Jesus´ Plan zur Wiederherstellung von
zerschmetterten Leben, Hoffnungen und Träumen
ICH BIN – Die Wiederauferstehung und das
Leben
Jesus spricht zu ihr: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an
mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an
mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?" (Joh.
11:25, 26)
Wenn Jesus sagt: "Ich Bin", ist das
von außerordentlicher Bedeutung. Nur einige Beispiele seien hier eingefügt:
"Ich bin das Brot des Lebens" in Johannes 6:35; "Ich bin das
Licht dieser Welt" in Johannes 9:5; "Ich bin der Erste und der
Letzte" in Offenb. 1:17; "...ehe Abraham war, bin Ich" in Joh.
8:58; "...denn Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig" in Matthäus
11:29; und "... Ich bin die Tür zu den Schafen" in Joh. 10:7.
Der Herr trifft Vorsorge, sowohl in
materieller als auch in geistlicher Hinsicht, für die, die hungern und dürsten;
für die, die unterdrückt und in Dunkelheit sind; für die, die seine ewige
Existenz, Kraft und Weisheit in Frage stellen; für die, die sich vor der
Zukunft fürchten; für die Müden und Erschöpften oder deren Herz vor Verlust
schmerzt. Wir sind vollkommen gemacht in Christus. In allem, was wir nicht
sind, ist Jesus unser in allen Dingen genügende Eine, der große Ich Bin.
Jesus weinte
Als nun Jesus sah, wie sie weinte, und wie
die Juden, die mit ihr gekommen waren, weinten, ergrimmte er im Geiste und
wurde bewegt und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt?
Sie sprechen zu ihm: Herr, komm und sieh!
Jesus weinte.
Da sagten die Juden: Seht, wie hatte er ihn
so lieb! Etliche aber von ihnen sprachen: Konnte der, welcher dem Blinden die
Augen aufgetan hat, nicht machen, dass auch dieser nicht stürbe? Joh. 11:33-37
Und wieder erinnert uns die Heilige Schrift an
die Tiefe des Mitgefühls Jesu, wie er über den Tod Lazarus´ weinte, über den
Kummer der Schwestern und der anderen Trauernden. Jesus weint mit denen, die
weinen. Genauso aber freut er sich mit denen, die mit Freude erfüllt sind. Der
Herr ist uns gegenüber nicht übelwollend in unserem Elend. Er reagiert voller
Mitgefühl auf unsere Tränen und setzt Wunder auf Erden frei, mit der Macht zu
heilen und Leben vollständig zu verändern.
Jesus hätte vorher zu Lazarus gehen und
dessen Tod verhindern können, doch er tat es nicht. Anstatt dessen, als der
Auferstehungskönig der Herrlichkeit, hatte Jesus vor, Martha, Maria, Lazarus
und all den anderen Anwesenden zu veranschaulichen, dass er nicht nur in der
Lage ist, uns während unseres Lebens zu heilen, sondern dass er auch fähig ist
uns vollständig im Tode zu heilen!
Er ist die Auferstehung und das Leben, und
die Macht und Strafe von Tod und Sünde sind zerbrochen, wenn wir mit ihm gehen.
Kind Gottes, der Tod hat kein Anrecht an dir! Die Sünde hat ihre Macht und
Strafe durch das Blut Jesu verloren! Jesus ist die Heilung. Er versorgt uns
vollständig und auf jede Weise, er ist so besorgt um uns, dass er sein eigenes
Leben für uns gegeben hat.
Jesus´ Plan zur Wiederherstellung von
zerschmetterten Leben, Hoffnungen und Träumen
Jesus nun, indem er
abermals bei sich selbst ergrimmte, kam zum Grabe. Es war aber eine Höhle, und
ein Stein lag davor.
Jesus spricht: Hebet
den Stein weg! Martha, die Schwester des Verstorbenen, spricht zu ihm: Herr, er
riecht schon, denn er ist schon vier Tage hier.
Jesus spricht zu ihr:
Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubst, werdest du die Herrlichkeit Gottes
sehen?
