GEBETSAUFRUF
GEGEN DIE ÖLPEST IM GOLF VON MEXICO
!
Liebe
Leserinnen und Leser! Weltweit steigt das Entsetzen
und der Ruf wird laut zu BETEN über diese wirklich schlimme
Umweltkatastrophe! Selbst in Zeitungen die nichts
mit Gott zu tun haben, wie hier die FAZ
haben
Artikel veröffentlicht in denen Gebete nun ein Thema
sind! Ich selber hatte am Tag des Unglücks eine riesige
Explosion vor meinem inneren Auge und ich glaube
GOTT RUFT UNS CHRISTEN AUF zu BETEN! DIE NATUR STIRBT!
Wir rufen deshalb hiermit zum Gebet für Gottes Eingreifen
auf.
Mich
ermutigt die Tageslosung von gestern:
Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen
durch einen starken Ostwind. 2.Mose 14,21
GOTT
KANN ALLES, ER KANN AUCH ÜBERNATÜRLICH HELFEN!
BITTE
BETET MIT!

GEBET:
HERR WIR BITTEN DICH VERSCHLIESSE DIESES
LOCH, reinige das MEER , HERR wir haben keine menschlichen Möglichkeiten da noch
zu handeln es ist zuviel und wird mehr und mehr!
DIE
ERDE BRAUCHT DRINGEND DEIN EINGREIFEN
!
WIRKE DU!
SCHENKE INNOVATIVE IDEEN
UND LÖSUNGEN und
HILF DASS DAS ÖL AUFHÖRT ZU
FlESSEN!
VERSTOPFE DU DAS
LOCH DURCH DEIN WIRKEN und DEINE HAND!
SENDE ENGEL DIE DA WIRKEN
UND HELFEN
SCHENKE HELFER DIE WACH
SIND UND VERSTEHEN UND SEHEN
WAS SIE TUN
KÖNNEN
LASS DEIN VOLK AUFWACHEN
UND SCHREIEN UND FLEHEN
und nicht länger schlafen
darin
DU
HAST BEI MOSE GEWIRKT du bist der SELBE HEUTE
NOCH WIRKE DU, HILF DU, RETTE DAS MEER UND ALLES
WAS DARIN IST und die Menschen die damit zu tun
haben und davon leben müssen!
WIR
ERWARTEN GROßES VON DIR!
amen
Elke
Aaldering
Gebetsinfo
für Ölpest am Golf von
Mexiko
Bis zum 06.06. habe ich die Ölpest im Golf von Mexico
jeden Tag verfolgt. Das ist ja nicht die einzige, denn im Februar gab es
anscheinend in Oberitalien etwas ähnliches. Nach dem Unfall in den USA hörte
ich, dass ein Öldampfer durch einen Zusammenstoss ausgelaufen ist, in Indien
soll ein weiteres Ölunglück passiert sein, und eine andere Bohrinsel stand
plötzlich schief im Meer.
Interessanterweise hat mir ein Tag vor dem Unfall der
Zustand der Natur sehr zu schaffen gemacht, die leergefischten Meere, die
Blütenarmut, die auf Grund der Überdüngung Bienen und Schmetterlingen die
Nahrungsgrundlage nimmt. Und mir wurde klar, die Menschen werden an der
Zerstörung der Umwelt die Nerven verlieren, wenn sie sehen, sie werden damit
nicht fertig.
Gleich am nächsten Tag war der Unfall, und was wir da
sehen, sieht so aus wie eine Vorschau.
Was die Zerstörung der Natur (der Mensch ist auch Natur)
betrifft, geht es im Moment ja noch schleichend vor sich, aber das Ökosystem
Erde steuert auf einen sog. „Point of no return“ zu, wo mehrere Einflüsse
(Klimawandel, Umweltvergiftung) zusammenkommen und das Ganze kippt. Oft
verfallen wir bei diesem Thema in Sarkasmus. Ich aber denke, es besser
etwas zu tun als nichts zu tun. Wir haben eine Hoffnung, ist es
tatsächlich soweit, bleibt sie. Das befähigt uns zum Handeln.
Die Ölpest hat ja das Naturschutzgebiet vom
Missisippidelta in Loisianna erreicht. Doch es tritt wenig Information nach
aussen, was tatsächlich zur Rettung der Tiere (Vögel, Schildkröten) die gerade
brüten, unternommen wird. Stattdessen
sieht man immer wieder Bilder, oder hört Berichte, wie der Sandstrand gereinigt
wird, und wie man die Fischer entschädigen kann, was das für den Tourismus
bedeutet. Nach einem Bericht war, als das Öl das Naturschutzgebeit erreichte,
keinerlei Aktivität in Gange, obwohl seit vier Wochen damit gerechnet wurde.
Ende Mai las ich dann, die Zahl der Hilfkräfte für die Tierwelt sei angeblich
verdreifacht worden.
Zu den Ursachen der Ölpest ist ja jetzt einiges nach
aussen gedrungen. Soweit ich mich auf die Berichte verlassen kann, hat BP sich
aus Kostengründen gegen ein Sicherheitsventil gewehrt, was auch gegen interne
Vorschriften verstösst. Laut Gerüchten sei das sieben jährige, unfallfreie
Bestehen der Platform gefeiert worden, einige Manager seien da gewesen und
hätten tiefer gebohrt als zugelassen. Laut der Meeresbiologin Riki Ott, die sich
auch mit den Auswirkungen der Ölpest in Alaska befasst hat („The black Wave“),
sei es mit der Verantwortlichkeit der BP so wie
wenn man einem betrunkenen Autofahrer die Rettungsaktion
für einen Unfall übergibt.
