Rettungsanker Jesus
Kardinal Mixa sagt von sich selbst, dass er sich nicht sicher ist, ob er in den Himmel kommt; er weiß also nicht wirklich, ob er gerettet ist. Ebenso antwortet er auf die Frage, ob auch Menschen aus anderen Religionen wie Hindus oder Moslems gerettet werden, dass er dies der Barmherzigkeit Gottes überlässt.
Ob dies schlicht und ergreifend Unwissenheit ist oder ob es sich um die römisch-katholische Kirchenlehre handelt, die besagt, dass sich niemand der Rettung wirklich sicher sein kann - eine Lehre, die wir so ähnlich im Islam wieder finden - oder ob er sein Fähnchen nach dem Zeitgeist richtet oder sich einfach aus Angst nicht festlegen möchte: Ich weiß es nicht! Seine Aussage widerspricht jedenfalls der Bibel: Als ausgebildeter Theologe mit jahrzehntelanger Berufserfahrung und einem hochrangigen Kirchenamt müsste er dies eigentlich wissen.
Liberale Theologen, die sich allen Ernstes auch noch christlich nennen, relativieren biblische Aussagen; "moderne" Bibelübersetzungen - eigentlich sind es nur noch Übertragungen - verwässern die Botschaft immer mehr. Tiefenpsychologische Erklärungen a la Drewermann, die "schöne Familie der Weltreligionen" des alles andere als christlichen, sondern in Wirklichkeit esoterischen Fernsehpfarrers rettet angeblich jeden, denn man "macht auf Allversöhnung". Und wehe, einer wagt es, darauf hinzuweisen, dass in Jesus allein das Heil zu finden ist! Man darf doch alles nicht so wörtlich nehmen, man kann doch die Bibel ziehen wie Gummi, man kann doch alles relativieren.... Ein dicker Irrtum, mit denen viele, die eigentlich hätten gerettet werden können, im wahrsten Sinne des Wortes zur Hölle fahren!
Das, was in der Bibel gesagt wird, ist und bleibt auf ewig gültig: Gott kann weder lügen noch sich selbst widersprechen. Er ist eindeutig, und Jesus selbst sagt unmissverständlich: "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen." (Markus 13:31)
Jesus kam in die Welt, damit die Welt durch Ihn gerettet wird. Es gibt zu Ihm keine wie auch immer geartete Alternative: Unsere Werksgerechtigkeit, unser Engagement retten uns genauso wenig wie die frommen Übungen im Buddhismus oder die Pilgerfahrt nach Mekka, den Moslems auch als Hadsch bezeichnen und für jeden gläubigen Moslem Pflicht ist, wenn er sich diese Hadsch leisten kann. Eindeutig weist das Johannesevangelium auf Jesus als einzigen Heilsweg hin. So heisst es in Johannes 3:16-17: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde."
Das aber ist nur für die bestimmt, die Jesus als ihren ganz persönlichen Retter angenommen haben; mit Allversöhnung hat dies rein gar nichts zu tun. In Johannes 8:24 heisst es deshalb: "Darum habe ich euch gesagt, dass ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr sterben in euren Sünden."
Auf diesem Hintergrund sind auch die anderen beiden Aussagen zu verstehen:
"Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes." (Johannes 3:18).
"Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben, wer den Sohn nicht hat, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm." (Johannes 3:36).
Wenn Pfarrer Fliege von der "schönen Familie der Weltreligionen" spricht, wenn der Theologe und Psychoanalytiker Drewermann davon redet, dass jede Religion eine Medizin gegen eine bestimmte Krankheit ist, dann wollen sie die Bibel nicht verstehen. In den Weltreligionen ist keine Rettung zu finden, sondern nur in Jesus allein, denn es heisst im 1. Timotheus 2:5-6 eindeutig: "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Jesus Christus, der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, dass solches zu seiner Zeit bezeugt werde."
Im Klartext: Ohne Jesus geht es nicht, ohne Jesus sind wir verloren, ohne Jesus sind wir nur einen Herzschlag und einem Atemzug von der Hölle entfernt. Deutlich sagt es auch der 1. Johannesbrief 5:12: "Wer den Sohn hat, hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht."
Jesus selbst sagt von sich: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt, und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben." (Johannes 11:25-26)
Niemand kann zum Vater kommen denn durch Jesus selbst: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14:6).
Auch Markus 16:16 ist hier sehr eindeutig: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden."
Scheinbar moderne und liberale Theologen sollten eines nicht vergessen: "Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater." (1. Johannes 2:23).
Wir sind verpflichtet, den Menschen Jesus zu bringen, denn es heisst in Markus 16: "15. Und er sprach zu ihnen: 'Gehet hin in alle Welt, und prediget das Evangelium aller Kreatur.' ... 20. Sie aber gingen aus und predigten überall; und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen. Amen."
Wenn wir diesen Auftrag nicht ausführen, laden wir Mitverantwortung auf uns. Deshalb heisst es in Hesekiel 3:18: "Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben, und du warnst ihn nicht, damit sich der Gottlose vor seinem gottlosen Wesen hüte, auf dass er lebendig bleibe, so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern."
Packen wir es an!
Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn