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Andacht vom 24.Dezember 2007 Heiligabend.

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Eine schwierige Geburt!

 

 

Habt ihr, liebe Leserinnen und Leser, schon mal daran gedacht, wie SCHWIERIG und SCHWER die Schwangerschaft Marias war, die sie mit Jesus hatte?

In der heutigen Zeit wird viel Aufhebens gemacht und schon im Mutterleib wird alles getan, um dem Baby ein wohliges Gefühl zu geben.
Diese Schwangerschaft aber übertrifft alles, was man an Komplikationen haben kann.

Zunächst die Zeugung:
Lukas 1,26 - 36
26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut1 war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? 30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. 34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. 37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

Nun das hatte echt wenig mit ROMANTIK zu tun. Es war einfach eher ein Schock für dieses damals noch junge Mädchen.
Sie hatte noch nie mit einem Mann geschlafen und Gott hatte sie auserwählt um seinen Sohn zu gebären. WIE SOLLTE SIE DAS DER WELT UND VOR ALLEM IHREM VERLOBTEN DENN ERKLÄREN?
Dieser hatte, nach dem er davon hörte, vor sie heimlich zu verlassen, lesen wir selbst:
Math.1,19-24
Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. 20 Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist.21 Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. 22 Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): 23 »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. 24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. 25 Und er berührte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.

Welche seelischen Probleme werden die beiden wohl gehabt haben, die PURE FREUDE war das absolut nicht. Gott stellte sie vor unlösbare Probleme und mutete den beiden unglaublich was zu. Hier geht es nicht um " EHRE; LOB; RUHM; ANERKENNUNG; GELD; MACHT; EINFLUSS; TOLLE LEISTUNGEN; SEX; sondern hier geht es darum, dass zwei Menschen zu GOTTES PLAN ein JA finden!
In aller Niedrigkeit kann GOTT SIE BENUTZEN! ER MUTET IHNEN ETWAS ZU und sie gehen darauf ein und.... obwohl alle UMSTÄNDE dagegen sprechen setzt GOTT SEINEN PLAN DURCH!
Wir lernen daraus, dass es garnicht so sehr um UNS geht, wenn GOTT SEINE PLÄNE VERWIRKLICHEN WILL, sondern um GRÖßERES, nämlich SEINEN HEILSPLAN FÜR DIE WELT.
Dazu benutzt er Menschen, und zwar welche die GEHORSAM leben und nicht unbedingt welche die auf der WELTBÜHNE stehen und sich durch Bildung, Ruhm und Ehre hervortun!

Aber lesen wir weiter über diese Schwangerschaft. Bis hierher war es nun ja schon sehr schwer für alle beteiligten Personen!

Maria erkennt in alledem das Handeln Gottes und trotz der Umstände kann sie folgendes sagen:
Luk. 1,46 -56
46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, 47 und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes; 48 denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. 49 Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist. 50 Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten. 51 Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. 52 Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. 53 Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen. 54 Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, 55 wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit.
Schaffen wir das auch, dass wir in DIESEN UMSTÄNDEN, GOTT NOCH PREISEN? Nicht immer, oder? Wie bewundernswert ist da Maria, die unter diesen Dingen noch loben und preisen kann. SIE SCHAUT AUF GOTT UND ERHEBT SICH ÜBER DIE UMSTÄNDE!
Auch Marias Cousine war in hohem Alter noch schwanger geworden und auch sie hatte schwere Umstände in der Schwangerschaft, ihr Mann war stumm, bis das Kind geboren wurde. Als Maria sich bei ihr sozusagen vor der Welt versteckte und drei Monate bei ihr blieb, erkannten sich die Kinder schon im Mutterleib. Der Prophet der vorausgehen sollte, bevor der Erlöser kam, war zur selben Zeit etwa geboren. Als Maria kam, hüpfte Johannes im Mutterleib und Elisabeth erkannte schon, WEN MARIA DA IM SCHWANGEREN BAUCH HATTE! DEN ERLÖSER!
Lukas 1,41-44
Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt 42 und rief laut und sprach: Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes! 43 Und wie geschieht mir das, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44 Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. 45 Und selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn.

Was von aller Welt verlacht wurde, was den Menschen unverstanden war und als "verrückt und unmöglich" abgestempelt war, nämlich das eine Jungfrau ein Kind gebar, hat GOTT DOCH DENEN OFFENBART, die IHN KENNEN und LIEBEN und sein HEILIGER GEIST hat es durch ihren Mund bestätigt und so Maria MUT GEMACHT, dass sie trotz der Umstände auf dem RECHTEN WEG war.
Ich kann mir vorstellen, dass man das auch braucht, diese Bestätigung Gottes, denn in dieser Situation werden ZWEIFEL wohl dabei sein: KANN ES WIRKLICH WAHR SEIN? SEHE ICH WIRKLICH ENGEL? Habe ich wirklich GOTTES SOHN in mir?
IST DER SOHN DEN MEINE FRAU TRÄGT WIRKLICH VON GOTT?
Solche Zweifel wären wohl normal, oder? Wie gut, dass Gott auf dem Weg seinen Sohn immer wieder bestätigt.

