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Andacht vom 22. Juli 2009.

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Gottesfurcht ist aller Weisheit Anfang



Gottesfurcht ist längst nicht mehr modern; Gottes Existenz wird geleugnet, abgestritten. Wenn man doch an Ihn glaubt, dann stellt man sich einen alten, senilen Mann vor, der das Meiste eh vergessen hätte. Oder man beschreibt Ihn als die Liebe, die alles bedenkenlos vergibt und klammert Seine absolute Heiligkeit aus, welche die Sünde - und sei sie auch noch so geringfügig - in Seiner Gegenwart nicht ertragen kann und mit dem ewigen Verderben bestrafen muss.

Weil es in unserer Gesellschaft keine Gottesfurcht mehr gibt, gehen uns Worte wie "Gott sei Dank" oder "Um Gottes Willen" leicht über die Lippen ohne dass wir Ihm wirklich danken wollen oder auch nur im Entferntesten nach Seinem Willen fragen.

Schlimmer noch: Mit Seinem heiligen Namen wird geflucht. "Gottverd...." geht den Meisten leicht über die Lippen, andere Worte möchte ich mir lieber ersparen.

Gott wird verspottet, verachtet, in den Schmutz gezogen. Über die Bibel - Seinem absolut heiligen Wort - zieht man her. Es verstaubt bestenfalls in den Bücherregalen statt es zu lesen, zu studieren, sich mit Ihm auseinander zu setzen.

Wir haben es damit wirklich weit gebracht: Gewaltverbrechen steigen genauso wie der Ausländerhass. Unsere Sozialsysteme stehen vor dem Kollaps. Weil wir Kinder abtreiben, stehen wir vor einer demografischen Katastrophe. Unsere Wirtschaft geht vor die Hunde trotz aller Experten, die wir haben. Obwohl wir ein Wissen haben wie nie zuvor, bekommen wir immer weniger geregelt. Und der Grund? Wir fürchten Gott nicht mehr!

Gottesfurcht ist aller Weisheit Anfang. Salomo und David waren gottesfürchtig und leisteten Grosses. Unser Wirtschaftswunder von einst lag daran, dass die Menschen damals noch gebetet haben. Ronald Reagan war ebenfalls ein Beter und fuhr die Arbeitslosigkeit damals in den USA zurück.

Wir werden unsere Probleme erst lösen, wenn wir Gott wieder fürchten. Fangen wir damit an.


Bibellesetipps:

Psalm 112:

"Preis der Gottesfurcht

1 Halleluja! Wohl dem, der den HERRN fürchtet,
der große Freude hat an seinen Geboten!

2 Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande;
die Kinder der Frommen werden gesegnet sein.

3 Reichtum und Fülle wird in ihrem Hause sein,
und ihre Gerechtigkeit bleibt ewiglich.

4 Den Frommen geht das Licht auf in der Finsternis
von dem Gnädigen, Barmherzigen und Gerechten.
5 Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht
und das Seine tut, wie es recht ist!

6 Denn er wird ewiglich bleiben;
der Gerechte wird nimmermehr vergessen.

7 Vor schlimmer Kunde fürchtet er sich nicht;
sein Herz hofft unverzagt auf den HERRN.

8 Sein Herz ist getrost und fürchtet sich nicht,
bis er auf seine Feinde herabsieht.

9 Er streut aus und gibt den Armen; /
seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.
Seine Kraft wird hoch in Ehren stehen.

10 Der Gottlose wird's sehen und es wird ihn verdrießen; /
mit den Zähnen wird er knirschen und vergehen.
Denn was die Gottlosen wollen, das wird zunichte."


Psalm 127:

" 1 Von Salomo, ein Wallfahrtslied.

Wenn der HERR nicht das Haus baut,
so arbeiten umsonst, die daran bauen.

Wenn der HERR nicht die Stadt behütet,
so wacht der Wächter umsonst.

2 Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht
und hernach lange sitzet

und esset euer Brot mit Sorgen;
denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

3 Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN,
und Leibesfrucht ist ein Geschenk.

4 Wie Pfeile in der Hand eines Starken,
so sind die Söhne der Jugendzeit.

5 Wohl dem, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat!
Sie werden nicht zuschanden, wenn sie mit ihren Feinden verhandeln im Tor."


Mit den besten Segenswünschen
Euer


Markus Kenn



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