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Andacht vom 23. Oktober 2007.

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Jesus´ Plan zur Wiederherstellung von zerschmetterten Leben, Hoffnungen und Träumen

 

 

ICH BIN – Die Wiederauferstehung und das Leben


Jesus spricht zu ihr: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?" (Joh. 11:25, 26)

 

Wenn Jesus sagt: "Ich Bin", ist das von außerordentlicher Bedeutung. Nur einige Beispiele seien hier eingefügt: "Ich bin das Brot des Lebens" in Johannes 6:35; "Ich bin das Licht dieser Welt" in Johannes 9:5; "Ich bin der Erste und der Letzte" in Offenb. 1:17; "...ehe Abraham war, bin Ich" in Joh. 8:58; "...denn Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig" in Matthäus 11:29; und "... Ich bin die Tür zu den Schafen" in Joh. 10:7.

 

Der Herr trifft Vorsorge, sowohl in materieller als auch in geistlicher Hinsicht, für die, die hungern und dürsten; für die, die unterdrückt und in Dunkelheit sind; für die, die seine ewige Existenz, Kraft und Weisheit in Frage stellen; für die, die sich vor der Zukunft fürchten; für die Müden und Erschöpften oder deren Herz vor Verlust schmerzt. Wir sind vollkommen gemacht in Christus. In allem, was wir nicht sind, ist Jesus unser in allen Dingen genügende Eine, der große Ich Bin.

 

 

Jesus weinte

 

Als nun Jesus sah, wie sie weinte, und wie die Juden, die mit ihr gekommen waren, weinten, ergrimmte er im Geiste und wurde bewegt und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt?

Sie sprechen zu ihm: Herr, komm und sieh! Jesus weinte.

Da sagten die Juden: Seht, wie hatte er ihn so lieb! Etliche aber von ihnen sprachen: Konnte der, welcher dem Blinden die Augen aufgetan hat, nicht machen, dass auch dieser nicht stürbe? Joh. 11:33-37

 

Und wieder erinnert uns die Heilige Schrift an die Tiefe des Mitgefühls Jesu, wie er über den Tod Lazarus´ weinte, über den Kummer der Schwestern und der anderen Trauernden. Jesus weint mit denen, die weinen. Genauso aber freut er sich mit denen, die mit Freude erfüllt sind. Der Herr ist uns gegenüber nicht übelwollend in unserem Elend. Er reagiert voller Mitgefühl auf unsere Tränen und setzt Wunder auf Erden frei, mit der Macht zu heilen und Leben vollständig zu verändern.

 

Jesus hätte vorher zu Lazarus gehen und dessen Tod verhindern können, doch er tat es nicht. Anstatt dessen, als der Auferstehungskönig der Herrlichkeit, hatte Jesus vor, Martha, Maria, Lazarus und all den anderen Anwesenden zu veranschaulichen, dass er nicht nur in der Lage ist, uns während unseres Lebens zu heilen, sondern dass er auch fähig ist uns vollständig im Tode zu heilen!

 

Er ist die Auferstehung und das Leben, und die Macht und Strafe von Tod und Sünde sind zerbrochen, wenn wir mit ihm gehen. Kind Gottes, der Tod hat kein Anrecht an dir! Die Sünde hat ihre Macht und Strafe durch das Blut Jesu verloren! Jesus ist die Heilung. Er versorgt uns vollständig und auf jede Weise, er ist so besorgt um uns, dass er sein eigenes Leben für uns gegeben hat.

 

 

Jesus´ Plan zur Wiederherstellung von zerschmetterten Leben, Hoffnungen und Träumen

 

Jesus nun, indem er abermals bei sich selbst ergrimmte, kam zum Grabe. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor.

Jesus spricht: Hebet den Stein weg! Martha, die Schwester des Verstorbenen, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist schon vier Tage hier.

Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubst, werdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?

Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.

