. Auch Dich. Selbst wenn es sonst niemand tut. Auch wenn Du hässlich bist, unbedeutend, arm, schlecht drauf, süchtig, abgestürzt, aus der Bahn geworfen. Komm zu ihm. Er wartet auf Dich. Er freut sich auf Dich. Trotz allem. Vertraust Du ihm?

Bibellesetipp:

Mt 11,28: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Joh 15,13: Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.

Das Hohelied der Liebe ( 1.Kor.13, 1-13)

1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen1 und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Markus Kenn




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