| |
Wehklage!
Ich wurde berufen, um Menschen zu
fischen. Ich fing sie, und ging weiter Ich beschäftigte mich mit den
Netzen, Und verliess die Fische, und ließ sie am Ufer sterben. Ich
hörte das keuchende Fragen der Fische: "Wo ist unsere Hilfe? Wir liegen
allein am Ufer, Einsam und verlassen." Ich sah sie manchmal zu mir
hinsehen. Gefangen, nicht weit von ihrem zu Hause. Diese Fische, ich
kannte sie gut. SIE WAREN MIR DOCH ANVERTRAUT. Sie waren meine
Kinder und mein Ehegatte, Mein Nachbar, zwei Häuser weiter die Strasse
runter. Meine Eltern und ein einsamer Mann, Vergessen, aber so nah.
Es ist leicht, einen Scheck zu schreiben, Zu erzählen, wieviel ich
gegeben habe. So können Männer bessere Gebäude bauen, Und noch mehr
Programme und ähnliches planen. Sind die Wände so dicht um mein
Herz, Daß ich aufgehört habe, die Not zu sehen? Oder bin ich so fleissig
dabei, "für Gott etwas zu tun", Daß ich das Nächstliegende vergesse?
Er sagt: "Sorge dich um die, die um dich herum sind! Überall, wo du
gehst, ist mein Land! Wo immer du auch hingehst, wen immer du auch
triffst, ich habe sie in deine Hände gegeben. Ich halte alle Situationen
in der Hand, gleichgültig, wie hart sie erscheinen. Alles und jeden auf
seinem Weg. Ich bin gekommen, um zu erlösen.
"Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volles
Genüge haben - ein überlaufendes Maß! Geh hin und gib es ihnen!"

Johannes 1O,1O Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass
los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt
hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!7 Brich dem
Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du
einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und
Blut! 8 Dann
wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell
voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die
Herrlichkeit des HERRN wird deinen Zug beschließen. 9 Dann wirst du
rufen und der HERR wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe,
hier bin ich. Wenn du in deiner Mitte niemand unterjochst und nicht mit Fingern
zeigst und nicht übel redest, 10 sondern den Hungrigen dein Herz finden
lässt und den Elenden sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen,
und dein Dunkel wird sein wie der Mittag. 11 Und der HERR wird dich immerdar führen
und dich sättigen in der Dürre und dein Gebein stärken. Und du wirst sein wie
ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt. 12 Und es soll
durch dich wieder aufgebaut werden, was lange wüst gelegen hat, und du wirst
wieder aufrichten, was vorzeiten gegründet ward; und du sollst heißen: »Der die
Lücken zumauert und die Wege ausbessert, dass man da wohnen könne«.
Gott segne dich!
Wolfgang Hilger
Originaltext im Englischen ist von Becky McLendon
übersetzt und freundlichst
genehmigt für angedacht eu .
Wolfgang Hilger
|