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Verirrt!
Mäh, MÄH, MÄHHHHHHHHHH, es ist dunkel,
mein Hirte ist soooooo weit weg von mir, ich hab mir den Fuß verknackst und kann
nicht mehr laufen, hätte ich mich doch bloß nicht soweit von IHM und seinem WORT
entfernt! MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH ---määääääääh- mäh, eine Schlange kommt und windet sich
in meiner Nähe, dort ist ihr Rachen so weit aufgesperrt. Ich bin allein in der
Wüste, in der DUNKELHEIT und so viele Gefahren sind da, dazu hab ich mich noch
in einem Dornbusch verfangen, wie ich mich auch bewege um rauszukommen und heim
zu laufen, ich stecke fest, die Dornen durchpieken mein Fell und ich kann nicht
mal die Augen öffnen um klar zu sehen, sondern ich habe Angst, dass die Dornen
mein Augenlicht gefährden. OHWEH nun höre ich böse STimmen in der Nacht, Hyänen
sind in der Nähe und ein Löwe umschleicht micht...! MÄH MÄH was soll ich bloss
machen, ich habe keine AHNUNG, wenn ich nicht GEFUNDEN WERDE, dann werde ich
hier sterben, es ist aussichtslos, wer sollte mir hier schon helfen, nachts
allein in der Wüste, umgeben von GEFAHR für Leib und Leben?
Plötzlich da eine sehr warme
vertraute Stimme: "Schäfchen, Schäfchen wo bist du nur, ich suche dich, ich bin
da, hab keine Angst, bleib ruhig. SCHÄFCHEN, da BIST DU JA! ICH bin FROH DICH GEFUNDEN ZU HABEN, ich BIN FROH! DU
LEBST... hurra, ich trage dich nach HAUSE, in den STALL zu den anderen, wo ich
aufpasse und du in Sicherheit bist. DU kannst nichts mehr
machen, aber ICH werde dich befreien und nach HAUSE TRAGEN!" So nimmt mich mein Hirte auf die Schulter und trägt mich nach
HAUSE. Merkwürdig, er ist garnicht böse auf mich, sondern freut sich nur, dass
er mich wieder hat. Ich kann mich entspannt tragen
lassen, ich weiß AUF SEINEM ARM bin ICH IN SICHERHEIT, er würde EHER SEIN LEBEN
LASSEN, als mich dem FEIND hinzugeben. ER WIRD FÜR MICH KÄMPFEN, er bringt mich
nach HAUSE und wird mich zeitlebens VERSORGEN! ER hat mich nicht AUFGEGEBEN,
sondern ging mir nach, dahin wo ich mich verirrt und verfangen hatte, er brachte
mich aus VERSUCHUNG UND GEFAHR nach HAUSE in SEINEN SICHEREN STALL, in SEINE
GEGENWART. IST DAS NICHT EIN GUTER HIRTE? SO IST MEIN
HIRTE!
JA das ist er! ICH BIN GERETTET, das
GILT FÜR ALLE ZEIT und wenn ich mich verirre, lässt er mich dennoch nicht
fallen, sondern geht mir nach und bringt mich nach Hause in Sicherheit. NIEMALS
wird er mich aufgeben! Das ist eine gute Nachricht und
MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH ich bin so dankbar für meinen GUTEN HIRTEN, der mich
SOOOOOOOO LIEB hat und dem ich SOOOOOOOO VIEL WERT BIN! Wie sicher kann ich bei IHM sein!
GEBET: HERR ich bin in die IRRE
gelaufen, hab mich verletzt, hab mich verfangen in Sünde und Sorge, habe mich
verirrt und kann nicht mehr sehen. Die Versuchung ist NAHE, so weit weg von dir,
der Feind umschleicht mich, ich schreie zu dir, HERR suche mich, bring mich
zurück zu dir und heile meine Wunden, ich will dir folgen, mach mich zu DEINEM
SCHAF! DANKE, DASS DU MICH NIEMALS, NIEMALS AUFGIBST,
sondern DEIN LEBEN GABST, damit ich LEBEN KANN! DANKE,
dass DU AUF MICH AUFPASST UND MICH LIEBST, dass ICH ES DIR WERT BIN, dass du mir
nachgehst, wenn ich falsch laufe. DU BIST DER GUTE HIRTE;
SEI mein HIRTE AB JETZT UND LASS MICH DEINE SANFTE UND GUTE STIMME HÖREN und in
DEINER GEGENWART BLEIBEN! AMEN
Bibellese:
Hesekiel 34,11-1711 Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner
Herde selbst annehmen und sie suchen. 12 Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn
sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie
erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und
finster war.13 Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern
sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen
Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes. 14 Ich will sie auf die
beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da
werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels.
15 Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen, spricht
Gott der HERR. 16 Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte
zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was
fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist. Lukas 15,4-7 4 Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und,
wenn er "eins" von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt
und geht dem verlorenen nach, bis er's findet?5 Und wenn er's gefunden hat, so
legt er sich's auf die Schultern voller Freude. 6 Und wenn er heimkommt, ruft er
seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich
habe mein Schaf gefunden, das verloren war. 7 Ich sage euch: So wird auch Freude
im Himmel sein über "einen" Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig
Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
Math.18,10-14
Vom verlorenen Schaf 10-11 Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet.
Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines
Vaters im Himmel.1 12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und
eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den
Bergen, geht hin und sucht das verirrte?13 Und wenn es geschieht, dass er's
findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die
neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14 So ist's auch nicht der Wille
bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren
werde.
Recht für den Text und
die Bilder: Elke Aaldering
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