Doch ich weiß, dass du mich allezeit erhörst; aber um des umstehenden Volkes willen habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Und als er solches gesagt, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!

Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch umhüllt. Jesus spricht zu ihnen: Bindet ihn los und lasst ihn gehen! Joh. 11:38-44J




1. Hindernisse wegnehmen, die dich von Jesus fernhalten

 

"Hebt den Stein weg!" (Vers 39) Jesus möchte jedes Hindernis entfernen, das uns davon abhalten könnte, seine Stimme zu hören und auf seinen Ruf  Leben zu reagieren.

 

Verwüstung bringt Lärm mit sich; Katastrophe und Verwirrung lösen eine Kakophonie der Geräusche aus, die auf müde Herzen und Ohren einhämmern und nach Aufmerksamkeit schreien, um so die lebensspendende Stimme Gottes zu übertönen.

 

"Vater, durch deinen Geist bitten wir dich, dass du alle Dinge wegnimmst, die uns davon abhalten, auf die liebende Stimme Jesu zu reagieren."

 

 

2. Begreife, dass Jesus sich nicht am Geruch stört!"

 

"Aber Herr... er riecht schon, denn er ist schon vier Tage hier..." (Vers 39)

 

Martha macht sich Sorgen, dass der Herr vom Geruch des verrottenden Fleisches in der Gruft überwältigt werden könnte. Jesus kümmert sich nicht um den Geruch, weil er vielmehr um unsere Herzen als um unsere Umstände  besorgt ist. Er wird jede Mühe auf sich nehmen, um uns zu erreichen und uns in unserer Bedrängnis zu trösten und uns von unserer Sünde zu retten. Das ist die Art von Mitgefühl, das Jesus für uns hat, wenn er sich uns entgegenstreckt in seiner grandiosen Liebe. Es gibt kein Höllenloch, das Jesus fernhalten oder einschüchtern könnte, denn der Herr ist buchstäblich in die Hölle gegangen und wieder hinaus, um Gnade in unser Leben zu entlassen.

 

Wir dürfen nicht zulassen, dass schwierige oder sogar "unmögliche" Situationen uns schikanieren und/oder kontrollieren, denn nichts ist unmöglich für Gott. Er wird uns nicht verlassen.

 

"Vater, hilf uns, die Weite und Länge und Höhe und Tiefe deiner unvergleichlichen Liebe zu erkennen, damit wir unser Leben vollkommen unter deine heilende Berührung stellen mögen."

 

 

3. Glaube nur

 

" Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubst, werdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?" (Vers 40)

 

Der Herr möchte, dass wir uns in Vertrauen üben und glauben, dass er zu jedem von uns persönlich spricht, um Träume und Wünsche unseres Herzens wiederzubeleben.

 

Wenn unser Herz gebrochen wurde, ist es oftmals schwierig, wieder zu vertrauen. In seiner Gnade bittet der Herr uns, ihm zu vertrauen und ihm unseren Schmerz zu geben. Wenn uns der Herr bei der Hand nimmt, führt und leitet er unsere Schritte in Auferstehungsherrlichkeit.

 

"Vater, hilf uns, dir vollkommen zu vertrauen. Wir werden nicht zulassen, dass der Schmerz zu einem Götzen in unserem Leben wird. Wir geben dir den ersten Platz in unserem Herzen."

 

 

4. Hebe dein Gesicht zum Vater auf und blicke auf Jesus

 

Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.

Doch ich weiß, dass du mich allezeit erhörst; aber um des umstehenden Volkes willen habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. (Verse 41, 42)

 

Wir dürfen uns nicht auf die Umstände konzentrieren. Vielmehr sollten wir wie Jesus sein: unser Gesicht dem Vater zuwenden, indem wir in Erwartung unseres Wunders zum Himmel aufschauen (und nicht auf die Erde blicken)!

