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Andacht vom 15. März 2009.

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Wie weit kommt es noch?



Es ist schon ziemlich dreist, dass Diebe in Freiburg einen Rettungswagen mitten im Einsatz gestohlen haben. Es ging um einen Kindernotfall. Um Zeit zu sparen parkten die Sanitäter ihren Wagen bei laufendem Motor und Blaulicht direkt auf der Straße. Als sie zurückkamen, war das Fahrzeug zu ihrem Entsetzen gestohlen.

In diesem Fall ist es glimpflich ausgegangen, da das Kind nicht sofort ins Krankenhaus gemusst hatte. Aber was, wenn dem so gewesen wäre? Auch das Fahrzeug konnte dank GPS kurze Zeit später gefunden und der Dieb festgenommen werden.

SPIEGEL online dazu am 13. März 2009:
„Was bleibt, ist Entsetzen über so viel Dreistigkeit: "Wer so etwas tut, riskiert Menschenleben. Was wäre gewesen, wenn die Helfer noch weitere Ausrüstung gebraucht hätten um das Leben des Kindes zu retten? Was wäre gewesen, wenn das Kind sofort ins Krankenhaus gemusst hätte?", fragt Wolfgang Schäfer-Mai, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Freiburg. Erst kürzlich sei in Freiburg dem Rettungsdienst ein Funkgerät geklaut worden, zuvor ein Babynotfallkoffer mit verschiedensten Medikamenten und Narkosezubehör. "Die Sitten werden immer rauer", resümiert Schäfer-Mai. Ein ungefährliches Berufsfeld war der Rettungsdienst noch nie: Betrunkene Patienten, cholerische Angehörige oder brenzlige Einsatzorte gehören von jeher zum Alltag. Neu ist die gestiegene Zahl von Attacken gegen Rettungsassistenten und Notärzte. Eine Studie aus Wien wertete 220 Übergriffe auf Sanitäter aus. Demnach kommt es allein in der österreichischen Hauptstadt an etwa jedem dritten Tag zu einem gewaltsamen Übergriff auf das Rettungspersonal.“
(Quelle: www.spiegel.de/panorama/0,1518,613264,00.html)

Wir wissen aus Gottes Wort, dass die Sitten in der Tat immer rauer werden. Es gibt im Neuen Testament zwei „Kataloge“, die beschreiben, wie es in unserer Gesellschaft zugehen wird bzw. bereits zugeht und wie die Menschen sein werden:

1) „Sie sind voller Unrecht und Niedertracht, Habgier, Bosheit und Neid, ja sogar Mord; voller Streit, Hinterlist und Verlogenheit, Klatsch und Verleumdung. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, anmaßend und überheblich. Beim Bösen sind sie sehr erfinderisch. Sie verachten ihre Eltern, haben weder Herz noch Verstand, lassen Menschen im Stich und sind erbarmungslos. Dabei wissen sie ganz genau, dass sie nach dem Urteil Gottes dafür den Tod verdient haben. Trotzdem machen sie so weiter wie bisher, ja, sie freuen sich sogar noch, wenn andere es genauso treiben.“ (Römer 1, 29-31)

2) „Das eine sollst du noch wissen: In den letzten Tagen dieser Welt werden schreckliche Zeiten kommen. Dann werden die Menschen nur sich selbst und ihr Geld lieben. Sie werden sich wichtig tun und sich selbst überschätzen, einander verleumden und sich gegen die Eltern auflehnen, weder Dank noch Ehrfurcht kennen. Lieblos und unversöhnlich werden sie sein, ihre Mitmenschen verleumden und hemmungslos leben, brutal und rücksichtslos. Sie hassen alles Gute, Verräter sind sie, unbeherrscht und aufgeblasen; nur ihr Vergnügen haben sie im Kopf und wollen von Gott nichts wissen. Nach außen tun sie zwar fromm, aber von der Kraft des wirklichen Glaubens wissen sie nichts.“ (2 Timotheus 3,1-5)


Alle, die wir offenen Auges durch unsere Welt gehen, können bestätigen, dass Gottes Wort exakt die Zustände in unserer Welt beschreibt. Es ist genau so gekommen, wie Gott es vorher gesagt hat. Und die Spitze des Eisberges ist sicherlich noch lange nicht erreicht. Wir wandeln uns von einer wissenschaftsgläubigen Gesellschaft immer mehr in eine metaphysisch geprägte Welt, in der Esoterik und Übersinnliches immer größeren Einfluss gewinnen. An den Schulen und Kindergärten werden die Kinder mit Newage Praktiken (Traumreisen, Mandala-Malen, Meditationen) immer tiefer in eine Welt voller Zauberei und Mystik eingeführt. Gleichzeitig steigt die Gewaltbereitschaft, steigen Kriminalität und Rücksichtslosigkeit.

Auch als Christ wird der Stand immer schwerer. Auch ein Christ ist nicht gefeit vor solchen Einflüssen und gerade die Kinder Gottes stehen auf der Agenda des Satans ganz oben:
„Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“ (Matthäus 24, 24)

Wir müssen aufpassen und Gott bitten uns zu helfen. Wir sind schwache Menschen und können uns leicht anstecken lassen vom Klima in unserer Gesellschaft. Gut, dass wir die große Hoffnung haben in Jesus Christus. Denn wir dürfen gewiss sein, dass es nicht immer so schlimm bleiben wird. Jesus gibt uns den Ausweg, in seinem Reich sind bereits Wohnstätten für die Erlösten vorbereitet. Doch bis es soweit ist, müssen wir uns auf immer rauer werdende Zeiten einstellen.

Eckart Haase



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