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Andacht vom 22. April 2008.

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Unser Vater ist Gott!




Das ist schon ein erhebendes Gefühl, sich wirklich einmal ganz bewusst zu machen, dass der Allmächtige Gott da oben unser Vater ist. Unser echter Vater, der all das hier gemacht hat, die Erde, die Sonne und die Sterne.
Wir wissen aus der Bibel, dass jeder gläubige Christ, Gott Vater nennen darf:

"Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!" (Galater 4,6)

Vorgestern abend wurde mir das so richtig bewusst, als ich auf meinem Balkon stand und mir den leuchtenden Mond ansah. Diesen Planeten hat also mein Vater mit seinen eigenen Händen gemacht, dachte ich so bei mir. Und mein Blick ging weiter in Richtung des riesigen Alls. Auch den Kosmos hat mein eigener Vater erschaffen und auch die vielen Sterne. Und mein Blick wanderte wieder auf die Wiese vor unserem Haus, ja auch die und alles auf der Erde hat der mächtige König da oben, mein Vater, erschaffen. Ich blickte an mir selbst hinab, ja auch mich selbst hat der große Gott, mein Vater, gemacht.
Das mündete in echter Begeisterung. Nichts gegen meinen biologischen Erzeuger auf Erden, aber das hätte er nicht alles hinbekommen. Das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen, dass das mächtigste, größte und heiligste Lebewesen, das es gibt, der eigene Vater ist. Was für ein Wunder.

Und dann ist dieser Vater auch noch perfekt. Er stellt bereits alles Vollkommene dar, was man sich nur von einem Vater, König und Gott erhoffen kann. Mit meinem weltlichen Erzeuger war ich nicht immer zufrieden (und er mit mir wohl auch nicht), aber dieser himmlische Vater, bei dem gibt es keine Fehler und keinen Mangel. Und es ist nicht irgendein weit entfernter, transzendenter Gott, nein es ist der lebendige Gott, der Schöpfer aller Dinge, der eigene Vater. Das ist ein Hammer. Was für ein Glück, dass dieser Gott so ist, wie er ist. Jedes Reich der Erde könnte sich glücklich schätzen, solch einen König zu haben. Der gerecht ist, voller Gnade und Liebe und der alles weiß. Ihn kannst du alles fragen, es gibt nichts, was vor ihm verborgen wäre.

Halleluja, und dieser Vater hat auch noch seinen geliebten Sohn Jesus Christus geopfert, damit alle, die an ihn glauben auch Kinder Gottes sein dürfen.
Danke Vater, Du bist der Größte!

"Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Gewand, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören." (Hebräer 1,10-12)


Eckart Haase



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