Da hoben sie den
Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass
du mich erhört hast.
Doch ich weiß, dass
du mich allezeit erhörst; aber um des umstehenden Volkes willen habe ich es
gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.
Und als er solches
gesagt, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
Und der Verstorbene
kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht
mit einem Schweißtuch umhüllt. Jesus spricht zu ihnen: Bindet ihn los und lasst
ihn gehen!
Joh. 11:38-44J
1. Hindernisse wegnehmen, die dich von Jesus fernhalten
"Hebt den Stein weg!" (Vers 39) Jesus
möchte jedes Hindernis entfernen, das uns davon abhalten könnte, seine Stimme
zu hören und auf seinen Ruf Leben zu
reagieren.
Verwüstung bringt Lärm mit sich; Katastrophe
und Verwirrung lösen eine Kakophonie der Geräusche aus, die auf müde Herzen und
Ohren einhämmern und nach Aufmerksamkeit schreien, um so die lebensspendende
Stimme Gottes zu übertönen.
"Vater, durch deinen Geist bitten wir
dich, dass du alle Dinge wegnimmst, die uns davon abhalten, auf die liebende
Stimme Jesu zu reagieren."
2. Begreife, dass Jesus sich nicht am Geruch
stört!"
"Aber Herr... er
riecht schon, denn er ist schon vier Tage hier..." (Vers 39)
Martha macht sich Sorgen, dass der Herr vom
Geruch des verrottenden Fleisches in der Gruft überwältigt werden könnte. Jesus
kümmert sich nicht um den Geruch, weil er vielmehr um unsere Herzen als um
unsere Umstände besorgt ist. Er wird
jede Mühe auf sich nehmen, um uns zu erreichen und uns in unserer Bedrängnis zu
trösten und uns von unserer Sünde zu retten. Das ist die Art von Mitgefühl, das
Jesus für uns hat, wenn er sich uns entgegenstreckt in seiner grandiosen Liebe.
Es gibt kein Höllenloch, das Jesus fernhalten oder einschüchtern könnte, denn
der Herr ist buchstäblich in die Hölle gegangen und wieder hinaus, um Gnade in
unser Leben zu entlassen.
Wir dürfen nicht zulassen, dass schwierige
oder sogar "unmögliche" Situationen uns schikanieren und/oder
kontrollieren, denn nichts ist unmöglich für Gott. Er wird uns nicht verlassen.
"Vater, hilf uns, die Weite und Länge
und Höhe und Tiefe deiner unvergleichlichen Liebe zu erkennen, damit wir unser
Leben vollkommen unter deine heilende Berührung stellen mögen."
3. Glaube nur
"
Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubst, werdest du die Herrlichkeit Gottes
sehen?" (Vers 40)
Der Herr möchte, dass wir uns in Vertrauen
üben und glauben, dass er zu jedem von uns persönlich spricht, um Träume und
Wünsche unseres Herzens wiederzubeleben.
Wenn unser Herz gebrochen wurde, ist es
oftmals schwierig, wieder zu vertrauen. In seiner Gnade bittet der Herr uns,
ihm zu vertrauen und ihm unseren Schmerz zu geben. Wenn uns der Herr bei der
Hand nimmt, führt und leitet er unsere Schritte in Auferstehungsherrlichkeit.
"Vater, hilf uns, dir vollkommen zu
vertrauen. Wir werden nicht zulassen, dass der Schmerz zu einem Götzen in
unserem Leben wird. Wir geben dir den ersten Platz in unserem Herzen."
4. Hebe dein Gesicht zum Vater auf und blicke
auf Jesus
Da hoben sie den
Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass
du mich erhört hast.
Doch ich weiß, dass
du mich allezeit erhörst; aber um des umstehenden Volkes willen habe ich es
gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. (Verse 41, 42)
Wir dürfen uns nicht auf die Umstände
konzentrieren. Vielmehr sollten wir wie Jesus sein: unser Gesicht dem Vater
zuwenden, indem wir in Erwartung unseres Wunders zum Himmel aufschauen (und
nicht auf die Erde blicken)!