 

Alle Taten und göttlich inspirierten Leistungen Jesu sind zu unserem Besten und zur Herrlichkeit Gottes. Es gibt so viele Dinge im Leben, die um unsere Aufmerksamkeit und Zuneigung buhlen, doch es ist wichtig, dass wir alle Ablenkung und alles Vertieftsein zur Seite legen und uns auf Christus konzentrieren.

 

"Vater, durch deinen Geist, hilf uns, zuerst und allem voran Jesus zu wählen in unserem täglichen Leben. Wir wenden uns dir in Demut und im Vertrauen zu und suchen dein Angesicht."

 

 

5. Achte auf dein Wort!

 

Jesus hatte ein konkretes Wort für Lazarus, das zu seinem Geist sprach und Auferstehungssalbung vom Himmel auf Erden freisetzte. Jesus schuf einen Weg, wo es keinen Weg zu geben schien.

 

Die Versorgung vom Vater kam in der kraftvollen Stimme Jesu Christi. Mit Autorität ließ die Proklamation des Friedensfürsten den toten Lazarus zum Leben auferstehen.

 

In gleicher Weise tragen die Worte des Herrn auch in unserem Leben heute Kraft und Autorität in sich. Wir müssen einfach nur lernen (oder wieder neu erlernen), wie wir zuhören sollen, wenn Jesus sein souveränes Wort zu uns spricht. Der Herr sehnt sich danach, Hoffnung zu bringen, wo keine Hoffnung ist und Wiederherstellung und Wiederbelebung durch seine rettende Gnade – zu DIR. Es gibt nichts und niemand, was jenseits seiner rettenden Gnade liegt. Jesus ist der Weg. Gottes Wort ist Leben für uns.

 

"Vater, gib uns Ohren, damit wir deine Auferstehungsworte des Lebens hören und mit einem dir übergebenen Herzen reagieren können."

 


6. Reagiere auf Christus

 

Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch umhüllt. (Vers 44a)

 

Lazarus reagierte auf Christi Befehl. Der Herr befohl ihm "herauszukommen", und Lazarus tat genau das, was Jesus ihm befohlen hatte. Das Ergebnis war atemberaubend.

 

Für jeden einzelnen Gläubigen hat Jesus ein vollkommenes Wort, das Veränderung im tiefsten Inneren bringen wird. Lazarus´ Auferstehung beeinflusste grundlegend sein eigenes Leben, das seiner Familie und ebenso die ganze Gemeinschaft. Viele wurden aufgrund dieses Wunders errettet. Welch ein Wort der heiligen Hoffnung für uns heute, dass wir unser Umfeld in gleicher Weise beeinflussen mögen!

 

"Vater, wir bitten dich, dass wir, indem wir andere an deiner Liebe teilhaben lassen und deine wunderwirkende Kraft in unserem Leben erfahren, von dir gebraucht werden zur Veränderung unserer Familien und unserem Umfeld dir zu Ehren."

 

 

7. Zieh die Grabkleider aus

 

Jesus sagte zu ihnen: "Bindet ihn los (zieht ihm die Grabkleider aus) und lasst ihn gehen!" (Vers 44b)

 

Gott möchte, dass wir die Dinge aus seiner Perspektive sehen. Jesus wies Helfer an, Lazarus dabei zu helfen, die Grabkleider auszuziehen und das Schweißtuch von seinem Gesicht zu entfernen.

 

Wir können nicht sehen, wenn unsere Sicht vernebelt ist, wie wir auch nicht Gottes Ruf auf unserem Leben folgen können, wenn wir geistlich eingeschränkt sind durch vergangene Konflikte, Ängste, Zweifel oder Enttäuschungen. Es gibt Zeiten, in denen wir ein wenig Hilfestellung brauchen um unseren Blick wieder auf Gott zu richten und uns auf sein Wort für unsere Situation zu konzentrieren. In solchen Zeiten mögen wir die Hilfe eines anderen Menschen benötigen, um unseren müden Kopf zu heben. Welche Freude ist es, uns in Gottes Liebe selbstlos einander die Hand zu reichen.