Ich bete immer wieder für die Situation, besonders für
die Organisation und Rettung der Tierwelt.
Es muss ein schrecklicher, langsamer und qualvoller Tod
sein durch dieses Öl bzw. den
Chemikalien, die gesprüht wurden, zu sterben. Selbst die
Rettungsleute leiden nur vom Einatmen.
Wasservögel, darunter viele Pelikane, Meeresschildkröten
haben gerade mit dem Brüten begonnen. Ich sah ein Foto von einem ölverschmierten
Kücken, und von Öl schwarzen Pelikanen. Ich hoffe so, dass das Augenmerk auf das was lebt gerichtet
wird, nicht auf die Reinigung von Sand, oder Geld.
Diesbezüglich hab ich ein mail an die Koordinationsstelle
geschrieben, ob sie das gelesen haben oder nicht, es war ein Versuch. Ein
weiterer liegt in diesem Rundmail. Es ist nicht so, dass uns von hier aus die
Hände gebunden sind. Wir haben als Christen einen riesigen Vorteil. Wir können
beten.
Nach einem Artikel vom 12.06. soll stündlich mehr Öl aus
dem Leck schiessen, als von BP täglich genannt. Die Katastrophe hat schon nach
zwei Wochen das Tankerunglück von Alaska 1979 überboten. Reportern wird der
Zugang verweigert und Fotoverbot von toten Tieren erteilt, um deren Aktien nicht
weiter zu gefährden. Einmal verschaffte ein
über das Verhalten der eigenen Firma frustrieter BP Mitarbeiter Reportern
Zugang. Dieser sah einen ölverquollenen Delphin, und einen ganzen Strand von
verteerten halb toten, halb lebenden Tieren, mehr Strände durfte er nicht sehen.
Sogar die Küstenwache und die Polizei arbeiten in dieser Hinsicht mit BP
zusammen und hindern die Berichterstattung. Namenhafte Zeitungen wie New York
Times haben sich darüber beschwert. Für ein Foto wurden 600 Mann zur Säuberung
aufgestellt, die am nächsten Tag wieder weg waren.
Unter diesen Umständen ist anzunehmen, dass so gut wie
nichts für die Tierwelt getan wird,
denn da die Gebiete abgeriegelt sind, aktive Hilfe
anscheinend sogar von BP blockiert wird.
Beim Gebet hatte ich den Eindruck einer starken
Hoffnungslosigkeit, was mich beim Lesen
dieses Artikels nicht verwundert.
GEBETSANLIEGEN:
Für
Weitsichtigkeit Schnellstens müsste im breiten Umfang umweltfreundliche
Energien vorangetrieben werden.
Für Mut und Aktivität des
Einzelnen es herrscht eine allgemeine Lethargie und der Glaube, man könne als
Einzelner nichts bewirken. Wenn die Politiker nicht ziehen, dann ist der
Einzelne gefragt.
Dass Christen ihren Teil an einem verantwortlichem
Umsatz des Herrschaftsauftrages über die Schöpfung erkennen und wahrnehmen.
Kann es Gott egal sein, dass sich die Menschheit auf einem sinkenden Schiff
befindet?
Und schließlich, dass Gott seine Engel schickt, dass Er überall
da und dabei ist, dass es immer wieder Lichtblicke bei den Rettungsaktionen
gibt. Ich finde es schon verwunderlich, dass soviel Öl in der Tiefe statt an der
Oberfläche ist.
LG und Segen
Birgit
Für Eindrücke kontaktieren
sie uns bitte über das Feedbackformular!
(D)Ein Gebet macht einen
Unterschied!
Ich möchte das Anliegen von Birgit
unterstützen, habe ich seit einigen Monaten viele gute Erfahrungen mit Gebet für
Erfordernisse in unserer Gesellschaft und Politik gemacht. Gott interessiert
sich für seine Schöpfung und erhört das Gebet seiner Kinder, ... wenn es ernst
gemeint ist. Ich wollte eigentlich einen Anstoß schreiben, in dem ich dazu
auffordern wollte, Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung mehr mit zum
Anliegen im Gebet und Engagement zu machen. Wie warnt die Bibel? "... Wehe
denen, die die Erde verdorben haben ..." Wir werden dabei nicht in Entmutigung
geraten, wird das Ende dann sein, wenn Jesus wiederkommt. Verlassen wir uns
nicht auf sog. Weissagungen von Wahrsagern, die vom Feind stammen. Gott hat die
Erde und alles Leben geschaffen, und er allein weiß, wie es weiter geht. Und er
hat in seinem Wort viele Dinge vorausgesagt - auch dass sehr viele Pflanzen,
Tiere und Menschen sterben werden. All dieses wird für die Zeit vorausgesagt,
kurz bevor Jesus wiederkommt. Darum lasst uns unseren Blick für unser Leben auf
Jesus richten, weil unsere Erlösung und die der ganzen Kreatur naht. Aber auch
nicht unsere Augen schließen und die Hände in den Schoß legen; denn wie hat
Luther gesagt: Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unteringe, so würde ich
doch noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen.
Gott mit dir!
Wolfgang Hilger
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