Alle Taten und göttlich inspirierten
Leistungen Jesu sind zu unserem Besten und zur Herrlichkeit Gottes. Es gibt so
viele Dinge im Leben, die um unsere Aufmerksamkeit und Zuneigung buhlen, doch
es ist wichtig, dass wir alle Ablenkung und alles Vertieftsein zur Seite legen
und uns auf Christus konzentrieren.
"Vater, durch deinen Geist, hilf uns,
zuerst und allem voran Jesus zu wählen in unserem täglichen Leben. Wir wenden
uns dir in Demut und im Vertrauen zu und suchen dein Angesicht."
5. Achte auf dein Wort!
Jesus hatte ein konkretes Wort für Lazarus,
das zu seinem Geist sprach und Auferstehungssalbung vom Himmel auf Erden
freisetzte. Jesus schuf einen Weg, wo es keinen Weg zu geben schien.
Die Versorgung vom Vater kam in der
kraftvollen Stimme Jesu Christi. Mit Autorität ließ die Proklamation des
Friedensfürsten den toten Lazarus zum Leben auferstehen.
In gleicher Weise tragen die Worte des Herrn
auch in unserem Leben heute Kraft und Autorität in sich. Wir müssen einfach nur
lernen (oder wieder neu erlernen), wie wir zuhören sollen, wenn Jesus sein
souveränes Wort zu uns spricht. Der Herr sehnt sich danach, Hoffnung zu
bringen, wo keine Hoffnung ist und Wiederherstellung und Wiederbelebung durch
seine rettende Gnade – zu DIR. Es gibt nichts und niemand, was jenseits seiner
rettenden Gnade liegt. Jesus ist der Weg. Gottes Wort ist Leben für uns.
"Vater, gib uns Ohren, damit wir deine
Auferstehungsworte des Lebens hören und mit einem dir übergebenen Herzen
reagieren können."
6. Reagiere auf Christus
Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und
Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch
umhüllt.
(Vers 44a)
Lazarus reagierte auf Christi Befehl. Der
Herr befohl ihm "herauszukommen", und Lazarus tat genau das, was
Jesus ihm befohlen hatte. Das Ergebnis war atemberaubend.
Für jeden einzelnen Gläubigen hat Jesus ein
vollkommenes Wort, das Veränderung im tiefsten Inneren bringen wird. Lazarus´
Auferstehung beeinflusste grundlegend sein eigenes Leben, das seiner Familie
und ebenso die ganze Gemeinschaft. Viele wurden aufgrund dieses Wunders
errettet. Welch ein Wort der heiligen Hoffnung für uns heute, dass wir unser
Umfeld in gleicher Weise beeinflussen mögen!
"Vater, wir bitten dich, dass wir, indem
wir andere an deiner Liebe teilhaben lassen und deine wunderwirkende Kraft in
unserem Leben erfahren, von dir gebraucht werden zur Veränderung unserer Familien
und unserem Umfeld dir zu Ehren."
7. Zieh die Grabkleider aus
Jesus sagte zu ihnen: "Bindet ihn los
(zieht ihm die Grabkleider aus) und lasst ihn gehen!" (Vers 44b)
Gott möchte, dass wir die Dinge aus seiner
Perspektive sehen. Jesus wies Helfer an, Lazarus dabei zu helfen, die
Grabkleider auszuziehen und das Schweißtuch von seinem Gesicht zu entfernen.
Wir können nicht sehen, wenn unsere Sicht
vernebelt ist, wie wir auch nicht Gottes Ruf auf unserem Leben folgen können,
wenn wir geistlich eingeschränkt sind durch vergangene Konflikte, Ängste,
Zweifel oder Enttäuschungen. Es gibt Zeiten, in denen wir ein wenig
Hilfestellung brauchen um unseren Blick wieder auf Gott zu richten und uns auf
sein Wort für unsere Situation zu konzentrieren. In solchen Zeiten mögen wir
die Hilfe eines anderen Menschen benötigen, um unseren müden Kopf zu heben.
