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Die Bibel - mehr als nur ein Buch
Viele Menschen stehen der Bibel ablehnend gegenüber; das ist schade, denn sie ist das schönste und wertvollste Buch der Welt. Nicht umsonst wird sie als das "Buch der Bücher" bezeichnet, und noch heute ist sie der am meisten verkaufte Weltbestseller: Kein anderes Buch wurde so oft übersetzt, kein anderes Buch gibt es in so vielen Ausgaben. Es gibt Bibeln in einfacher Ausführungen und solche, die echte "Sammlerstücke" sind, es gibt Kinderbibeln und Verteilbibeln.
Allein die Tatsache, dass die Bibel das am meisten verbreitetste Buch der Welt ist, sollte Anlass genug sein, sich mit ihr auseinander zu setzen und sie zu lesen. Es ist auch dasjenige Buch, das sehr viele Weisheiten enthält. Spurgeon, der Erweckungsprediger des 19. Jahrhunderts hat die Bibel mehr als einhundert Mal gelesen und gesagt, dass die Bibel ihm beim einhundertsten Mal als schöner erschien als beim ersten Mal.
Die Bibel ist auch ein wahres Wunder: Sogar der Atheist und Kommunist Bertolt Brecht antwortete auf die Frage, welches sein Lieblingsbuch sei, mit den Worten: "Sie werden lachen, die Bibel!" Ein Atheist sagte an anderer Stelle: "Das grösste Problem des Abendlandes ist es, dass die Menschen die Bibel nicht mehr kennen, obwohl sie unsere Kultur bestimmt wie kein anderes Buch!"
Da ist sehr viel Wahres dran: Die Bibel hat sich in unsere Sprache verfestigt: Man füllt keinen alten Wein in neue Schläuche, die salomonische Weisheit ist sprichwörtlich, ein weises Urteil ist salomonisch. Aus der Offenbarung kennen wir das "Buch mit den sieben Siegeln". Und die Redewendung - "seine Hände in Unschuld waschen" - geht zurück auf Pontius Pilatus, der bei der Verurteilung Jesu seine Hände in Unschuld wusch. Auch die Häschergnade ist sprichwörtlich geworden.
Aber auch unser Strafgesetz geht im Wesentlichen auf die Bibel zurück. Das Gebot "Du sollst nicht morden!" umfasst alle Tötungsdelikte, die in unserem Strafgesetzbuch aufgeführt sind. Das Gebot "Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten!" spiegelt sich in den Straftatbeständen Verleumdung, Rufmord und üble Nachrede wider. Selbst unsere Sozialgesetzgebung findet ihre Grundlage in den mosaischen Gesetzen und in Jesaja, der die Obrigkeit aufforderte, Witwen und Waisen Recht zu verschaffen, aber auch in den Worten Jesu, der Nackte, Hungernde, Kranke und Obdachlose als die Geringsten Seiner Brüder bezeichnete.
Gegen kein anderes Buch wurden so viele Angriffe gestartet wie auf die Bibel: Eine ganze Flut von Büchern und Pamphleten sind erschienen, die die Bibel widerlegen wollten. Heute versuchen Evolutionisten und die Vertreter der "historisch-kritischen Theologie", die Bibel in Misskredit zu bringen. Doch es ist ihnen nicht gelungen; die Bibel ist ein Löwe, der sich selbst verteidigt.
Bestimmt kennen Sie die Entdeckungen von Qumran: Hier jubelten die Bibelkritiker, weil sie glaubten, die Bibel "endlich" widerlegen zu können, doch sehr rasch bemerkten sie, dass durch diese Entdeckungen die Bibel ein weiteres Mal bestätigt wurde.
Selbst die wildesten Verschwörungstheorien, auch jene von den britischen Enthüllungsjournalisten Beighent und Leigh, brachen in sich zusammen. Auffallend ist, dass Beighent immer wieder Dokumente ins Feld führt, die die Bibel widerlegen sollen, doch wenn er sie vorzeigen soll, sind diese Dokumente stets gestohlen oder abhanden gekommen; merkwürdigerweise finden sich nirgends Spuren eines Einbruchs. Auch der amerikanische Bibelkritiker Eisenman - ansonsten ein Mann der lauten Töne - wird sehr still und geradezu schüchtern, wenn er mit anderen Experten zusammensitzt. Weit her kann es also mit deren Argumenten nicht sein.
Ist das auch ein Wunder? Die Bibel steht in keinem Widerspruch zu den Wissenschaften, keine wirklich gesicherte Erkenntnis der Paläonthologie, der Geschichte oder der Naturwissenschaften steht im Widerspruch zur Bibel. Ganz im Gegenteil: Sie bestätigen die Richtigkeit der Bibel.
Wir kennen zum Beispiel den Bericht von Adam und Eva als den Ureltern aller Menschen: Moderne Humangenetiker gehen davon aus, dass alle Menschen dieselben Ureltern haben. Die Bibel berichtet von der Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel; Sprachwissenschaftler gehen davon aus, dass es eine Ursprache gibt. Die Welthilfssprache "Esperanto" baut auf der Erkenntnis auf, dass alle Sprachen dieselbe Wurzel haben. Es ist interessant und wichtig zu wissen, dass alle Beweise und Indizien für die Bibel, aber kein einziger gegen sie sprcht.
Die Bibel wurde auch über einen Zeitraum von über 1600 Jahren geschrieben; unterschiedliche Schreiber mit unterschiedlichem Hintergrund in Kultur, Erziehung und beruflicher Herkunft waren mit der Niederschrift betraut: In einem solchen Zeitraum müsste es zwangsläufig zu Widersprüchen kommen, doch die Bibel kennt keinen einzigen auch noch so geringen Widerspruch.
Die Bibel ist schliesslich Gottes Wort; vor allem ist sie die Liebeserklärung Gottes an die Menschen: Seine Gebote wollen und sollen uns schützen und befreien, nicht aber einengen. Hielten wir uns an die Zehn Gebote, dann gäbe es keinen Diebstahl mehr, keine Verleumdung und kein Mobbing.
Ein weiteres Beispiel: Hielten wir uns an das Gebot, vor einem grauen Haupt aufzustehen und unsere Eltern zu ehren, dann würden unsere Senioren nicht vereinsamen und viele Eltern wären in den Familien integriert. Allein das biblische Gebot der Nächstenliebe hätte zur Folge, dass echte Hilfe und Fürsorge selbstverständlich sind. Würden unsere Politiker und Wirtschaftsbosse sich von einer christlichen Ethik leiten lassen, dann stünde es besser um uns.
Die Bibel ist schliesslich die Liebeserklärung Gottes an die Menschen: Er möchte nicht, dass ein Sünder verloren geht. Er hat die Welt so geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit die Welt nicht verloren geht, sondern durch Ihn - Jesus - gerettet wird. Diese Liebe Gottes an die Menschen wird spürbar beim Lesen Seines Wortes: Alkoholiker wurden trocken, selbst hartgesottene Verbrecher wurden durch die Bibel zu Lämmern. Auch mich verändert das Lesen der Bibel: Ich ändere manche meiner falschen Ansichten, und ich verändere mein Verhalten. Weil mir beim Lesen der Bibel bewusst wurde, dass ich Vergebung brauche, kann ich anderen vergeben.
Die Bibel hat eine radikale Veränderung in das Leben von Millionen von Menschen gebracht. Das Lesen der Bibel hat bei mir auch dafür gesorgt, dass ich einmal bei mir selbst ausgemistet habe. Weil mein Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist, gehe ich mit ihm pfleglicher um; das Rauchen habe ich mir deshalb abgewöhnt, was auch meiner Umwelt zugute kommt. Für mich ist es auch nicht selbstverständlich, genug zu essen zu haben. Ich bin dankbar dafür, dass mich mein Schöpfer ernährt.
Die Bibel ist das beste Buch der Welt; die Anweisungen, die ich dort für mein Leben finde, helfen mir, bewusster zu leben. Für mich zählt der Mensch, nicht sein Äusseres. Das Gebot, sanftmütig und friedfertig zu sein, macht mich auch ruhiger, umgänglicher und freundlicher.
Deshalb kann ich jedem nur die Bibel als tägliche Lektüre empfehlen. Hier findet man alle Schätze der Erkenntnis und Weisheit. Es erklärt den Willen Gottes für unser Leben und den Plan, den Er mit uns hat. Er möchte Gemeinschaft mit uns haben und fordert uns zu gelebter Gottes- und Menschenliebe auf. Damit ist es auch das revolutionärste Buch der Welt. Lesen Sie dieses Buch! Es ist spannend und zuverlässig, vom Anfang bis zum Ende.
Bibellesetipps:
"Was aber in diesem Buch aufgeschrieben steht, wurde aufgeschrieben, damit ihr festbleibt in dem Glauben, dass Jesus der versprochene Retter ist, der Sohn Gottes. Wenn ihr das tut, habt ihr durch ihn das Leben!" (Johannes 20:31)
"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe!" (Johannes 3:16)
"Ihr müsst aber vor allem Folgendes bedenken: Keine Vorausage in den Heiligen Schriften darf eigenwillig gedeutet werden; sie ist ja auch nicht durch menschlichen Willen entstanden. Die Propheten sind vom Geist Gottes ergriffen worden und haben verkündet, was Gott ihnen aufgetragen hatte." (2 Petrus 1:21-22).
Markus Kenn
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