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Da steckt mehr drin, als man denkt (Lukas 24,1-12)
Bei Toten geht man davon aus, dass sie tot sind und eben deswegen auch immer tot bleiben.
Aber so denken normale Menschen nun mal.
Jesus sprengt unser einfaches menschliches Denken auf. Tote bleiben nicht tot. Blinde bleiben nicht blind. Gelähmte bleiben nicht gelähmt. Gottlose Mensche bleiben nicht gottlos. Jesus, unser Herr, ging durch die Welt und hat Krankheit, Tod und Sünde besiegt und wir haben als die Eretteten teil an seinem Sieg.
Stellt euch vor ihr kommt auf einen Freidhof, weil ihr auf dem Grab von eurem Herrn Blümchen pflanzen wollt. Ihr seid traurig. Alles scheint so hoffnungslos. Aber ihr kommt zum Grab und was seht ihr? Der Grabstein wurde umgeworfen, anstelle der dunklen, glatten Erdschicht klafft ein großes Loch. Der Sargdeckel liegt zerbrochen daneben und der Sargboden ist leer. Ihr seid verwirrt und erschüttert. Da kommen zwei hellleuchtende Männer, die euch begreiflich machen, dass der, den ihr sucht nicht mehr tot ist, sondern lebendig, so wie er es euch versprochen hat.
So ist Jesus. Und so wie Jesus die Erwartung der Frauen, damals für den Tag gesprengt hat, so sprengt er auch meine Erwartung wenn ich in Johannes 14 lese, dass Jesus sagt wir können ihn um etwas bitten und wir werden es bekommen. Wir sollen die Taten tun, die Jesus vollbracht hat und darüber hinaus. So wie Aussätzige nicht aussätzig bleiben und EhebrecherInnen nicht EhebrecherInnen bleiben, wenn Jesus sich bei ihnen bermerkbar macht, so bleibt unser einfaches Leben auch nicht unser einfaches Leben.
Kommt, wir stellen uns nicht so an, sondern wollen uns auf Jesus einlassen. Er wohnt in uns! Was wird er mit uns machen im Jahr 2009, 2010, 2011? Wo stehen wir in 10, 20, 30 Jahren?
Ich war mal auf einer Freizeit in einem kleinem Gospelchor. Am letzten Tag der Freizeit fragte uns der Chorleiter wo wir uns in 10 Jahren sehen. Wir alle sagten sinngemäß das gleiche: Eine Familie mit ein paar Kinderchen, ein Beruf, eine Gemeinde in der man so irgendwie arbeiten kann. Die letzte Frau, die an der Reihe war, sagte: "In 10 Jahren gibt es jeden Monat ein großes Worshipkonzert im Werder-Bremen-Stadion." Da haben wir begriffen wo der Chorleiter hinaus wollte. Jesus sprengt unsere Erwartung. Es kommt mit Jesus alles ganz anders als man denkt. Es wird größer oder unscheinbarer, aber es bleibt spannend!
Wir dürfen mehr erwarten als einen Schulabschluss, eine Berufsausbildung und eine mehr oder weniger dicke Rente. Wir dürfen erwarten, dass Jesus uns für sich benutzt. Die Bibel ist voll von Befehlen, die wir ausführen sollen und voll von Verheißungen, auf die wir bauen sollen! Unser Glaube soll hier in Deutschland nicht einfach eine veraltete Kunstform sein, sondern die Erwartung, dass uns Jesus benutzen will um immer mehr Menschen zu seinen Nachfolgern zu machen. Lasst uns ein Leben leben, was alleine Gott ehrt, erfüllt von der Freude, dass Jesus unsere Strafe ausgehalten hat, damit wir ewig mit ihm leben können und wir zu Gott "lieber Vater" sagen können, erfüllt von der Liebe, die Jesus uns schenkt, damit wir unsere Mitmenschen lieben und ihnen dienen können. Die Welt ist voller Menschen, die Jesus brauchen und wir, die Jesus schon kennen, sind diejenigen, die die absolut richtig und wirklich wichtig, fröhlich machende Botschaft verkünden sollen. Gemeinsam wollen wir lernen wie man das macht.
Keiner ist dazu gezwungen als ruhelose Seele durch die Stadt zu laufen und die Leute anzuschreien: "Jesus liebt dich - komm in unsere Gemeinde!" Wir dürfen viel lernen! Wir sind noch jung und dürfen uns füttern und pflegen lassen aber richtet euch darauf ein, dass Jesus nicht nur pflegt, sondern auch Befehle für uns hat. Alles zu seiner Zeit. wir brauchen ein Bewusstsein für Jesus im Alltag und wir brauchen ein besonderes Bewusstsein für Jesus in den Jugendstunden. Wenn ihr zum Gottesdienst, zur Bibelstunde oder zur Jugendstunde geht lasst diese Zeiten nicht vor euch vorüber ziehen. Seit immer wach! Betet davor: Herr, mach meine Ohren und meinen Verstand und mein Herz auf, damit du mir heute das sagst, was du mir heute sagen willst. Berühre mich!