Welche Freude ist es, uns in Gottes Liebe selbstlos einander die Hand zu
reichen.
Der Herr
möchte, dass wir die Grabkleider ablegen – all die Dinge, die uns von
einem Leben in dem Reichtum und der Fülle Christi abhalten würden. Für einige
mögen das alte Gewohnheiten oder festgefahrene Rituale sein, oder vielleicht
ist es eine frische Wunde oder der Verlust eines geliebten Menschen, eine Krankheit
oder eine Enttäuschung. Für andere sind es vielleicht selbstverdammende Lügen
oder die Last falscher Scham? Was auch immer die Grabkleider sein mögen, sie
gehören ins Grab und nicht an ein Kind Gottes.
"Herr, hilf uns, alles zu entfernen, was
ein Leben in der Fülle des Geistes behindert."
Nicht irgendwie, sondern siegreich
Christus fordert uns auf, sein Wort der
Erkenntnis für unser Leben zu glauben. Er beruft uns zum Vertrauen, zum Glauben
daran, dass er der Gott der Wunder ist. In unseren geflüsterten Gebeten sollen
wir wissen, dass der Vater uns immer hört. Er sagt uns "in nichts
furchtsam zu sein".
Als meine Mutter vor vielen Jahren starb,
schickte ein Freund mir eine Karte, auf der zu lesen war: "Der Herr wird
dich hier hindurch tragen, nicht einfach nur irgendwie, sondern
siegreich." Diese Worte hoben meinen Geist auf zu einem neuen Ort des
Vertrauens.
Jesus lebt nicht in vagen Versprechungen von
"irgendwie". Er ist der Auferstehungskönig des Lebens, der sagt:
"Ich werde dich siegreich über deine Situationen und Prüfungen tragen,
trotz und gerade wegen deiner Zerbrechlichkeit und Kleinheit." Es ist
nicht ein Gramm Gemeinheit in Jesus zu finden. Seine Liebe ist
verschwenderisch, überfließend und aufrichtend. Er ist wundervoll in jeder
Situation.
Eine Zeit der Öffnung
Lazarus´ Umfeld wurde in mächtiger Weise
beeinflusst von seiner Auferweckung durch Jesus. Viele kamen durch ein einziges verändertes Leben zum Seelenheil.
Gott möchte, dass wir täglich in der Realität seines Friedens und seiner Freude
leben. Gott öffnet neue himmlische Möglichkeiten und Fenster der Gnade. Er
öffnet Portale der Herrlichkeit, durch die er seine wunderwirkende Salbung
freisetzt. Er öffnet uns sein Herz und sein Wort und gießt in ungekanntem Maße
eine Salbung aus, ihn anzubeten und ihn zu preisen.
Der Herr segnet verschwenderisch aus der
Überfülle seines Herzens. Wir haben Zugang zu den Schätzen des Himmels – der
Gegenwart Jesus´- in unserem jeden
einzelnen Atemzug und Herzschlag. Gott wartet darauf, unsere Petitionen zu
erhalten und liebt uns bedingungslos mit dem Wunsch, für alle unsere
Bedürfnisse zu sorgen.
"Heiliger Geist, hilf uns, jeden Tag
ganz neu Jesus unser Herz zu öffnen. Ich bete, dass Auferstehungssalbung in
mächtiger Weise auf jede Person freigesetzt wird, die diesen Artikel liest.
Mögest du, Herr Jesus, das letzte Wort in unserem Leben haben. In deinem Namen,
Amen."
In Liebe,
Catherine Brown
Übersetzung:
Gabriele Kohlmann
Originaltitel:
JESUS' BLUEPRINT FOR RESURRECTING SHATTERED LIVES, HOPES AND DREAMS"
Verfasserin: Catherine Brown Catherine@gatekeepers.org.uk
Quelle des
Originals: www.elijahlist.com
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