 

Der Herr  möchte, dass wir die Grabkleider ablegen – all die Dinge, die uns von einem Leben in dem Reichtum und der Fülle Christi abhalten würden. Für einige mögen das alte Gewohnheiten oder festgefahrene Rituale sein, oder vielleicht ist es eine frische Wunde oder der Verlust eines geliebten Menschen, eine Krankheit oder eine Enttäuschung. Für andere sind es vielleicht selbstverdammende Lügen oder die Last falscher Scham? Was auch immer die Grabkleider sein mögen, sie gehören ins Grab und nicht an ein Kind Gottes.

 

"Herr, hilf uns, alles zu entfernen, was ein Leben in der Fülle des Geistes behindert."

 


Nicht irgendwie, sondern siegreich

 

Christus fordert uns auf, sein Wort der Erkenntnis für unser Leben zu glauben. Er beruft uns zum Vertrauen, zum Glauben daran, dass er der Gott der Wunder ist. In unseren geflüsterten Gebeten sollen wir wissen, dass der Vater uns immer hört. Er sagt uns "in nichts furchtsam zu sein".

 

Als meine Mutter vor vielen Jahren starb, schickte ein Freund mir eine Karte, auf der zu lesen war: "Der Herr wird dich hier hindurch tragen, nicht einfach nur irgendwie, sondern siegreich." Diese Worte hoben meinen Geist auf zu einem neuen Ort des Vertrauens.

 

Jesus lebt nicht in vagen Versprechungen von "irgendwie". Er ist der Auferstehungskönig des Lebens, der sagt: "Ich werde dich siegreich über deine Situationen und Prüfungen tragen, trotz und gerade wegen deiner Zerbrechlichkeit und Kleinheit." Es ist nicht ein Gramm Gemeinheit in Jesus zu finden. Seine Liebe ist verschwenderisch, überfließend und aufrichtend. Er ist wundervoll in jeder Situation.

 

 

Eine Zeit der Öffnung

 

Lazarus´ Umfeld wurde in mächtiger Weise beeinflusst von seiner Auferweckung durch Jesus. Viele kamen durch ein  einziges verändertes Leben zum Seelenheil. Gott möchte, dass wir täglich in der Realität seines Friedens und seiner Freude leben. Gott öffnet neue himmlische Möglichkeiten und Fenster der Gnade. Er öffnet Portale der Herrlichkeit, durch die er seine wunderwirkende Salbung freisetzt. Er öffnet uns sein Herz und sein Wort und gießt in ungekanntem Maße eine Salbung aus, ihn anzubeten und ihn zu preisen.

 

Der Herr segnet verschwenderisch aus der Überfülle seines Herzens. Wir haben Zugang zu den Schätzen des Himmels – der Gegenwart Jesus´-  in unserem jeden einzelnen Atemzug und Herzschlag. Gott wartet darauf, unsere Petitionen zu erhalten und liebt uns bedingungslos mit dem Wunsch, für alle unsere Bedürfnisse zu sorgen.

 

"Heiliger Geist, hilf uns, jeden Tag ganz neu Jesus unser Herz zu öffnen. Ich bete, dass Auferstehungssalbung in mächtiger Weise auf jede Person freigesetzt wird, die diesen Artikel liest. Mögest du, Herr Jesus, das letzte Wort in unserem Leben haben. In deinem Namen, Amen."

 


In Liebe,

Catherine Brown

 

Übersetzung: Gabriele Kohlmann

Originaltitel: JESUS' BLUEPRINT FOR RESURRECTING SHATTERED LIVES, HOPES AND DREAMS"
Verfasserin:
Catherine Brown Catherine@gatekeepers.org.uk

Quelle des Originals: www.elijahlist.com


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