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Andacht vom 14. Mai 2008.

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60 Jahre Israel!




Vor 60 Jahren, am 14. Mai 1948 verlas David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel. Nach vielen Jahrhunderten endete so die weltweite Zerstreuung der Juden und Gott machte wahr, was er bereits in 5 Mose 30,3 ankündigte:

„Dann wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen. Und er wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat.“

„So spricht der Herr, HERR: Ich werde euch aus den Völkern sammeln und euch aus den Ländern zusammenbringen, in die ihr zerstreut worden seid, und werde euch das Land Israel geben“ (Hesekiel 11,17)



Es ist schon eine große Gnade, dass wir live miterleben dürfen, wie sich Gottes Verheissungen an seinem Volk wortwörtlich erfüllen. Seit 1948 sammeln sich Jahr für Jahr Juden im Land ihrer Väter, genau so wie Gott es angekündigt hat.

Und es ist fast ein noch größeres Wunder, dass Israel danach überlebt hat. Nur wenige Stunden nach der Gründung des Staates Israel erklärten die umliegenden arabischen Staaten Israel den Krieg. 160 Millionen Araber gegen die gerade mal 650.000 Juden, die es damals gab. Eigentlich unmöglich, das zu gewinnen. Die Araber riefen ihre Landsleute, die auf dem israelischen Territorium lebten, dazu auf, Israel für zwei Wochen zu verlassen, da „unsere Bomben nicht zwischen Juden und Arabern unterscheiden können, wenn wir die Juden ausbomben und den Rest ins Meer treiben“. Viele Tausend Araber verließen daraufhin das Land. Doch entgegen aller Wahrscheinlichkeit siegte Israel in dieser Auseinandersetzung. Denn nicht Israel kämpfte eigentlich, sondern Gott stritt für sein Volk. Und sich mit dem lebendigen Gott anzulegen, war noch zu keiner Zeit ratsam.

Bei jeder israelischen Soldatenvereidung wird folgender Vers aus der Bibel vorgetragen:
„Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen.“ (Sacharja 4,6)

Vier weitere Kriege wurden dem Volk aufgezwungen, der Sinai Feldzug 1956, der Sechstagekrieg 1967, der Jom-Kippur Krieg 1973 und 1982 der Libanonkrieg. Jedes Mal lag das Kräfteverhältnis zuungunsten Israels. Doch Gott stand seinem Volk stets bei. Auch heute ist Jerusalem mehr ein Pulverfass, denn eine Stadt die ihren Namen verdient (Jerusalem bedeutet Stadt des Friedens). Alle Kriege wurden jedoch von den umliegenden Arabern provoziert.

Eigenartig, dass um diese Stadt jetzt so gestritten wird. Über Tausend Jahre lag das Land Israel als Wüste und Sumpf da, niemand wollte das Land haben. Dann machten die Juden das Land fruchtbar und schon beanspruchen andere das Land für sich. Geistlich ist klar, dass mehr dahinter steckt als nur das. Denn Jerusalem ist die Stadt Gottes:
„Ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem“ (Hebräer 12,22)

Und Jesus Christus wird bei seiner Wiederkunft auf dem Ölberg in Jerusalem erscheinen:
„Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten liegt“ (Sacharja 14,4).

An Jerusalem wird sich das Schicksal der Nationen entscheiden:

„Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.“ (Sacharja 12,3)

Mit „alle Nationen“ können die Vereinten Nationen, also die UNO gemeint sein. Auch die Unabhängigkeit Israels wurde 1948 von der UNO beschlossen. Dort haben inzwischen die moslemischen Länder eine klare Dominanz gegenüber Israel, dem einzigen jüdischen Staat der UNO. Wir sollten genau beobachten, was sich weiterhin von dort tut. Gott wird einmal alle Nationen danach richten, wie sie sich gegenüber Israel verhalten haben.

Für uns als Christen gilt daher unbedingte Solidarität mit Gottes Volk. Denn wir sind selbst Juden, Angehörige des Volkes Gottes. Wir werden einst zusammen im neuen Jerusalem wohnen und Gott anbeten. Dann wird Jerusalem seinem Namen gerecht sein als „Stadt des Friedens“, weil dann der Friedefürst, Jesus Christus, dort regieren wird.

Bis dahin sind wir aufgerufen, aufrichtig für Frieden in Jerusalem, für unsere Brüder und Schwestern, zu beten.

„Betet um Frieden für Jerusalem! Gut gehen soll es allen, die dich lieben.“ (Psalm 122,6)

Hier noch ein paar weitere Bibelstellen: Warum Israel lieben?

Eckart Haase



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