nun ist das neue Jahr schon wieder 24 Tage alt.
Eine Chat - Partnerin hat als Begrüßungstext und Neujahrs - Wunsch folgendes
geschrieben: Mögen deine Probleme und Sorgen kurzlebiger sein als alle deine
guten Vorsätze für das neue Jahr ...
In den letzten Tagen wurde mir bewusst, wie
oberflächlich wir doch oft mit Gott und seinem Sohn umgehen. Unsere so
christliche Gesellschaft lässt ihn - dann auch noch in pervertierter Form - zu
Weihnachten und Ostern kurz aufleben. Ist unser Gott nur ein Gott des
Weihnachten und Ostern? Oder vielleicht gerade noch der Hochzeiten, Taufen und
Beerdigungen? Ansonsten tun und lassen wir, was wir gerade so wollen und wonach
uns der Sinn steht?
Wir gehen oft mit unserem Schöpfer so um, wie oben
etwas sarkastisch angeschnitten, Menschen an Sylvester mit ihrem Leben. Man
sollte ... ich nehme mir fest vor ... ich weiß ja, dass es richtig wäre ...
Unsere Versprechungen ihm gegenüber sind oft nicht mal das Papier wert, das man
brauchte, um sie aufzuschreiben. Hat er das verdient? Ist er es nicht, der uns
mit Jesus seine Hand reichte, zu ihm zurückzukommen? Erträgt er nicht mit großer
Geduld und Gnade täglich unsere Übertretungen und unsere Schuld?
Unser Gott ist der, der alles für uns getan hat.
Sein Wort sagt, dass er außer seiner großen Erlösung für uns auch noch das
Wollen und das Vollbringen gibt, dass wir ihm nachfolgen können. Was soll er
noch tun, um uns, seine oft abtrünnigen Kinder, noch für sich zu gewinnen? Ist
er nicht der beste Freund, der wirklich kompetente und allmächtige König und
Herr, und nicht wirklich wert, dass wir dasselbe für ihn empfinden und tun, was
er für uns getan hat - dass wir uns ihm ganz hingeben?
Lass doch dieses Jahr in seiner Kraft das Jahr
werden, ab dem du ihm wirklich ganz gehörst, ihm voll vertraust und ihm ganz
ergeben bist. Du und ich. Kein guter Vorsatz, der sowieso wieder zum Scheitern
verurteilt ist, sondern ein Gebet an unseren allmächtigen und gnädigen Gott.
Hier bin ich einmal mehr.
Ich geb mich ganz hin, weil ich weiß, dass du jeden
Schrei hörst.
Du bist da für mich. Egal, was mir fehlt, und was
mich bewegt.
Du gibst Antwort, wenn ich rufe.
Deine Worte sind wahr, deine Hoffnung
real.
Und ich weiß, deine Nähe,
sie macht mich ganz frei, von dem was mich
hält.
Und ich sehne mich nach dir.
Ich geb mich ganz hin, sage ich liebe
dich.
Geb mich ganz hin, sage, ich brauch
dich.
Ich geb mich ganz hin, sag ich bin
dankbar,
denn du bist
wunderbar.
Ich bin gekommen, damit du das Leben und davon
volles Genüge hast.
Danke Herr! Amen!
Gott segne dich!