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Andacht vom 16. Oktober2007.

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Beziehung zu Gott

Verirrt!




Mäh, MÄH, MÄHHHHHHHHHH, es ist dunkel, mein Hirte ist soooooo weit weg von mir, ich hab mir den Fuß verknackst und kann nicht mehr laufen, hätte ich mich doch bloß nicht soweit von IHM und seinem WORT entfernt! MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH ---määääääääh- mäh, eine Schlange kommt und windet sich in meiner Nähe, dort ist ihr Rachen so weit aufgesperrt. Ich bin allein in der Wüste, in der DUNKELHEIT und so viele Gefahren sind da, dazu hab ich mich noch in einem Dornbusch verfangen, wie ich mich auch bewege um rauszukommen und heim zu laufen, ich stecke fest, die Dornen durchpieken mein Fell und ich kann nicht mal die Augen öffnen um klar zu sehen, sondern ich habe Angst, dass die Dornen mein Augenlicht gefährden. OHWEH nun höre ich böse STimmen in der Nacht, Hyänen sind in der Nähe und ein Löwe umschleicht micht...! MÄH MÄH was soll ich bloss machen, ich habe keine AHNUNG, wenn ich nicht GEFUNDEN WERDE, dann werde ich hier sterben, es ist aussichtslos, wer sollte mir hier schon helfen, nachts allein in der Wüste, umgeben von GEFAHR für Leib und Leben?

Plötzlich da eine sehr warme vertraute Stimme: "Schäfchen, Schäfchen wo bist du nur, ich suche dich, ich bin da, hab keine Angst, bleib ruhig. SCHÄFCHEN, da BIST DU JA!
ICH bin FROH DICH GEFUNDEN ZU HABEN, ich BIN FROH! DU LEBST... hurra, ich trage dich nach HAUSE, in den STALL zu den anderen, wo ich aufpasse und du in Sicherheit bist.
DU kannst nichts mehr machen, aber ICH werde dich befreien und nach HAUSE TRAGEN!"
So nimmt mich mein Hirte auf die Schulter und trägt mich nach HAUSE. Merkwürdig, er ist garnicht böse auf mich, sondern freut sich nur, dass er mich wieder hat.
Ich kann mich entspannt tragen lassen, ich weiß AUF SEINEM ARM bin ICH IN SICHERHEIT, er würde EHER SEIN LEBEN LASSEN, als mich dem FEIND hinzugeben. ER WIRD FÜR MICH KÄMPFEN, er bringt mich nach HAUSE und wird mich zeitlebens VERSORGEN! ER hat mich nicht AUFGEGEBEN, sondern ging mir nach, dahin wo ich mich verirrt und verfangen hatte, er brachte mich aus VERSUCHUNG UND GEFAHR nach HAUSE in SEINEN SICHEREN STALL, in SEINE GEGENWART.
IST DAS NICHT EIN GUTER HIRTE? SO IST MEIN HIRTE!

JA das ist er!
ICH BIN GERETTET, das GILT FÜR ALLE ZEIT und wenn ich mich verirre, lässt er mich dennoch nicht fallen, sondern geht mir nach und bringt mich nach Hause in Sicherheit. NIEMALS wird er mich aufgeben!
Das ist eine gute Nachricht und MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH ich bin so dankbar für meinen GUTEN HIRTEN, der mich SOOOOOOOO LIEB hat und dem ich SOOOOOOOO VIEL WERT BIN!
Wie sicher kann ich bei IHM sein!

GEBET:
HERR ich bin in die IRRE gelaufen, hab mich verletzt, hab mich verfangen in Sünde und Sorge, habe mich verirrt und kann nicht mehr sehen. Die Versuchung ist NAHE, so weit weg von dir, der Feind umschleicht mich, ich schreie zu dir, HERR suche mich, bring mich zurück zu dir und heile meine Wunden, ich will dir folgen, mach mich zu DEINEM SCHAF!
DANKE, DASS DU MICH NIEMALS, NIEMALS AUFGIBST, sondern DEIN LEBEN GABST, damit ich LEBEN KANN!
DANKE, dass DU AUF MICH AUFPASST UND MICH LIEBST, dass ICH ES DIR WERT BIN, dass du mir nachgehst, wenn ich falsch laufe.
DU BIST DER GUTE HIRTE; SEI mein HIRTE AB JETZT UND LASS MICH DEINE SANFTE UND GUTE STIMME HÖREN und in DEINER GEGENWART BLEIBEN!
AMEN

Bibellese:


Hesekiel 34,11-1711 Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. 12 Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war.13 Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes. 14 Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. 15 Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen, spricht Gott der HERR. 16 Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist.
Lukas 15,4-7
4 Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er "eins" von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er's findet?5 Und wenn er's gefunden hat, so legt er sich's auf die Schultern voller Freude. 6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. 7 Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über "einen" Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.

Math.18,10-14

Vom verlorenen Schaf
10-11 Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.1 12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte?13 Und wenn es geschieht, dass er's findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14 So ist's auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.

Recht für den Text und die Bilder:
Elke Aaldering




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