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Andacht vom 25. März 2008.

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Stirb langsam und Highlander zu Ostern



Das Fernsehprogramm über die Osterfeiertage 2008 war nicht gerade besinnlich. Kirchenvertreter protestieren, die Medienvertreter rechtfertigen sich.

Karfreitag wurden wir mit Bruce Willis und "Stirb langsam" (engl.: "die hard") beglückt, am Karsamstag flitzte der "Highlander" über die Mattscheiben und Ostersonntag kam "King Kong". Das sind brutale Filme, die sich in keiner Weise mit der Osterbotschaft vertragen. Kirchenvertreter protestierten daher umgehend. Der Erzbischof von München Reinhard Marx sagte in einem Interview: "Ich schaue mir so etwas nicht an, und solche Sendungen sind natürlich auch kein angemessener Umgang mit der Osterbotschaft."
Medienvertreter sahen das natürlich ganz anders. Sie sagten, dass die Filme bekannte Filmklassiker seien und die Einschaltquoten seien gut. Gerade die Quote von "Stirb Langsam" am Karfreitag sei hoch gewesen und der Film sei daher ein idealer Feiertagsfilm.

Es ist schon interessant, dass die Quote einen Film zu einem guten Film für Karfreitag macht. Das zeigt, dass den Fernsehsendern die eigentliche Osterbotschaft völlig egal ist. Aber auch den Zuschauern, die ja für die Quote sorgen, dürfte es an Ostern nicht wirklich darum gehen, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus zu gedenken.

Um ehrlich zu sein, muss man auch die Kritik der Kirchenvertreter teilweise als heuchlerisch bezeichnen. In der Sache haben sie zwar Recht, aber es wäre wünschenswert, wenn sie nicht nur an Ostern den Mund aufmachen, sondern auch an jedem anderen x-beliebigen Tag darauf hinweisen, dass den meisten Menschen Jesus Christus im Grunde egal ist. Da sollte mal ein Proteststurm durch die Republik gehen! Doch das wird es nicht geben, denn die wirklich entschiedenen Christen sind stark in der Minderheit und können die Medien nicht für ihre Sache mobilisieren. Denn Jesus erzeugt Anstoß. Seine Botschaft hört man nicht gerne. Denn er warnt vor ewigem Verderben und ruft zu Buße und Sündenvergebung auf. Das ist unpopulär. Kann man sich an Ostern nicht ganz von Jesus loslösen, so soll aber wenigstens im Abendprogramm die Ostermesse vom Morgen vergessen sein.

Das ist ein weiteres Zeichen unserer immer mehr degenerierenden Gesellschaft. Den Menschen ist nichts mehr heilig. Das sagt uns Gott in seinem Wort voraus. So bleibt als Trost, dass es dem Ende dieser Welt zugeht und bald alles vorbei sein wird. Es wäre schön, wenn noch möglichst viele kurz vor der Ziellinie die Richtung wechseln und zu Jesus kommen.

"Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott." (2 Tim. 3,1-4)



Eckart Haase




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