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Andacht vom 20.Oktober 2007.

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Wehklage!

 

 

Ich wurde berufen, um Menschen zu fischen.
Ich fing sie, und ging weiter
Ich beschäftigte mich mit den Netzen,
Und verliess die Fische, und ließ sie am Ufer sterben.
 
Ich hörte das keuchende Fragen der Fische:
"Wo ist unsere Hilfe?
Wir liegen allein am Ufer,
Einsam und verlassen."
 
Ich sah sie manchmal zu mir hinsehen.
Gefangen, nicht weit von ihrem zu Hause.
Diese Fische, ich kannte sie gut.
SIE WAREN MIR DOCH ANVERTRAUT.
 
Sie waren meine Kinder und mein Ehegatte,
Mein Nachbar, zwei Häuser weiter die Strasse runter.
Meine Eltern und ein einsamer Mann,
Vergessen, aber so nah.
 
Es ist leicht, einen Scheck zu schreiben,
Zu erzählen, wieviel ich gegeben habe.
So können Männer bessere Gebäude bauen,
Und noch mehr Programme und ähnliches planen.
 
Sind die Wände so dicht um mein Herz,
Daß ich aufgehört habe, die Not zu sehen?
Oder bin ich so fleissig dabei, "für Gott etwas zu tun",
Daß ich das Nächstliegende vergesse?
 
Er sagt:
"Sorge dich um die, die um dich herum sind!
Überall, wo du gehst, ist mein Land!
Wo immer du auch hingehst, wen immer du auch triffst,
ich habe sie in deine Hände gegeben.
Ich halte alle Situationen in der Hand,
gleichgültig, wie hart sie erscheinen.
Alles und jeden auf seinem Weg.
Ich bin gekommen, um zu erlösen.

 
"Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volles Genüge haben - ein überlaufendes Maß! Geh hin und gib es ihnen!"

 Bibeltipps:

Johannes 1O,1O Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

 Jesaja 58, 6 - 8

 Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!7 Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! 8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deinen Zug beschließen. 9 Dann wirst du rufen und der HERR wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich. Wenn du in deiner Mitte niemand unterjochst und nicht mit Fingern zeigst und nicht übel redest, 10 sondern den Hungrigen dein Herz finden lässt und den Elenden sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag. 11 Und der HERR wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre und dein Gebein stärken. Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt. 12 Und es soll durch dich wieder aufgebaut werden, was lange wüst gelegen hat, und du wirst wieder aufrichten, was vorzeiten gegründet ward; und du sollst heißen: »Der die Lücken zumauert und die Wege ausbessert, dass man da wohnen könne«.

Gott segne dich!

 

Wolfgang Hilger

 


Originaltext im Englischen ist von Becky McLendon

 übersetzt und freundlichst genehmigt für angedacht eu .

Wolfgang Hilger


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