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Andacht vom 21. Dezember 2008, 4. Advent.

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Zum vierten Advent



Wie wir wissen steht der Advent für das Warten auf Jesus Christus, den Erlöser. Natürlich ist die Adventszeit auch die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten. Es gilt als das Fest des Friedens und tatsächlich, zu Weihnachten scheint wirklich alles etwas friedlicher zuzugehen, wenn man einmal von der ganzen Hektik und dem Trubel im Vorfeld absieht.

4. Advent

Es wird auch eine Zeit des Friedens sein, wenn Jesus zurückkehrt. Die ganze Welt wird sich in einer Epoche der Sicherheit wähnen:
„Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.“ (1. Thessalonicher 5,3)

Die Welt wird also nicht damit rechnen, dass Jesus gerade in solch einer Zeit wiederkehrt. Gerade dann, wenn es geordnet auf der Erde zuzugehen scheint, wird ganz plötzlich Jesus am Horizont erscheinen. Das Ende kommt schnell und unerwartet. Wer jedoch dem Sohn Gottes vertraut wird die Zeichen der Zeit erkennen. Besser ausgedrückt: Gott lässt sie uns in seiner Gnade erkennen.

Die Zeit dieses scheinbaren Friedens scheint bevor zu stehen. Der neue US-Präsident Obama zeigt sich entschlossen, die weltweite Finanzkrise zu beenden. Er hat zudem vor, die amerikanischen Truppen aus dem Irak abzuziehen und das Gefangenenlager in Guatanamo zu schließen. Es ist wahrscheinlich, dass dies beruhigend auch hinsichtlich des internationalen Terrors wirken wird. Natürlich sind wir weit von einem globalen Frieden entfernt, selbst an Weihnachten gibt es Krisenherde zur Genüge. Aber ich glaube doch, dass wir ab 2009 weitere Veränderungen in unserer Welt bemerken werden. Viele davon scheinen auf den ersten Blick positiv zu sein. Denn es ist unbestreitbar erfreulich, wenn Truppen abgezogen werden und ein unmenschliches Lager geschlossen wird. Aber es kann uns auch in eine Scheinsicherheit wiegen. Es heisst also weiter: Augen auf und aufgepasst!


Eckart Haase



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