Doch dann war Maria hochschwanger und nichts war mit Mutterschaftsurlaub und Schonung der jungen Frau, die kurz vor der Geburt stand. Nein, eine Reise stand an, denn dem Volk war befohlen sich schätzen zu lassen, was bedeutete dass jeder ... (und das so kurz vor Weihnachten... ) sich aufmachen musste und in seinen Geburtsort reisen musste um sich aufschreiben zu lassen.
Lukas 2,1-6
1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung1 war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. 4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe;2 die war schwanger. 6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.

Während in unserer hochtechnisierten Welt die Frauen sechswöchigen Mutterschutz geniessen, und sich langsam das Täschchen packen um ins Krankenhaus zu gehen, gingen diese beiden, Maria HOCHSCHWANGER und JOSEF als werdender Vater, der sicher sein konnte, dass dieses Kind nicht von ihm stammte, mit einem Esel und leichtem Gepäck soweit, bis die Wehen einsetzten. Sie hatten weder eine Unterkunft noch einen Arzt, weder CTG noch eine Hebamme, nicht einmal ein Zimmer war frei, sie mussten, ob sie wollten oder nicht, im Stall sein und es dort "hinter sich bringen!" und zwar.. ganz OHNE BETÄUBUNG!.

Lukas 2,1-7
Jesu Geburt
1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung1 war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. 4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe;2 die war schwanger. 6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Doch in der unsichtbaren Welt konnte nicht geheim bleiben, dass der Erlöser geboren wurde, wieder kamen die Engel ins Spiel und brachten die Kunde zu den Hirten, wieder wählte der Herr nicht das HOHE aus, sondern das Niedrige um die Verkündigung unter das Volk zu bringen, dass sein SOHN GEBOREN WAR!
Kaum geboren war dann schon Besuch da, die Hirten machten sich auf, um den Erlöser zu finden!
Lukas 2
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.3 15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. 21 Und als acht Tage um waren und man das Kind beschneiden musste, gab man ihm den Namen Jesus, wie er genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.

Was von der ERDE AUS wie ein SKANDAL aussah, war im HIMMEL ein WUNDER!
Eine Jungfrau hatte in einem Stall ein Kind bekommen,dass nachweislich NICHT VON IHREM MANNE WAR und dennoch jubelten die ENGEL IM HIMMEL, denn GOTTES PLAN WAR SICHTBAR GEWORDEN UND DER ERLÖSER GEBOREN! Ab da wird nicht nur JESU GESCHICHTE, sondern die WELTGESCHICHTE NEU GESCHRIEBEN!
JESUS CHRISTUS wird zum MITTELPUNKT DER MENSCHHEIT! AN IHM und MIT IHM wird GOTTES LIEBE SICHTBAR UND ... GOTTES PLAN MIT UNS MENSCHEN!

Doch auch der FEIND hatte von JESUS schon gehört, die Zeit sich zu freuen, war nur kurz. WIE IMMER, wenn GOTT GUTES VORHAT, versucht Satan es zu vereiteln, zutiefst erschrickt sein DIENER HERODES als er vom ERLÖSER und der GEBURT durch die WEISEN MÄNNER HÖRT, doch GOTT HILFT, er gibt den Weisen einen Befehl, nicht wieder zu Herodes zurück zu gehen:
Die Weisen aus dem Morgenland
1 Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise1 aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen:2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. 3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, 4 und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5 Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): 6 »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« 7 Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, 8 und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder, dass auch ich komme und es anbete. 9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.

Nicht genug für Maria und Josef, was sie bisher hatten durchmachen müssen, jetzt wo JESUS DA ist, beginnt eine schreckliche Verfolgung, sie haben den ERLÖSER und SATAN WEISS es, stellt euch vor, wie das ist, welche Angst haben die beiden aushalten müssen, aber GOTT BESCHÜTZT SEIN WERK!
Stellt euch vor, wie die Angst sich von den Eltern auf Jesus überträgt, die Milch die er bekommt, ist von der Furcht der Mutter bestimmt dünn und belastet mit Angsthormonen! Jede Mutter in der Stillzeit weiss, wie das ist wenn man eine unruhige Zeit hat und auch was das mit der Muttermilch macht! Aber darüber nachzudenken ist keine Zeit, sie müssen fort, weg aus ihrer Heimat, ohne Rücksicht auf das Frischgeborene und die Mutter im Kindbett. Das ist hart, sehr hart... aber lest selber:

Math.2,13-17
Die Flucht nach Ägypten
13 Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir's sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen. 14 Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten 15 und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Hosea 11,1): »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.«

So ist es bis HEUTE, wenn GOTTES SOHN in MENSCHEN geboren wird, wenn ER zum LEBEN durchbricht IN UNS, oder in WERKEN die man erkennt, kann es nicht verborgen bleiben, sondern im UNSICHTBAREN wissen die MÄCHTE bescheid, sie WISSEN, GOTTES WERK IST NICHT AUFZUHALTEN, dennoch versuchen sie ALLES um es zu vernichten und aufzuhalten.
DOCH GOTT SCHÜTZT.... ER BRINGT IN SICHERHEIT. WAS das für eine junge Frau bedeutet, Knall auf Fall direkt noch nach der Geburt auf einem Esel ihre Heimat zu verlassen und im eigentlichen FEINDESLAND ZUFLUCHT zu suchen, können wir nicht mal ahnen. Dennoch sagten sie weiter " JA " und stellten ihre eignen Bedürfnisse, ihre Ängste, ihr SEHNEN NACH SICHERHEIT, ihre LIEBE zueinander, ja einfach ihre gesamten Leben GOTT UND SEINEM PLAN zur VERFÜGUNG!

