Reiki Gefahr

Angedacht.eu
täglich Gottes Wort

Gott

Home

Feedback

Gästebuch

Impressum

Andacht vom 22. Dezember 2008.

Glaube

Bibel

Mein Kind...

Beziehung zu Gott

Jahreszeiten

Ermutigung

Spezial


Beziehung zu Gott



Angedacht.eu durchsuchen:

Reiki Buch
Bibelleser.de

Danken wir für Gottes Hilfe?




Nun denn: Im Bitten sind wir Menschen groß, im Danken weitaus weniger; nicht umsonst heißt es ja: "Undank ist der Weltenlohn!"

Ich gebe zu: Im Bitten bin ich auch ganz groß, und am liebsten ließe ich mich umsorgen wie ein kleiner Säugling und gäbe alle Verantwortung für mein Leben ab. Aber danken? Das fällt mir schwer. Und meistens ist mein Danke schön bestenfalls halbherzig: Ich tue es, weil es sich so gehört, weil ich ja so erzogen worden bin, weil ich mich ja nicht blamieren möchte. Dabei sollte Dankbarkeit stets von Herzen kommen.

Gerade Gott gegenüber müsste ich zumindest wesentlich dankbarer sein: Ich habe genug zu essen und zu trinken, ein Dach über dem Kopf, Kleidung und alles, was ich brauche. Ich bin gesund, die Wohnung ist warm.

Und es sind nicht allein diese alltäglichen Dinge, die so überlebenswichtig sind, was man spätestens dann bemerkt, wenn man sie nicht mehr hat: Gott trug mich durch größte Armut genauso hindurch wie durch Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, durch seelische Nöte, durch Sorgen und Ängste, durch Trauer und Depressionen und oft auch durch Krankheit. Immer wieder erfuhr ich Seinen Trost, Seine Fürsorge, Seine Hilfe.

In den Zeiten meiner Not konnte ich zu Gott rufen, ja, sogar schreien. Aber "Danke" sagen, fällt mir schwer. Ich nehme so vieles einfach als selbstverständlich hin. Dabei sollte die Dankbarkeit Gott gegenüber selbstverständlich sein.

David - selbst ein großer und mächtiger König - hat das verstanden. Er hat selbst gemerkt, dass Er ohne Gott verloren und ohnmächtig war, dass vor Gott nichts verborgen ist, auch nicht die kleinste Sünde. David auch die Konsequenzen seiner Schuld tragen müssen, und er trug oft daran sehr schwer wie beim Tod seines Sohnes. David wusste also auch, was Leid und Glaubensprüfung bedeuteten, insbesondere deshalb, weil er von Saul ungerecht verfolgt und an Leib und Leben bedroht worden ist. Und trotzdem dankte Er Gott immer wieder für die Hilfe, die ihm zuteil wurde. Sollten wir uns hier nicht David zum Beispiel nehmen?


Bibellesetipp:

"Psalm 138 Danklied Davids für die göttliche Hilfe in der Not!

1. Ich danke dir von ganzem Herzen; vor den Göttern will ich dir lobsingen.

2. Ich will anbeten zu deinem heilgen Tempel und deinem Namen danken für deine Güte und Treue; denn du hast deinen Namen über alles herrlich gemacht durch dein Wort.

3. Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.

4. Es danken dir, Herr, alle Könige auf Erden, dass sie hören das Wort deines Mundes,

5. und singen auf den Wegen des Herrn, dass die Ehre des Herrn groß sei.

6. Denn der Herr ist hoch und sieht auf das Niedrige und kennt den Stolzen von ferne.

7. Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich und streckst deine Hand über den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten.

8. Der Herr wird's für mich vollführen. Herr, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen."

Mit den besten Segenswünschen
Euer



Markus Kenn



Ein Projekt von Christliche Autoren © 2008