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Vom
Schätzesammeln und Sorgen! Bericht über einen Wohnungsbrand
Ich
hatte vor etwa drei Wochen einen Wohnungsbrand, auf den ich nicht näher eingehen
will, doch hier habe ich erfahren, wie schnell Sachen verbrennen, verqualmen und
durch Löschwasser kaputt gehen können. Da hat man gerafft und gekauft, gespart
und sich krumm gelegt, um vor kaputtenen Sachen zu stehen. Manches, was mit
Erinnerungen verbunden ist, geht verloren. Das kann einem auch die beste und
grosszügigste Versicherung nicht ersetzen.
Auch
Diebstahl, Wasserrohrbrüche, Erdbeben, Kriege, Vandalismus, Hochwasser und
vieles andere gefährdet das Eigentum. Schätze auf der Erde sind selbst dann
nicht hundertprozentig sicher, wenn sie bewacht werden wie die Kronjuwelen in
England.Und selbst, wenn wir die Sachen behalten können bis zu unserem
Lebensende, wenn wir immer mehr haben und nichts kaputt geht oder sonst
irgendwie abhanden kommen, selbst wenn ihr Wert ins Unermeßliche steigt, so
können wir sie nicht auf die andere Seite des Todes mitnehmen: Das letzte Hemd
hat nun mal keine Taschen! Was dann zählt, sind die Schätze, die wir bei Gott
haben - oder auch nicht.
Und
wie oft hat man Sorgen? Oft habe ich in meinem Leben gemeint: Jetzt ist alles
aus! Oft habe ich nicht weiter gewusst, fühlte mich einsam, alleine. Oft schrie
ich zu Gott. Auch jetzt bete ich, dass Er mir hilft, dass Er mich durchträgt.
Und wundere mich, dass ich Seine Hlfe bekomme.
Natürlich:
Es ist nicht leicht. Es ist oft ein herber Rückschlag. Und Gott bringt einen
ganz schön an die eigenen Grenzen. Mit Ihm zu gehen, das fordert heraus. Und
doch bleibt Er bei einem. Er lässt Seine Kinder nicht im Stich. Am Ende kommt
man ins Vaterhaus. Dann trocknet Er die Tränen, selbst die bittersten. Darauf
können wir vertrauen!
Matthäus
6:19-33:
"19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf
Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und
stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im
Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen
und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist,
da ist auch dein Herz.
22 Das Auge ist das
Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht
sein. 23 Wenn aber dein Auge böse ist, so
wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist,
Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!
24 Niemand
kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern
lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt
nicht Gott dienen und dem Mammon.
25 Darum sage ich
euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um
euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung
und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht,
sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater
ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? 27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine
Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
28 Und warum sorgt
ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen:
sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner
Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. 30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das
doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel
mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir
essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? 32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer
himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
33 Trachtet
zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch das alles zufallen. 34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag
wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage
hat."
Matthäus 28:20b
"Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der
Welt Ende."
Liebe Grüsse
Euer Markus Kenn
© Markus
Kenn
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