Was musste es ihnen bedeuten, als sie erfahren, dass in Israel sämtliche kleinen Kinder im gleichen ALTER WIE JESUS ERMORDET WURDEN, während sie in Ägypten als Asylanten lebten? Wie fühlten sie sich dort als Fremde, vielleicht konnten sie die Sprache nicht, vielleicht hätten sie kein Geld gehabt, nichtmal genug um das Kind zu ernähren, wenn da nicht GOTT DURCH DIE WEISEN vorgesorgt hätte und sie GOLD WEIHRAUCH UND MYHRRE, alles WERTE zur SICHERUNG DES LEBENSUNTERHALTES gegeben hätte!
GOTTES PLAN war auch da perfekt so wurde die kleine Familie von IHM SELBST versorgt.
Der Kindermord des Herodes
16 Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte. 17 Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht (Jeremia 31,15): 18 »In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.«
Als die Gefahr vorbei war, konnten sie auf Geheiss eines weiteren Engelboten wieder zurück nach Israel, aber auch da war FURCHT MIT DABEI, deshalb brachte der Engel die BOTSCHAFT GOTTES, nicht zurück nach Bethlehem, sondern nach NAZARETH zu gehen! Gott beantwortet in seiner Gnade auch die Furcht Josephs.
Math.2,13-19
Die Rückkehr aus Ägypten
19 Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum in Ägypten 20 und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben getrachtet haben. 21 Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich und kam in das Land Israel. 22 Als er aber hörte, dass Archelaus in Judäa König war anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und im Traum empfing er Befehl von Gott und zog ins galiläische Land 23 und kam und wohnte in einer Stadt mit Namen Nazareth, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazoräer2 heißen.

Wie sehr war diese Schwangerschaft und Geburt belastet, mit Ablehnung behaftet, verlacht, in Gefahr, und auch durch Umstände wirklich gefährlich.
Kaum einer kann sich, glaube ich wirklich vorstellen, WAS DIESE DREI da wirklich um GOTTES WILLEN durchmachten.
Manchmal haben wir auch Schwangerschaften die mit Risiken behaftet sind, dennoch, Alles in Allem, gibt es für DIESE SCHWANGERSCHAFT wohl kaum noch STEIGERUNGEN.
Dennoch haben sie überwunden und Gottes Plan perfekt erfüllt.
Damals wurden sie bestimmt verspottet, man zeigte mit Fingern auf sie und sie waren belastet durch die Zeit in der man noch durch Gesetze regelte wie eine voreheliche Beziehung auszusehen hatte. Gegen alle gesellschaftlichen Regeln und Pläne, gegen alle Vernunft und jeden Verstand
hatte GOTT SEIN ZIEL ERREICHT, den ERLÖSER zu senden!
Das war für die jungen Eltern und vor allem für Maria nicht einfach.... dennoch gegen alle Widrigkeiten siegten sie und überwanden die WELT und ihre REGELN; GESETZE, KLUGHEIT UND SICH SELBST um demütig und klein GOTTES ZIEL ZU ERREICHEN!

So wurden sie uns zu einem großen Vorbild wir dürfen von ihnen lernen, was es heißt wenn der ERLÖSER zu WEIHNACHTEN GEBOREN WIRD. Sicherlich werden wir nicht alles nachvollziehen können, aber es wird an dieser Geschichte sichtbar, was passiert wenn man sich auf GOTTES PLAN EINLÄßT und WIE ER HANDELT um DAS SEINE ZU BESCHÜTZEN UND DURCHZUBRINGEN!
Gebet:
HERR wir können nicht nachvollziehen, was WEIHNACHTEN wirklich bedeutet, aber ich bitte dich, lass uns JA zu DIR sagen, so wie diese Beiden, Maria und Josef, komm DU MIT UNS ZUM ZIEL, so wie du mit der GEBURT IM STALL zum ZIEL GEKOMMEN BIST!
Amen

In diesem SINNE
EUCH ALLEN, FROHE UND BESINNLICHE WEIHNACHTEN!
DER ERLÖSER WURDE GEBOREN, AUCH FÜR DICH, liebe LESERIN UND LESER und du weisst jetzt, was dieses GESCHENK gekostet hat!
Willst DU ES ANNEHMEN?


Rechte für den Text und die Bilder

Elke Aaldering


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