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Andacht vom 23. Mai 2009.

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Keine anderen Götter




Nun denn: Klinsmanns Buddhafiguren haben dem einstigen Trainer vom FC Bayern nicht geholfen. Dabei ist doch gerade der Buddhismus auf dem Vormarsch: Buddhafiguren sieht man oft in Teeläden oder in Asialäden bzw. Chinarestaurants. Auch ein ehemaliger Arbeitskollege von mir hat sich Buddhafiguren zugelegt, und zwei meiner Cousinen kriechen förmlich dem Dalai Lama zu Kreuze, den sie faktisch vergöttern.

Doch es sind ja nicht nur Buddhafiguren, die wir immer öfter sehen: Heiligenbildnisse in der römisch-katholischen Kirche sowie in den orthodoxen Denominationen sind gang und gäbe. Die Heiligen übernehmen quasi "göttliche" Aufgaben: Sankt Florian soll uns vor Feuer, der heilige Christophorus auf Reisen schützen. Besonders deutlich wird eine solche Vergötterung von Menschen auch im Marienkult der gerade genannten Gemeinschaften: Maria soll laut zahlreicher, schier endlos angebrachter Votivtafeln oft geholfen und sogar Wunderheilungen vollbracht haben; sie soll an diversen Erscheinungsorten zu Wallfahrten, Prozessionen und zum Bau von Kapellen und Kirchen zu ihrer Ehre aufgefordert haben.

Viele Jugendliche und junge Erwachsene vergöttern gerade Superstars aus der Pop- oder aus der Filmbranche. Für Jungen und junge Männer sind es oft auch Rennfahrer, Fußballspieler oder Kampfsportler, die geradezu vergöttert werden. Selbst der umstrittene King of Pop Michael Jackson erfreut sich der Vergötterung, und auch um den im August 1977 verstorbenen King of Rock, Elvis Presley, wird noch ein sehr großer gottähnlicher Kult betrieben. Die "reiferen" Jahrgänge kennen den Kultstatus, den die Beatles hatten, und es ist nicht zu übersehen, dass irgendwelche Boy- oder Girlgroups auf ein ebenso hohes Podest gesetzt werden.

Vergöttern ließen sich einst auch die Könige und Kaiser der alten Reiche: Ägyptische Pharaonen wurden zu den Göttern ebenso gezählt wie die babylonischen Herrscher oder die Cäsaren des Römischen Imperiums, die sich anbeten ließen. Nero und Caligula sind die wohl bekanntesten und grausamsten Namen unter ihnen.

Vergöttert worden auch Rasse, Nation, Germanentum und Arierschaft wie einst unter den Nazis in der jüngsten Vergangenheit. Die Liste der Abgötterei und des Götzendienstes lässt sich also beliebig fortsetzen. Selbst das als harmlos angesehene Lesen von Horoskopen ist nichts anderes als Götzendienst.

New Age und Esoterik wollen uns Naturreligionen als Alternative förmlich aufdrängen, und selbst vermeintlich christliche Priester und Evangelisten propagieren, dass Allah mit dem Gott der Bibel identisch sei. Die Abgötterei und der Götzendienst haben Formen erreicht, die alle Rekorde schlagen. Wundert es da noch, dass selbst Rechtsextremisten auf den Plan treten und Artreligionen - z. B. die Religion der Kelten bzw. der alten Germanen propagieren? Dass wir Druiden als Priester haben?

Gott aber warnt uns davor: Er will, dass wir Ihm allein die Ehre geben. Dazu hat Er auch alles Recht. Schließlich ist Er der Schöpfer aller Dinge und liebt uns. Er will, dass es uns gut geht. Doch wir müssen uns auf Ihn hin orientieren. Nur so erfährt unser Leben Richtung und Ziel, Sinn und Perspektive, selbst auf die Ewigkeit hin. Ohne Gott ist alles sinn- und wertlos. Dann haben wir keine Hoffnung. Deshalb sollen wir Ihn allein als Gott haben und annehmen. Niemand sonst als Ihn dürfen wir anbeten.


Bibellesetipps:

3. Mose 20:3-6:

"3. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

4. Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist.

5. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, ist ein eifriger Gott, der heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen;

6. und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich lieb haben und meine Gebote halten."
(vgl. auch 5. Mose 5:7-10)

3. Mose 19:4:

"Ihr sollt euch nicht zu den Göttern wenden und sollt euch keine gegossenen Götter machen; denn ich bin der Herr, euer Gott."

3. Mose 26:1

"Ihr sollt euch keinen Götzen machen, noch Bild und sollt euch keine Säule aufrichten, auch keinen Malstein setzen in eurem Lande, dass ihr davor anbetet; denn ich bin der Herr, euer Gott."

Mit den besten Segenswünschen
Euer



Markus Kenn



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