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Andacht vom 19. Mai 2008.

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Mal ehrlich: Sind wir nicht oft gemein zu Anderen? Führen wir nicht manchmal Arges im Schilde? Reden wir nicht oft schlecht über einen Anderen, nur um selbst in einem besseren Licht dazustehen?

Oft geschieht es unterschwellig, in dem man Dinge aus dem Zusammenhang reißt, in dem man Detailss verschweigt oder etwas hinzufügt, was so nicht stimmt. Wir sagen Anderen lieber etwas Schlechtes als etwas Gutes nach. Wir scheuen nicht, über Andere ein falsches Zeugnis abzugeben, um selbst in einem besseren, günstigeren Licht dazustehen.

Sind wir da wirklich fair? Oder sollten wir nicht selbst überprüfen, ob und wie wir was sagen? Üble Gerüchte haben immer negative Konsequenzen, auch wenn diejenigen, die sie ausstreuen, vor der irdischen Gerechtigkeit ungestraft ausgehen, vielleicht sogar nicht auffallen, weil sie es sogar anonym gemacht haben. Zungen - so eine alte chinesische Weisheit - haben keine Knochen, können aber Knochen brechen.

Was haben wir davon, wenn wir gegen Andere Arges im Schilde führen? Wir verschwenden nur unsere Kraft, unsere Energie, die woanders besser aufgehoben ist.


Bibellesetipps:

"Denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen!"
(Sacharja 7:10)

"Legt ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede."
(1. Petrus 3:1)

"Du sollst nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen."
(5. Mose 5:20)

Mit den besten Segenswünschen
Euer


Markus Kenn



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