Evangelisation ist wichtig!
Heute war ich auf dem Friedhof, um die Gräber meiner Eltern und das Grab meines Freundes zu besuchen. Dabei schaute ich natürlich auch auf die Grabsteine an anderen Stellen: Viele, die nun hier liegen, habe ich persönlich gekannt. Und ich habe mir die Frage gestellt: "Werde ich den ein oder anderen im Himmel wiedersehen?"

Viele, ja die Meisten, werden verloren sein. Vielleicht haben sie ihre Entscheidung für Jesus solange aufgeschoben, bis es zu spät war. Vielleicht hatte sie es auch nicht interessiert oder sie haben gemeint, dass mit dem Tode alles aus ist.
Aber es liegt auch daran, dass ihnen nie das Evangelium wirklich gebracht worden ist, obwohl wir in einer katholischen Gegend leben. Bedauerlicherweise wird in der katholischen Kirche so gut wie nie gesagt, wie sehr wir Jesus brauchen; oft wird auf die Gnadenmittel der Kirche, auf die Sakramente und auf Maria verwiesen. Und so gehen ebenfalls viele verloren, die eigentlich hätten gerettet werden können.
Als Christen haben wir daher eine sehr große Verantwortung; wir dürfen niemals vergessen, dass wir entweder Missionsfeld sind oder Missionare. Entweder wir geben die Botschaft weiter oder wir ignorieren die Verantwortung, die wir haben.
Jesus hat uns ausgesandt in alle Welt, zu allen Völkern, zu predigen aller Kreatur. Und das können wir auf vielfältige Weise und oft mit einfachen Mitteln. Ich z. B. habe auf meinem Roller christliche Aufkleber, und an meine Haustür habe ich auch einen Aufkleber angebracht, der mich als Christen ausweist. Zum Jahreswechsel verteile ich Kalender von Heukelbach. Briefkastenaktionen sind ein weiterer Bestandteil, und an den Anlegestellen von Ausflugsdampfern verteile ich während der Saison das Chick-Comic "Titanic". Es wird - so meine Erfahrung - dort gerne genommen.
Wir können Traktate unserer Weihnachts- und Privatpost beilegen. Wir können Glückwunschkarten versenden, die christlich sind. Wenn wir als Christen heiraten oder Geburtstag feiern, können wir auch "Ungläubige" einladen und von Jesus erzählen. In unseren Familienanzeigen können wir ebenfalls Bezug auf unserem Glauben nehmen. Wir haben unendliche Möglichkeiten; es liegt an uns, sie zu nutzen.
Bibellesetipps:
"Und er spricht zu ihnen: 'Kommet mir nach; ich werde euch zu Menschenfischern machen.'"
(Matthäus 4:19)
"Dieser findet zuerst seinen eigenen Bruder, Simon und spricht zu ihm: 'Wir haben den Messias gefunden. (Was verdolmetscht ist: Christus).' Und er führte ihn zu Jesus."
(Johannes 1:41)
"Gehet nun hin und machet alle Nationen zu meinen Jüngern und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis zur Vollendung des Zeitalters."
(Matthäus 28:19-20)
Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn