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Gott
verletzt dich nicht
| ''Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis
zog über den Fluten der Tiefe, als er die Wolken droben mächtig machte, als er
stark machte die Quellen der Tiefe, als er dem Meer seine Grenze setzte und den
Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der
Erde legte, da war ich als sein Liebling1 bei ihm; ich war seine Lust täglich
und spielte vor ihm allezeit; ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine
Lust an den Menschenkindern.'' |
Sprüche 8,
27-31 | |
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Wir alle haben Angst vor Ablehnung, Einsamkeit und Lieblosigkeit. In der
Welt, manchmal direkt in der eigenen Familie, bleibt es leider nicht aus, daß
wir manchmal so etwas hautnah erfahren müssen. Selbst so manche Freundschaften,
oder auch Ehen leiden darunter oder enden sogar mitunter unerfreulich und
bitter. Selbst unter Christen gibt es Mißstimmungen, Eitelkeiten, verletzende
Gefühle und aufgesetzte Oberflächlichkeiten. Das schmerzt und erschrickt einen.
Die Bibel sagt, daß in der letzten Zeit die Ungerechtigkeiten überhand nehmen
werden und dadurch die Liebe in vielen erkalten wird (Matthäus 24,12). Nicht
wenige Christen werden sich dann enttäuscht zurück ziehen. Sie werden innerlich
den Rolladen herunterziehen und sich eine Mauer um ihr Herz bauen um weitere
Verletzungen zu verhindern. Die Erfahrungen in deiner eigenen Welt haben dich
vielleicht gelehrt, wenn man sich zu sehr öffnet und sein Herz nicht
verschließt, dies oft mit Schmerz, Unverständnis, Spott und Kälte beantwortet
wird? Du hast daher für dich beschlossen, dich nicht mehr ärgern zu müssen oder
ständig Erklärungen abzugeben wie es dir geht!? Du denkst, das interessiert
sowieso niemanden wirklich. Wie es in deinem Herzen aussieht, geht nun niemanden
mehr etwas an! Kennst du das? Aufgesetzte Fröhlichkeit ist dir zuwider
geworden und es scheint so, daß du es als Christ irgendwie nicht mehr bringst?
Hattest du schon solche Eingebungen und Meinungen über dich selbst und auch
andere? Lass dir sagen, daß Gott mit dir leidet (Hebräer 4, 15-16). Alles was
dich je betroffen hat und auch in Zukunft noch umhertreiben wird, weiß und sieht
dein himmlischer Vater. Gott macht dein Problem zu seinem Problem. Die
Härten deines Lebens gefallen Gott ebenfalls nicht, aber sie sind nie sinnlos.
Auch wenn du so manches selbst verschuldet haben solltest. Gott steht darüber
und will dir helfen!
Selbst wenn alle anderen Menschen sich von dir
abwenden würden (was ja so nicht stimmt) würde es Gottes Nähe und Treue zu dir
nicht verhindern. Du bist ihm absolut nicht egal sondern auch in all deiner
Trauer, Unvollkommenheit, Angst, Verbitterung und Einsamkeit der feste Grund
seiner Liebe. Gott kennt dein Herz - besser als du es selbst kennst (Jeremia
17,10). Gott weiß, daß Menschen untereinander manchmal viel Kopfschütteln,
Rücksichtslosigkeiten und Verletzungen auslösen und verursachen können. Jesus
selbst musste das massiv so erleben und erleiden. Keiner war je so mißverstanden
worden wie er. ER kam in sein Eigentum wurde aber nicht aufgenommen, sondern
abgelehnt und verstoßen (Johannes 1,11). Gottes Wort sagt dir hier und heute,
daß der ewige Gott seine Lust an dir hat und du sein Liebling bist! Egal wie es
dir im Moment gerade geht und egal ob du dich für tauglich oder untauglich hälst
ein Christ zu sein. Du bist es, denn es hängt nur von der Gnade des HERRN ab und
du bist angenommen. Gott hat "Ja" zu dir gesagt und durch den Heiligen
Geist Wohnung in dir genommen (Johannes 14,23). Gott reagiert auf deine
Liebe, selbst auf deine Unfähigkeit dies auszudrücken (Römer 8,26) - hast du dir
darüber schon einmal richtig Gedanken gemacht, was das bedeutet? Niemand ist
dir so nahe wie Gott, noch nicht einmal du selbst. Gott verletzt dich nicht,
ganz im Gegenteil. ER macht dein Herz fest und deine Wege gerade. ER bereitet
alles so vor, daß du voran kommst (auch gerade bei Enttäuschungen). ER schenkt
dir dadurch Erfahrungen und Tiefe und das führt zum Wachstum. So kannst du
dann auch Glaubensgeschwistern und anderen Menschen in ihrem Leid eine echte
Hilfe und ein Wegweiser sein. Erfahrungen und Trost im Leid machen uns zu
wertvolleren Menschen für Gott und andere. Gott verändert deine Wahrnehmungen
dadurch, daß ER dir sagt, daß du geliebt bist und alles was dich betrifft, immer
zuerst an IHM vorbei muß. Alles wird gut - auch in deinem Leben! Warum? Weil
Gott es so will und beschlossen hat (Römer 8,28)! :-)
Recht für
den Text:
Jörg Bauer
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