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Andacht vom 25. Oktober2007.

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Beziehung zu Gott

Die wahre Familie Jesu

 

Natürlich bin ich froh, zur Familie Jesu zu gehören; damit gehöre ich zu einer grossen Familie. Es setzt auch die Prioritäten neu; ausschlaggebend sind weder die Rasse noch die Hautfarbe, es ist auch keine Frage des Alters, der Herkunft, der ethnischen Zugehörigkeit, des kulturellen und familiären Hintergrundes oder anderer Äusserlichkeiten. Das Herz ist entscheidend und die Tatsache, ob es zu Jesus gehört oder nicht.

Dies ändert den Blickwinkel genauso wie die Handlungsweise: Nächstenliebe und damit gelebte Menschlichkeit werden zur Richtschnur. Die Zehn Gebote sind für mich keine Einengung mehr, sondern Befreiung. Wer auf Gott vertraut und sich auf Ihn verlässt, hat sein Lebenshaus auch auf einen festen Grund gebaut. Ehrlichkeit und ein Leben ohne Neid erleichtern vieles.

Durch die Zugehörigkeit zur wahren Familie Jesu ändern sich nicht nur unsere Prioritäten, sondern auch unser gesamter Lebensstil: Hierzu gehören ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Schöpfung genauso wie gelebte Nächstenliebe, wie Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit. Man ist nicht mehr neidisch auf andere, sondern gönnt ihnen das Glück, und man dankt für das, was man hat.

Innerhalb dieser Familie hilft man sich gegenseitig, und Menschen, die mit dieser Liebe ernst gemacht haben, weil sie zur Familie Jesu gehören, haben die Welt durch Seine Gnade verändert. William Booth, der Gründer der Heilsarmee, und Martin Luther King, der grosse Bürgerrechtler aus den USA, seien nur stellvertretend genannt für die Vielen, die zur wahren Familie Jesu gehören und aus diesem Bewusstsein heraus eingetreten sind für Gerechtigkeit, Humanität und Nächstenliebe.

Gottes Willen zu tun, bereichert und befreit einen selbst. Man gewinnt an Persönlichkeit, an Kraft, an Mut. Und man sieht auch seine Mitmenschen ganz anders, man spürt ihre Sorgen, ihre Nöte, man nimmt sie für ernst.

Christ sein, das bedeutet auch Werte haben: Heute reden wir sehr viel von Empathie (das sich einfühlen können in andere) und von sozialer und kommunikativer Kompetenz; bei wieder geborenen Christen habe ich diese Kompetenzen positiv zu spüren bekommen, eine Tatsache, die mit dazu beigetragen hat, dass ich Christ geworden bin.

Bibellesetipps:

"Während Jesus noch zu der Menschenmenge sprach, kamen seine Mutter und seine Brüder dazu. Sie standen vor dem Haus und wollten ihn sprechen. Einer aus der Menge sagte zu Jesus: 'Deine Mutter und deine Brüder stehen draussen und wollten dich sprechen!' Jesus antwortete ihm: 'Wer ist meine Mutter? Wer sind meinde Brüder?' Dann streckte er seine Hand über seine Jünger und sagte: 'Das hier sind meine Mutter und meine Brüder! Denn wer tut, was mein Vater im Himmel will, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter!'"

Als Mitglied in der stetig wachsenden Familie Jesu grüsse ich Euch

mit den besten Segenswünschen
Euer

Markus Kenn




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