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Andacht vom 25.Juni 2010

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Vom Schätzesammeln und Sorgen! Bericht über einen Wohnungsbrand


Ich hatte vor etwa drei Wochen einen Wohnungsbrand, auf den ich nicht näher eingehen will, doch hier habe ich erfahren, wie schnell Sachen verbrennen, verqualmen und durch Löschwasser kaputt gehen können. Da hat man gerafft und gekauft, gespart und sich krumm gelegt, um vor kaputtenen Sachen zu stehen. Manches, was mit Erinnerungen verbunden ist, geht verloren. Das kann einem auch die beste und grosszügigste Versicherung nicht ersetzen.

 

Auch Diebstahl, Wasserrohrbrüche, Erdbeben, Kriege, Vandalismus, Hochwasser und vieles andere gefährdet das Eigentum. Schätze auf der Erde sind selbst dann nicht hundertprozentig sicher, wenn sie bewacht werden wie die Kronjuwelen in England.Und selbst, wenn wir die Sachen behalten können bis zu unserem Lebensende, wenn wir immer mehr haben und nichts kaputt geht oder sonst irgendwie abhanden kommen, selbst wenn ihr Wert ins Unermeßliche steigt, so können wir sie nicht auf die andere Seite des Todes mitnehmen: Das letzte Hemd hat nun mal keine Taschen! Was dann zählt, sind die Schätze, die wir bei Gott haben - oder auch nicht.

 

Und wie oft hat man Sorgen? Oft habe ich in meinem Leben gemeint: Jetzt ist alles aus! Oft habe ich nicht weiter gewusst, fühlte mich einsam, alleine. Oft schrie ich zu Gott. Auch jetzt bete ich, dass Er mir hilft, dass Er mich durchträgt. Und wundere mich, dass ich Seine Hlfe bekomme.

 

Natürlich: Es ist nicht leicht. Es ist oft ein herber Rückschlag. Und Gott bringt einen ganz schön an die eigenen Grenzen. Mit Ihm zu gehen, das fordert heraus. Und doch bleibt Er bei einem. Er lässt Seine Kinder nicht im Stich. Am Ende kommt man ins Vaterhaus. Dann trocknet Er die Tränen, selbst die bittersten. Darauf können wir vertrauen!

 

Matthäus 6:19-33:

 

"19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

22 Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. 23 Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

25 Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? 27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. 30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? 32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.

33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. 34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat."

Matthäus 28:20b

"Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Liebe Grüsse

Euer Markus Kenn

© Markus Kenn


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