Dieses Bewusstsein hatte ich lange nicht. Mit 13 Jahren habe ich mich taufen lassen, weil ich wollte, dass Jesus der Herr meines Lebens ist. Schon früh habe ich zu Gott gebetet und mir oft helfen lassen. Trotzdem setzte nach der Taufe eine christliche Taubheitsphase ein, die mein Gemeindeengagement und die Schule trennte. Nie bin ich mit dem Bewusstsein in die Schule gegangen: Herr, zeige mit heute, wo du mich gebrauchen willst. So wussten meine Klassenkameraden zwar, dass ich irgendwie Christ bin und in eine Gemeinde gehe und da viel arbeite. Über die Inhalte meines Glaubens wussten sie gar nichts. Das ist sehr schade. Aber das habe ich in der letzten Zeit begriffen, dass die Schulzeit für mich und meine Kameraden wesentlich besser gewesen wäre, hätte ich mich schon da von Gott benutzen lassen und hätte ich mich gezielt unter seinen Dienst gestellt. Genau das Bewusstsein, für Jugendstunden und so fehlte mir vor einem Jahr noch genauso! Ich ging zwar fleißig zur Jugend, zum Gottesdienst, machte Kinderstunde viele Jahre und spielte Klavier in vier verschiedenen Bereichen, aber nie bin ich zur Jugendstunde gegangen mit der Bitte zu Gott: Heute kann ich wieder etwas von dir lernen. Bitte mach mich offen dafür, dass ich von dir berührt werde und neue wichtige Sachen lerne.
So gingen zahlreiche Predigten, Andachten und Bibelarbeiten an mir vorbei ohne dass ich viel gelernt habe und ohne eine tiefe Berührung von Gott. Gott will mich nämlich beschenken, aber wie soll man jemanden beschenken, der das Geschenk nicht annehmen will. Man muss auch die Arme ausstrecken um das Geschenk anzunehmen. Das wollen wir lernen. Damit unsere gemeinsame Zeit eine nützliche und gute Zeit wird. Betet vor den Gottesdiensten und Jugendstunden und vor jeder Bibellektüre oder anderer christlicher Literatur, damit wir von Gott geformt werden können. Er macht das gern und er wird es sehr gut mit uns machen. Betet alleine oder wenn ihr christliche Freunde habt zu mehrt oder sprecht mich an, dann machen wir es gemeinsam und bitten Gott um die Dinge, die er uns geben will. Lassen wir uns darauf ein! Bitte!
Kommt! Wir leben als Christen, die das "Siehe, ich bin bei euch - Alle Tage - bis an der Welt Ende!" in ihr Herz geschrieben haben und die ganz genau wissen: "Was bei Menschen unmöglich ist, dass ist bei Gott möglich." (siehe Jahreslosung)
Lasst uns Jesus nach folgen. Jahr um Jahr, Tag um Tag und Stunde um Stunde - so bleibt unser Leben nicht unser einfaches Leben sondern wird ein Leben mit Jesus, der uns Leben schenkt und das im Überfluss!!!
Euer
Aaron Köpke
Lukas 24, 1-12:
An dem ersten Wochentag aber, ganz in der Frühe, kamen sie zu der Gruft und brachten die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten.
2 Sie fanden aber den Stein von der Gruft weggewälzt;
3 und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. 4 Und es geschah, als sie darüber in Verlegenheit waren, siehe, da standen zwei Männer in strahlendem Gewand bei ihnen.
5 Als sie aber von Furcht erfüllt wurden und das Gesicht zur Erde neigten, sprachen sie zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? 6 Er ist nicht hier, sondern ist auferweckt worden. Gedenkt daran, wie er zu euch geredet hat, als er noch in Galiläa war, 7 indem er sagte: Der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen überliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen! 8 Und sie gedachten an seine Worte.
9 Und sie kehrten von der Gruft zurück und verkündeten dies alles den Elfen und den übrigen allen. 10 Es waren aber die Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus' <Mutter>, und die Übrigen mit ihnen. Sie sagten dies zu den Aposteln. 11 Und diese Reden schienen ihnen wie Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht. 12 Petrus aber stand auf und lief zur Gruft; und als er sich hineinbeugt, sieht er nur die leinenen Tücher. Und er ging nach Hause und wunderte sich über das, was geschehen war.
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